Der monatlich gemeldete Einkaufsmanagerindex ist für die deutsche Wirtschaft ein äußerst wichtiger Gradmesser, der auch von Börsianern stark beobachtet wird. Werte über 50 zeigen Wirtschaftswachstum, Werte unter 50 eine Schrumpfung. Vor wenigen Augenblicken wurden die Daten für den Monat August veröffentlicht.
Gesamtindex: 50,9 (Erwartung 50,2 / Vormonat 50,6). Ein 5-Monatshoch.
Verarbeitendes Gewerbe: 49,9 (Erwartung 48,8 / Vormonat 49,1). Ein 38-Monatshoch. Aber immer noch liegt der Wert unter der Schwelle von 50!
Dienstleistungen: 50,1 (Erwartung 50,4 / Vormonat 50,6). Ein 2-Monatstief.
Hier auszugsweise aus der Veröffentlichung von S&P Global und HCOB zum Einkaufsmanagerindex: Die deutsche Wirtschaft ist im August den dritten Monat in Folge und so kräftig gewachsen wie zuletzt im März, die Steigerungsrate fiel insgesamt jedoch nur moderat aus. Wie die aktuelle PMI-Vorabschätzung weiter zeigt, blieb das Verarbeitende Gewerbe Zugpferd, hier wurde die Produktion so stark hochgefahren wie seit knapp dreieinhalb Jahren nicht mehr. Die Beschäftigung sank hingegen wegen des mangelnden Kapazitätsdrucks erneut moderat, und die Geschäftserwartungen gaben etwas nach. Gleichzeitig beschleunigte sich der Anstieg der Einkaufs- und Verkaufspreise gegenüber Juli leicht.
Der Auftragseingang wies – wie bereits seit Juni – ein geringfügiges Plus aus, das jedoch einzig und allein auf den stärksten Zuwachs im Verarbeitenden Gewerbe seit März 2022 zurückzuführen war – und dies, obwohl die Exporte hier erstmals seit fünf Monaten wieder leicht zurückgegangen sind. Bei den Serviceanbietern schlug hingegen ein leichter Auftragsrückgang zu Buche, nachdem die Unternehmen hier im Juli mehr Aufträge eingesammelt hatten als im Monat davor.
Dr. Cyrus de la Rubia, Chefökonom der Hamburg Commercial Bank, kommentiert:
“Den gesamten Sommer über ist Deutschlands Wirtschaft gewachsen und die Expansionsrate hat sich sogar leicht beschleunigt. Auch wenn wir hier nur von moderaten Zuwächsen sprechen, sehen wir diese Entwicklung als ein Zeichen von Resilienz, denn an widrigen Umständen wie den US-Zöllen, der geopolitischen Unsicherheit und relativ hohen Langfristzinsen mangelt es nicht.
Die Erholung der Wirtschaft geht in erster Linie vom Verarbeitenden Gewerbe aus, wo die Produktion bereits den sechsten Monat in Folge ausgeweitet wurde und jetzt sogar einen kräftigen Anstieg verzeichnete. Besonders erfreulich ist, dass die Auftragseingänge den höchsten Zuwachs seit März 2022 erfahren haben. Eine gewisse Skepsis ist bei den Unternehmen aber dennoch zu spüren, denn die Lagerbestände an Vormaterialien schrumpfen weiterhin deutlich, was auch zur rückläufigen Einkaufsmenge passt.
In der Industrie haben die Unternehmen ihren Personalbestand beschleunigt reduziert. Man kann dies als schlechtes Konjunktursignal sehen und für die betroffenen Menschen ist es allemal eine schlechte Nachricht. Der Rückgang der Beschäftigung ist aber vermutlich das Ergebnis der Bemühungen, die Produktivität wieder zu erhöhen und wettbewerbsfähiger zu werden. Bei den Herstellern lässt sich feststellen, dass dies zumindest kurzfristig gelingt, denn hier ist der Output deutlich gestiegen.
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Zusammenfassend:
Weniger Schrumpfung, was sich dank des Personalabbau positiv auf die Bilanz auswirken wird.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Ich sehe in Staatspräsident Dr. Wladimir Putin ein Korrektiv zur Iran-Politik des 47. US-Präsidenten Donald John Trump. Sir Donald zündelte diesbezüglich jüngst im Das Weiße Haus. Wichtig hierbei ist auch das grundsätzlich lobende Zusammenspiel zwischen Staatspräsident Dr. Putin und Premierminister Benjamin Netanyahu.
Ich habe einen mittleren Bildungsabschluss auf einer Ludwig-Erhard-Schule mit sehr gut-Noten in den Fächern Sozialkunde und Volkswirtschaftslehre errungen. Desweiteren bin ich ein Fan der RTL-Group Vox up-Rechtsdoku Verklag mich doch!. Nunmehr muß ich als Nichtjurist schon MdB Dr. Matthias Miersch, wenn man so will, dahingehend belehren, daß sich jedes einzelne UN-Mitgliedsland auf seine Souveränität und territoriale Integrität auf Grundlage der UN-Charta berufen kann, wozu auch gehört, daß jedes einzelne UN-Mitgliedsland seine Staatsform selbst bestimmen kann. In diesem Zusammenhang zum Thema Völkerrecht: Der Naher und Mittlerer Osten-Experte Dr. Michael Lüders hat ganz klar festgestellt, daß zum einen die einseitige Aufkündigung des JCPOA-Deals von seiten des 45. US-Präsidenten Donald John Trump völkerrechtswidrig war, und die zurückliegenden Angriffe von seiten Israels und den USA gegen den Iran völkerrechtswidrige Angriffskriege waren, da der Iran nicht im Begriff stand, Israel anzugreifen.
Kriegsschiffe vor Venezuela. Eventuell muß der FSB erneut daran mitwirken, einen 3. Weltkrieg zu verhindern. Staatspräsident Dr. Wladimir Putin war schon einmal FSB-Direktor.
das einzige was hier noch gepusht hat, waren die vorzieheffekte der trump zollpolitik. das wird im september diametral anders aussehen. strohfeuer – nichts anderes.