Der monatlich gemeldete Einkaufsmanagerindex ist für die deutsche Wirtschaft ein äußerst wichtiger Gradmesser, der auch von Börsianern stark beobachtet wird. Werte über 50 zeigen Wirtschaftswachstum, Werte unter 50 eine Schrumpfung. Vor wenigen Augenblicken wurden die Daten für den Monat Januar veröffentlicht.
Gesamtindex: 52,5 (Erwartung 51,8 / Vormonat 51,3). Ein 3-Monatshoch
Verarbeitendes Gewerbe 48,7 (Erwartung 47,8/ Vormonat 47,0). Ein 3-Monatshoch.
Dienstleistungen: 53,3 (Erwartung 52,6/ Vormonat 52,7). Ein 3-Monatshoch.
Hier auszugsweise aus der Veröffentlichung von S&P Global und HCOB zum Einkaufsmanagerindex: Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft hat sich im Januar weiter beschleunigt und ist noch etwas stärker ausgefallen als in den beiden Vormonaten. Unterstützt wurde dies laut aktueller Vorabschätzung vom neuerlichen Zuwachs beim Auftragseingang. Trotz des optimistischeren Ausblicks sank allerdings die Beschäftigung sowohl im Servicesektor als auch im Verarbeitenden Gewerbe, was den stärksten Gesamtrückgang seit Mitte 2020 nach sich zog. Der Anstieg der Einkaufspreise beschleunigte sich derweil rasant und fiel so stark aus wie seit knapp drei Jahren nicht mehr. Folglich wurden auch die Verkaufspreise so kräftig angehoben wie zuletzt im Mai 2023.
Die Auftragseingänge stiegen im Januar zum dritten Mal in den letzten vier Monaten an, nachdem sie im Dezember ein leichtes Minus ausgewiesen hatten. Ausschlaggebend hierfür war der Servicesektor, wo die Nachfrage wieder kräftig anzog. Mit zum Gesamt-Auftragsplus beigetragen hat auch die Industrie, wo die Unternehmen nach zwei deutlich rückläufigen Monaten wieder einen minimalen Zuwachs verbuchen konnten. Gleichzeitig näherten sich die Exporte einem stabilen Niveau an, da die Serviceanbieter ein solides Plus und das Verarbeitende Gewerbe ein deutlich geringeres Minus verzeichneten.
Infolge des deutlich optimistischeren Ausblicks im Servicesektor fielen die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist insgesamt so positiv aus wie seit Februar 2022 nicht mehr. Trotz der Zuwächse bei Wirtschaftsleistung und Auftragseingängen und der höheren Zuversicht verschlechterte sich die Lage am Arbeitsmarkt im Januar. Die Pandemie außen vor, sank die Beschäftigung sogar so rasant wie zuletzt im November 2009.
Obwohl in der Industrie nach wie vor per Saldo am meisten Personal abgebaut wurde, war der Servicesektor mit dem stärksten Jobabbau seit über fünfeinhalb Jahren diesmal hauptverantwortlich für den beschleunigten Gesamtrückgang. Mit ein Grund für die Stellenkürzungen waren die vielerorts nicht ausgelasteten Kapazitäten, wie der Rückgang der Auftragsbestände zeigte. Die unerledigten Aufträge nahmen insgesamt sogar so stark ab wie seit September letzten Jahres nicht mehr.
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Die Maschinenbauindustrie, die Elektroindustrie und die Schweißindustrie sind grundsätzlich auf dem Exportsektor tätig. MunSecConf-Vorsitzender Prof. Dr. h. c. Wolfgang Ischinger, ein, wenn man so will, in der Wolle gefärbter Transatlantiker, trägt im Zusammenhang mit der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 jedenfalls nicht dazu bei, daß die Exportmärkte für die genannten Branchen stimuliert werden. Zur Zeit finden in Rom italienisch-deutsche Konsultationen statt. Ja zu Forschung und Weiterentwicklung diverser Satelliten aus den Bereichen Navigation, Nachrichtendienste und Internet auf der Internationale Raumstation ISS. Sowohl die italienische, als auch die deutsche Automobilindustrie eignen sich für letzteres als Partner, aufgrund ihrer Kompetenz in Sachen Navigation.