Folgen Sie uns

Allgemein

Elektronisches Geld – Geschichte und Zukunft

Avatar

Veröffentlicht

am

Bargeld ist nach wie vor in Deutschland und europaweit beliebtes Zahlungsmittel, allerdings bekommt es ordentlich Konkurrenz. Digitales Geld gewinnen an Akzeptanz. Ein Trend, der der Digitalisierung folgt, denn im Alltag nehmen Smartphone, Tablet und Co. eine wichtigere Rolle ein. Mittlerweile haben sich aber nicht nur elektronische Zahlungssysteme etabliert, sondern auch einzelne Kryptowährungen.

Bargeld und seine lange Historie

Bereits vor 20.000 Jahren gab es erstes Geld, wenngleich längst nicht so, wie wir es heute kennen. Statt Papiergeld nutzen die alten Ägypter beispielsweise Steinscheiben, welche als Tauschmittel und „Geld“ dienten. Im Laufe der Jahre wurde aus den Steinscheiben das Münz- und Papiergeld.

Geld hatte es nicht immer einfach, denn es war geprägt von Inflation und Deflation und musste sogar Währungsreformen überstehen. In Europa gibt es mittlerweile einheitliches Geld, während viele andere Länder nach wie vor noch individuelle Währungen haben. Deshalb sehen die Banknoten und Münzen in den USA oder in Afrika beispielsweise ganz anders aus als in Deutschland.

Der Weg vom Papiergeld zur Karte

Papiergeld ist komfortabel, leicht und lässt sich im Gegensatz zu Münzen deutlich einfacher im Geldbeutel verstauen. Im Euro-Raum sind die 50-Euro-Scheine besonders beliebt. Wie Berichte zeigen, gilt das jedoch nicht nur in Bezug auf Normalverbraucher, sondern auch für Falschgeld-Produzenten.

Dagegen weniger Beachtung finden größere Werte, wie der 200-Euro-Schein. Das klassische Papiergeld wird immer häufiger von der Kartenzahlung abgelöst, elektronischen Zahlungssysteme erobern unsere Geldbeutel. Dazu zählen:

– Macropayment
– Micropayment

Das Macropayment lässt sich schon ab 5,00 Euro realisieren, während beim Micropayment sogar Transaktionen ab ca. 0,05 Euro möglich sind. Durch einen kleinen Chip in der Bankkarte können die Kunden ganz komfortabel sogar im Vorbeigehen zahlen. Smarte Kunden haben die neuen Zahlungsmöglichkeiten längst für sich entdeckt.

Vergangen sind die Zeiten, bei denen die Kunden erst im Geldbeutel nach passenden Münzen oder Papierscheinen suchen mussten. Stattdessen wird einfach der Chip an das Lesegerät an der Kasse gehalten und in Sekundenschnelle erfolgt die Abbuchung.

Online Shopping mit elektronischen Geldbörsen

Nicht nur an der Kasse im Supermarkt, an der Tankstelle oder im Zeitungsladen können Kunden elektronische Zahlungswege nutzen. Nein, auch beim Onlineshopping ist das ganz komfortabel möglich. Neben den klassischen Zahlungsmethoden wie Kreditkarte oder Banktransfer gibt es noch eine Besonderheit: die elektronischen Geldbörsen. Zu den bekanntesten Dienstleistern in diesem Bereich zählen:

– Neteller
– Skrill
– PayPal

Wählt der private Nutzer Neteller als Zahlungsmethode, sind die Bedingungen ähnlich wie bei PayPal und somit kostenfrei. Wer den Zahlungsdienstleister nutzen möchte, registriert sich einfach kostenlos mit einem Account und kann sämtliche Zahlungen in Sekundenschnelle realisieren.

Die Zahlungen mit Neteller, Skrill und Co. sind auch in anderen Bereichen weit verbreitet. Warum nicht wenig Abwechslung in einem Online-Casino suchen und sich lukrative Gewinne an den Automaten oder den Spieltischen sichern? Für die Zahlungen stehen meist auch renommierte Dienstleister zur Auswahl, in deren Riege die elektronischen Geldbörsen nicht fehlen dürfen.

Digitales Geld: Wird Bitcoin DAS neue Zahlungsmittel?

Als Bitcoin 2009 entstand, glaubte kaum jemand daran, dass die Kryptowährung einmal den Geldmarkt revolutionieren kann. Seitdem ist viel Zeit vergangen und die Anzahl der Coins sowie die Akzeptanz stiegen enorm.

Bitcoin löste unter vielen Anlegern und Fans alternativer Geld- und Zahlungsmethoden vor allem 2017 einen wahren Hype aus. In diesem Jahr kletterte der Wert der Kryptowährung in utopische Höhen. Der tiefe Fall folgte einige Monate später und begann ab 2018, was die Kryptowährung in die Kritik brachte.

Neben Bitcoin entstanden aber auch unzählige neue Kryptowährungen und die Liste der Coins wächst monatlich. Mittlerweile gibt es Hunderte Kryptowährungen, wobei sich aber nur einige wenige für Anleger oder als mögliches Zahlungsmittel etabliert haben. Bitcoin nimmt unbestritten den Thron unter den digitalen Währungen ein, aber mit Ripple, Dash, Litecoin oder Bitcoin Cash gibt es interessante Alternativen.

Mit einer Kryptowährung zahlen: ein Wallet muss her

Immer mehr Geschäfte (vor allem online) bieten die Zahlungsmöglichkeit mit Bitcoin. Wer diesen Service nutzen möchte, braucht dafür aber auch ein Wallet und die entsprechende Coins-Anzahl. Zur Auswahl stehen verschiedene Wallet-Varianten, was den Umgang mit der Kryptowährung nicht immer ganz leicht macht:

– Online-Wallet
– Offline-Wallet

Die Online-Wallets lassen sich komfortabel über das Smartphone oder Tablet nutzen. Sie sind vor allem für flexible Zahlungsvorgänge geeignet. Allerdings können sie durch ihre Internetverbindung auch ein erhöhtes Risiko darstellen. Ist das Online-Wallet unzureichend abgesichert, können Hacker diese Schwachstelle nutzen und das Wallet manipulieren.
Deutlich sicherer sind die Offline-Wallets, aber sie sind in der Handhabung weniger komfortabel als die Online-Wallets.

Smarte User setzen auf mobile Bezahlverfahren

Wer mit dem Puls der Zeit gehen möchte, nutzt die smarten Bezahlverfahren. Sie werden besser und vor allem sicherer. Für den täglichen Zahlungsverkehr sind die Kryptowährungen nicht immer optimal, da sie erst angeschafft bzw. generiert werden müssen.
Deutlich leichter geht es mit der eigenen Bankkarte. Sie hat in den integrierten Chip, mit dem mobiles Zahlen an der Kasse unkompliziert möglich ist. Für alle Fans der Online-Käufe gibt es auch smarte Möglichkeiten: elektronische Geldbörsen. Vor allem PayPal, Neteller und Skrill haben sich als sichere Anbieter bewährt und wickeln die Transaktionen nachweislich sicher und in Sekundenschnelle ab.

Der Vorteil gegenüber den Kreditkarten liegt auf der Hand: Während bei den Kreditkarten häufig Zusatzkosten (beispielsweise für Währungsumrechnung) anfallen, werden die Transaktionen bei elektronischen Geldbörsen ohne Kostenaufwand (für private Nutzer) realisiert.

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Allgemein

Nullzinsphase in der Realität: BaFin entzieht zwei Pensionskassen die Betriebserlaubnis

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Nullzinsphase

Die Nullzinsphase erfreut zwar private Kreditnehmer und Staaten, die sich zum Traumkonditionen verschulden können. Aber wo Kredite für die einen nur Schulden sind, da sind sie auf der anderen Seite für Fondsgesellschaften, Rentenversicherungen und Pensionskassen nichts anderes als eine Geldanlage, die Zinsen abwerfen muss. Tut sie das nicht, geraten die Zusagen gegenüber den Kunden und die gesamten Kalkulationen der Kassen ins Wanken. Neben 20 Lebensversicherungsgesellschaften hat die BaFin derzeit auch 36 Pensionskassen unter sogenannter „verschärfter Beobachtung“.

Zwei Pensionskassen endgültig ohne Betriebserlaubnis

Schon im Jahr 2018 hatte die BaFin den Pensionskassen „Kölner Pensionskasse“ und „Pensionskasse der Caritas“ die Anordnung erteilt, dass sie nicht weiter ihrer Arbeit nachgehen dürfen (wir berichteten damals). Die beiden legten aber Widerspruch ein. Nun hat die BaFin offiziell mitgeteilt, dass die Entziehung der Betriebserlaubnis für die beiden Pensionskassen rechtskräftig ist, rückwirkend zum 31.12.2020 (hier und hier die offiziellen Mitteilungen). Beide Meldungen sind im Wortlaut identisch, daher drucken wir hier nur eine ab. Zitat:

Die BaFin hat gemäß § 304 Absatz 1 Nr. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) die Erlaubnis zum Betrieb des Versicherungsgeschäfts der Pensionskasse der Caritas VVaG mit Bescheid vom 24. Oktober 2018 widerrufen. Das Unternehmen konnte die Mindestkapitalanforderung nicht erfüllen und hat einen Finanzierungsplan zur Beseitigung dieser Unterdeckung vorgelegt, der aus Sicht der BaFin unzureichend war. Der Bescheid ist mit Ablauf des 31. Dezember 2020 bestandskräftig geworden. Der Betrieb des Versicherungsgeschäfts ohne die erforderliche Erlaubnis stellt eine Straftat dar. Gemäß § 304 Absatz 5 VAG darf die Pensionskasse der Caritas VVaG keine neuen Versicherungsverträge abschließen und bestehende Versicherungsverträge weder verlängern noch erhöhen.

In der Realität bedeutet dies, dass diese beiden Pensionskassen nur noch ihr vorhandenes Bestandsgeschäft abwickeln dürfen. Den insgesamt 55.000 betroffenen Anspruchsinhabern auf Pensionen dürften womöglich nach und nach Kürzungen ihrer Ansprüche und Auszahlungen bevorstehen. Die beiden Pensionskassen sind nun sozusagen in Liquidation. Sie werden noch solange bestehen, bis die letzten der jetzt noch eher jungen Mitglieder irgendwann sterben. Also werden diese Pensionskassen also auf Jahrzehnte hinweg Abwicklungsanstalten mit Restbeständen sein.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber es ist, wie es ist. Das Finanzsystem und in diesem Fall das System der Pensionskassen beruht vor allem darauf, dass die eingezahlten Beiträge auch am Kapitalmarkt Zinsen abwerfen, damit die vorhandenen Vermögensbestände sich vermehren. Seit Jahren knabbert nun die Nullzinsphase an den Reserven. Womöglich sind diese beiden Kassen nur der Anfang einer Entwicklung? Denn man sieht es ja, die Zinsen in Euroland werden noch sehr lange auf der Null-Linie verharren.

weiterlesen

Allgemein

Aktuell: Citigroup und Wells Fargo melden Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die Quartalszahlen von Citigroup und Wells Fargo wurden soeben veröffentlicht. Zunächst Citi. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 16,50 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,38/erwartet 16,50).

Der Gewinn liegt bei 2,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,11/erwartet 1,35).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,7 Prozent.

Die Kreditausfälle sinken von 1,84 vor einem Jahr auf 1,27 Milliarden Dollar im letzten Quartal. Von den Rücklagen für möglicherweise noch ausfallende Kredite wurden 197 Millionen Dollar abgebaut, was also den Gewinn erhöht.

Citigroup-Quartalszahlen

Wells Fargo

Die große Konsumentenbank Wells Fargo hat soeben auch ihre Zahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 17,93 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,86/Erwartungen 18,1).

Der Gewinn liegt bei 0,64 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,60/Erwartungen 0,59).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -5 Prozent.

Risikovorsorge für Kreditausfälle reduziert um 179 Millionen Dollar.

Wells Fargo Quartalszahlen

Wells Fargo Schriftzug
Foto: Gabriel Vanslette CC BY 3.0

weiterlesen

Aktien

Autonomes Fahren: Jetzt kommt Apple – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

die Kinder haben jetzt genug gespielt und gestümpert. Nun will es Apple machen, nachdem die Resultate bislang nicht befriedigend sind. Worum geht es?

Sicherlich haben Sie der Berichterstattung der letzten Tage entnommen, dass das US-Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino sich nun dem Autonomen Fahren annimmt. Offenbar plant man gemeinsam mit dem koreanischen Autobauer Hyundai den Bau eines bzw. mehrerer autonom fahrender Roboterautos. Während die konventionellen Autobauer unverändert an ihren semi-autonomen Fahrassistenten basteln, geht Apple nun aufs Ganze.

Am Markt sorgte diese Perspektive für positive Unruhe. Denn man weiß, was Apple macht hat normalerweise Hand und Fuß und wird sehr oft zur großartigen Erfolgsgeschichte. So krachte zuletzt schon einmal die Aktie der Hyundai durch die Decke. Obwohl die Korea-Aktie zuletzt wieder korrigierte, steht hier für die Aktionäre immer noch ein starker Wochengewinn von 30 % zu Buche.

Aber lassen wir Hyundai einmal Hyundai sein und untersuchen, warum dem autonomen Fahren bislang noch nicht der Durchbruch beschieden war. Das Stichwort ist hier LiDAR oder Light Detection and Ranging. Vereinfacht gesprochen misst ein LiDAR-Sensor mit einem gepulsten Laser in seinem Sichtfeld die Entfernung zwischen sich und einem Gegenstand.

Damit steht und fällt die Idee des Autonomen Fahrens mit diesen Sensoren. Die gute Nachricht: Die Technologie ist gut erforscht und funktioniert. Die schlechte Nachricht: Ein halbwegs leistungsfähiger LiDAR-Sensor kann schon einmal rund 20.000 USD pro Stück kosten. Außerdem sind die Geräte sperrig. ZU Deutsch: Mit den derzeit verfügbaren LiDAR-Sensoren wird Autonomes Fahren in diesem Jahrhundert keine Realität mehr. Folglich ist das Marktvolumen dieser…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage