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Elon Musk treibt Tesla-Aktie vorbörslich nach oben

Hurra! Das Verkaufs-Genie Elon Musk verspricht wieder Wunder und treibt damit die Tesla-Aktie vorbörslich nach oben. Aber jetzt muß er auch liefern, und nicht nur reden..

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Der große Magier des Verkaufs ist wieder aktiv – und siehe da, er schafft es erneut, Euphorie zu produzieren! Ähnlich wie Donald Trump, aus dessen Berater-Gremium er sich kürzlich zurück gezogen hatte (wegen der Kündigung des Pariser Klimaschutzabkommens), kommuniziert Elon Musk häufig per Twitter, um seine Botschaften ungefiltert an das Publikum zu bringen. Heute Morgen sorgte dieser Tweet für Bewegung – das Model 3, an dem das Wohl und Wehe von Tesla hängt, sei offiziell zugelassen worden:

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Schon Ende Juli sollen die ersten, handverlesenen Fahrzeuge ausgeliefert werden:

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Im August soll die Produktion auf 100 Fahrzeuge, im September auf 1500 Fahrzeuge hochgefahren werden. Im Dezember sollen dann bereist 20.000 Fahrzeuge produziert werden:

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Es wird also noch länger dauern, bis Tesla die 400.000 Vorbestellungen abarbeiten kann für das Model 3. Derzeit produziert Tesla ca. 50.000 Fahrzeuge in einem Halbjahr, nächstes Jahr, so hat Musk versprochen, sollen es 500.000 sein, im Jahr 2020 sogar eine Millionen. Wer jetzt ein Fahrzeug vorbestellt, bekommt es also frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2018.

Das Model 3 soll 35.000 Dollar kosten und so einen Massenmarkt erschließen. Musk plant bereits mit dem Model Y das nächste erschwingliche Fahrzeug – es soll 2020 auf den Markt kommen und sich dann noch höherer Nachfrage erfreuen als das Model 3.


Hat derzeit wieder gute Laune: Tesla-Chef Elon Musk. Foto: Steve Jurvetson/Wikipedia (CC BY 2.0)

Im vorbörsliche Handel steigen Tesla-Aktien um +3% – die Nachricht, dass das Model 3 nun die Zulassung erhalten hat, dürfte die Tesla-Fans verzücken.

Nun aber muß Musk dann auch liefern – wer so große Ankündigungen macht, der wird angreifbar, wenn es um nackte Zahlen geht. Nun kommt alles darauf an, dass Tesla die Stückzahlen auch liefern kann – bislang hat das Unternehmen keinerlei Erfahrungen im Massenmarkt. Um das Produktionsziel zu erreichen, hatte Tesla die deutsche Firma Grohmann gekauft, der Inhaber von Grohmann zog sich darauf hin zurück, weil Musk gefordert hatte, dass die Firma ausschließlich für Tesla arbeite.

In den letzten Tagen war die Highflyer-Aktie unter Druck geraten – da kommen also die Ankündigungen von Musk gerade recht:

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    masud79

    3. Juli 2017 14:01 at 14:01

    Das ist doch kursmanipulation per definitionem ? Börsenaufsicht hallo ?

  2. Avatar

    Daniel Berg

    3. Juli 2017 14:02 at 14:02

    Eigentlich eine Banalitaet, dass der Produktionsstart-Termin eingehalten wird.
    Und dass man die Genehmigungen erhalten hat, waere bei BMW oder Daimler nicht einmal eine Pressemitteilung wert gewesen.

  3. Avatar

    walter

    3. Juli 2017 15:36 at 15:36

    Passt nur auf,dass TESLA nicht den „Bayr.Mistwagen“(BMW) aufkauft….!

    • Avatar

      Bipa

      3. Juli 2017 18:57 at 18:57

      Träumer
      Die Autos sind Schrott, in ein paar Jahren wird der Teslakurs dort sein wo er hingehört. Auf 0

      • Avatar

        walter

        3. Juli 2017 19:30 at 19:30

        @Bipa,
        es war als Ironie gedacht…aber den Trump passt es gar nicht,dass BMW sich in seinem „Amerika First“breit macht und mit genuegend Dollars wird bekanntlich die Welt regiert….
        Nur ein Beisp.AMAZON kauft u.kauft u,kauft…..

        Wie war die Aussage nochmal…2025 sollen in DE keine Spritis mehr rumfahren…
        Oder erst 2030?
        Mit den Batterien der Stromer, schauts ja nicht so blendend aus in DE!

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Aktien

Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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am

„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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BioNTech: Das plant das Unternehmen wirklich – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktien der Impftstoff-Entwickler wie BioNTech, Curevac oder Moderna gehen derzeit durch die Decke. Die Story ist auch zu gut und für jeden offensichtlich. Denn wir alle wissen, in den kommenden Monaten und Jahren müssen große Teile der Weltbevölkerung gegen das Covid-Virus geimpft werden, wenn die Menschheit die Pandemie tatsächlich besiegen will. Marktbeobachter sehen teilweise ein Marktpotenzial für die führenden Impfstoffe, so sie denn flächendeckend eingesetzt werden, von bis zu 100 Milliarden USD. Wahnsinn, oder?

Trotzdem muss ich Wasser in den Wein gießen. Ich behaupte die Impf-Party ist weitgehend gefeiert, die Story ist in den Aktien der BioNTech und Moderna weitgehend eingepreist.

Noch ein Problem dieser Covid-Geschäftsmodelle: Wenn die Vakzine tatsächlich so funktionieren, wie es derzeit den Anschein hat, machen sich diese Unternehmen am Markt ziemlich rasch überflüssig, zumindest zunächst. Denn BioNTech und Co. haben kein Produkt mehr, wenn das Virus nach Erreichung einer relativen Herdenimmunität gehen wird. Weitsichtige Börsianer fürchten diesen Effekt jetzt schon und rechnen mit massiven Kursrückgängen.

Ist die Euphorie rund um die Impfstoff-Entwickler also übertrieben? Droht hier nächstens ein böser Rückschlag?

Die Frage ist unvollständig gestellt. Denn es geht bei BioNTech und Co. nur vordergründig um das Covid-Vakzin. Die eigentliche Sensation der letzten Monate und Wochen ist eine andere, nämlich die Technologie, mit der den Unternehmen der Durchbruch gelungen ist.

Erstmals wurde ein Vakzin auf der Basis der sog. Boten-RNA entwickelt. Von dieser Gentechnologie spricht die Branche schon seit einigen Jahren, ohne dass jemals irgendein ein marktfähiger Wirkstoff das Licht der Medizinwelt erblickt hätte.

Das hat sich nun geändert. BioNTech und Moderna haben sich früh der Erforschung dieser Boten-RNA gewidmet und dabei nun sehr wahrscheinlich diesem gentechnischen Ansatz zum Durchbruch verholfen. Dabei brauchen wir diese Technologie im Moment zur Bekämpfung der Covid-Pandemie. Solche Jahrhundert-Pandemien…..

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