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Energiekrise schürt Inflation: „Unfassbarer Preis-Hammer“! Videoausblick

Die heute veröffentlichen, extrem hohen Erzeugerpreise (+45,8% zum Vorjahresmonat und +7,9% zum Vormonat) zeigen das ganz Ausmaß der Energiekrise in Deutschland und sind zugleich ein Hinweis darauf, dass die Inflation bald zweistellig sein wird hierzulande! Denn die Erzeugerpreise sind die Pipeline-Inflation, also das, was von den Firmen frühre oder später an die Verbraucher weiter gegeben wird (werden muß). Haupttreiber der Teuerung sind die extrem hohen Energiepreise – die Energiekrise ist inzwischen eine Existenz-gefährdende Krise für viele Firmen in Deutschland. Morgen dürfte die Fed die Zinsen um (mindestens) 0,75% anheben – das bringt die EZB weiter unter Druck, ebenfalls mit großen Zins-Schritten gegen die Inflation anzukämpfen..

Hinweise aus Video:

1. EZB weit weg vom Kernauftrag? Jetzt kümmert man sich um Klimasünder

2. Erzeugerpreise August +45,8 Prozent – Rekordanstieg!



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2 Kommentare

  1. Da gibt es doch einen Denkfehler oder ? Die Inflation wirkt doch gar nicht bei den Verlusten sondern beim Restguthaben, Sie vergrössert also meinen Verlust und verkleinert ihn nicht. Mal ein Bsp. wenn ich eine Aktie mit Wert 100 habe und 30% Einbruch und 10% Inflation, dann steht die Aktie bei 70, welche eine Kaufkraft von 63.00 hat oder ?

  2. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    „Whatever it takes“ funktioniert nicht mehr! Denn was war denn die Antwort der EZB auf jede Krise,Geld drucken!

    Oder zumindest,Geld drucken androhen, wie in 2012,Stichwort: „Whatever it takes“- Draghi.
    Das das OMT nicht umgesetzt wurde, lag im Wesentlichen daran, das es ,zumindest in Deutschland, Bundesverfassungsgericht, erfolgreiche Klagen dagegen gab.
    Das neue Anti- Fragmentierungsprogramm ist nichts weiter, als das neue OMT 2.0 ,diesmal ohne Reformen.
    Denn zwischendurch hat der EuGH das OMT erfolgreich abgesegnet,der Weg ist jetzt frei.
    Umso mehr die EZB die Zinsen erhöht, umsomehr muss sie hintenrum, Staatsanleihen der hoch verschuldeten Länder kaufen.
    Abzulesen in den Bilanzen der EZB.

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