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Entscheidung im USD/CHF durch FOMC? EUR/USD negativ korrelierend

Nicht nur das heute erwartete FOMC Protokoll könnte dem US-Dollar die Zähne ziehen..

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Eine Analyse von forexhome.de

Nicht nur das heute erwartete FOMC Protokoll könnte dem US-Dollar die Zähne ziehen. Auch der Verbraucherpreisindex am frühen Nachmittag sorgt evtl. für wackelige Knie bei den Bullen. Vor allem die sehr optimistische Erwartung bzgl. einer deutlichen Steigerung der VPI Kernrate muss nicht unbedingt in Erfüllung gehen.

Entscheidung im USD/CHF durch FOMC?

Im Vorfeld des FOMC Protokoll hat sich an der jüngsten USD CHF Prognose nicht viel geändert. Das größte Problem stellt weiterhin der Daily 233er EMA dar, der sich in unmittelbarer Entfernung zum aktuellen Kurs befindet.

(USDCHF Tageschart; alle Charts durch anklicken vergrößern)

Darüber hinaus scheiterte der Kurs zunächst am bullishen Ausbruch aus der vermeintlichen aufwärtsgerichteten Flagge sowie dem 61.8er Fibonacci Retracement der letzten Talfahrt gleichermaßen. Sehen wir nun einen erfolgreichen Retest von unten an jene Kombination von Barrieren, wären umfassende Korrekturen durchaus vorstellbar.

 

(USDCHF Tageschart Korrekturziele)

Bspw. in Richtung des Ausbruchsniveaus der abwärtsgerichteten Flagge bei ca. 0.93830 oder zum Zweck eines Retests des bearishen Fehlausbruchs bei rund 0.92600.

Auch kurzfristige Handelssignale möglich?

Die kurzfristig wohl interessanteste Widerstandszone erstreckt sich allem Anschein nach zwischen rund 0.95960 und 0.96050, was sich sehr gut mit dem 61.8er Fibonacci Retracements der letzten kleinen Talfahrt seit der Vorwoche kombinieren lässt.

 

(USDCHF 4-Stunden-Chart: Barriere intakt)

Ein Auf und Ab respektive einige Spikes im Kontext der heutigen Fundamentaldaten würden mich nicht überraschen, weshalb ich mich von den ersten Impulsen nicht stören lassen möchte. Viel interessanter wird sein, ob sich der Kurs nachhaltig oberhalb dieser Kursmarken etablieren kann oder in den kommenden Wochen in der Versenkung verschwindet. Natürlich haben diese Überlegungen auch Einfluss auf unsere Planungen im Follower Service. Hier zahlreiche Informationen dazu:

https://www.forexhome.de/handelssignale-forex-signaldienst-abonnieren/

Korrektur bereits erwartet. Erholung möglich?

Falls die erwartete Korrektur eintrifft, wäre es von großem Vorteil, wenn diese nicht allzu langatmig ausfällt, sondern zügig abgearbeitet wird, denn der negative Short-Swap macht entsprechende Short-Setups weniger attraktiv.

 

(USDCHF Wochenchart)

Deshalb konzentriere ich mich auch weiterhin auf die übergeordnete Situation, die nicht schlecht aussieht, nachdem es zu einem nachhaltigen Ausbruch über die 30er Fibonacci Retracements kam. Dass der Kurs an den 50er Fibonacci Retracements eine deutliche Korrektur einschlagen könnte, darüber hatten wir bereits das letzte Mal gesprochen. Solang das Tief bei ca. 0.92680 nicht nachhaltig durchbrochen wird, stehen mittel- bis langfristige Long-Setups mit einem attraktiven Swap weiterhin im Fokus.

Dazu der Autor auch im Video:

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Devisen

Aktuell: EZB-Entscheidung veröffentlicht

Claudio Kummerfeld

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EZB-Tower in Frankfurt

Die EZB hat soeben ihre Entscheidung veröffentlicht.

Der EZB-Leitzins (Refinanzierungssatz) bleibt unverändert bei 0,00 Prozent. Der extrem wichtige Banken-Einlagenzins, auf den sich Banken bzgl. der Negativzinsen berufen, bleibt ebenfalls unverändert bei -0,50 Prozent. Die Marginal Lending Facility bleibt ebenfalls unverändert bei 0,25 Prozent.

Die Aufkauf- und Liquiditätsprogramme (PEPP, APP und TLTRO III) laufen wie bisher weiter.

Um 14:30 Uhr folgt die PK von Christine Lagarde. Wir berichten dann umgehend über alle interessanten Aussagen. Hier das offizielle Statement der EZB zur jetzigen Entscheidung:

(2) The Governing Council will continue its purchases under the pandemic emergency purchase programme (PEPP) with a total envelope of €1,350 billion. These purchases contribute to easing the overall monetary policy stance, thereby helping to offset the downward impact of the pandemic on the projected path of inflation. The purchases will continue to be conducted in a flexible manner over time, across asset classes and among jurisdictions. This allows the Governing Council to effectively stave off risks to the smooth transmission of monetary policy. The Governing Council will conduct net asset purchases under the PEPP until at least the end of June 2021 and, in any case, until it judges that the coronavirus crisis phase is over. The Governing Council will reinvest the principal payments from maturing securities purchased under the PEPP until at least the end of 2022. In any case, the future roll-off of the PEPP portfolio will be managed to avoid interference with the appropriate monetary policy stance.

(3) Net purchases under the asset purchase programme (APP) will continue at a monthly pace of €20 billion, together with the purchases under the additional €120 billion temporary envelope until the end of the year. The Governing Council continues to expect monthly net asset purchases under the APP to run for as long as necessary to reinforce the accommodative impact of its policy rates, and to end shortly before it starts raising the key ECB interest rates. The Governing Council intends to continue reinvesting, in full, the principal payments from maturing securities purchased under the APP for an extended period of time past the date when it starts raising the key ECB interest rates, and in any case for as long as necessary to maintain favourable liquidity conditions and an ample degree of monetary accommodation.

(4) The Governing Council will also continue to provide ample liquidity through its refinancing operations. In particular, the third series of targeted longer-term refinancing operations (TLTRO III) remains an attractive source of funding for banks, supporting bank lending to firms and households.

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Aktuell: Goldpreis fällt spürbar auf 1.878 Dollar

Claudio Kummerfeld

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Jetzt wo immer konkreter wird, dass Deutschland in Kürze die Corona-Restriktionen stark anzieht, verschärfen sich international die Ängste. Die Aktienkurse fallen weiter, und der US-Dollar als zentraler Fluchthafen zieht weiter an (wir berichteten vorhin bereits). Der Dollar steigt, und der Goldpreis rauscht aktuell runter auf 1.878 Dollar. Gold fällt aktuell gemeinsam mit den Aktienmärkten. Dies ist ein Phänomen, das man bereits im März beobachtete – auch damals funktionierte der US-Dollar kurzzeitig als Fluchthafen.

Goldpreis gegen US-Dollar-Verlauf im Chart

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Türkische Lira fällt erneut auf Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

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Von

Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt immer weiter, heute früh auf ein neues Rekordtief. Die Lage ist dramatisch. Bereits letzte Woche Donnerstag rauschte die türkische Währung auf ein erneutes Rekordtief. US-Dollar vs Türkische Lira stieg von 7,80 auf 7,96. Heute früh springt der Wechselkurs erneut. Für einen US-Dollar muss man aktuell 8,03 Lira aufbringen. Der Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar gegen die Lira in den letzten zwölf Monaten. Die Abwertung läuft immer weiter.

Türkische Lira immer noch enttäuscht nach Zinsentscheid

Erst letzten Donnerstag hatte die türkische Zentralbank bei ihrer Zinsentscheidung den Leitzins unverändert belassen, obwohl der Devisenmarkt eine deutliche Zinsanhebung erwartet hatte, um die Lira-Abwertung zu bekämpfen. Aber nein, der Leitzins bleibt bei 10,25 Prozent. Und so fiel die türkische Währung wie gesagt schlagartig auf ein Rekordtief. Und die Abwertung läuft in diesem dramatischen Tempo nicht nur gegenüber dem US-Dollar, sondern auch dem Euro. Für 1 Euro musste man Anfang letzter Woche noch 9,27 türkische Lira aufbringen – jetzt sind es 9,51 Lira.

Weitere Faktoren für Lira-Schwäche

Die Enttäuschung zum Leitzins wirkt heute noch nach. Zudem teilt Präsident Erdogan derzeit verbal aus gegen den französischen Präsidenten, der den Botschafter aus Ankara zurückrief (hier mehr Details dazu). Außerdem könnte der Raketenstreit der Türkei mit den USA erneut wieder aufflammen. Und da wäre noch der aktuelle Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan, und nicht zu vergessen der Gas-Streit der Türkei mit Zypern. Alles zusammengenommen ein geopolitischer Mix, der dem Devisenmarkt Angst macht, mal ganz abgesehen von der Coronakrise.

Und was letzte Woche noch dazu kam, waren Berichte über die Analysen einer unabhängigen Expertengruppe in der Türkei. Sie will ermittelt haben, dass die tatsächliche Inflation in der Türkei vier Mal so hoch sein soll wie offiziell angegeben. Aber das muss aktuell nicht zu viel Auswirkung auf die türkische Lira haben, sondern wohl eher der Mix der vorher genannten Faktoren. Aktuell scheint keine Besserung in Sicht zu sein.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

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