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Außerbörslicher Handel: Aktien und Derivate im Direkthandel

Außerbörslicher Handel ist ein Gegenentwurf und eine Ergänzung zum Börsenhandel. Gegenüber dem stark regulierten Umfeld der klassischen Börsenplätze bietet der Direkthandel einige Vorteile. Das trägt dazu bei, dass der OTC-Handel auch bei privaten Anlegern immer mehr Freunde findet. Wie läuft der Handel „over the counter“ ab – und welche Vor- und Nachteile ergeben sich, wenn Anleger außerbörsliche Aktien und andere Werte solcherart „über die Theke“ handeln? Vor der Entscheidung für den einen oder anderen Weg ist es sicherlich hilfreich, die Frage „Was ist außerbörslicher Handel?“ erschöpfend beantworten zu können.

  • Außerbörslicher Handel umgeht regulierte Börsen
  • Der Direkthandel findet zwischen zwei Parteien statt
  • Handelszeiten sind länger, Gebühren oft günstiger
  • Vertrauenswürdige, lizenzierte Partner sind wichtig

Außerbörslicher Handel auf dem Vormarsch

Der Börsenhandel war über mehrere Jahrhunderte die gängige Form der Abwicklung von Wertpapiergeschäften. Vor dem Internet fand der Handel an Parkett- oder Präsenzbörsen statt, in der Neuzeit unterstützt durch Informationen, die bestenfalls telefonisch eingingen.

Mit der Verlegung des Handels in den Cyberspace haben sich viele Abläufe beschleunigt und lassen sich automatisieren. Dazu gehört auch der direkte Kontakt zwischen Parteien, die übereinkommen, eine Transaktion auszuführen – als außerbörslicher Direkthandel bezeichnet.

Hier ist der Kauf und Verkauf von Aktien und weiteren Finanzinstrumenten weit weniger eingeschränkt. So sind die Teilnehmer im außerbörslichen Handel nicht an die Börsenzeiten gebunden. Auch die Gebühren, die für den „Eintritt“ in die sichere, von der Börsenaufsicht regulierte Handelsumgebung der Börse gezahlt werden, entfallen.

  • Börslicher und außerbörslicher Handel ergänzen sich
  • Verbesserte und günstigere Möglichkeiten für den Direkthandel über das Internet
  • Leichtere Zugänge für private Trader
  • Informationen über die nicht standardisierten Abläufe im außerbörslichen Handel sind wichtig

Gesetzliche Vorgaben regeln auch den außerbörslichen Handel – doch eine Aufsicht wie an den Börsen gibt es nicht. Zugang zum Handel erhalten private Anleger über einen Broker, der für diese Art der Geschäftstätigkeit lizenziert ist. Darüber hinaus sind die Abläufe im außerbörslichen Direkthandel jedoch nicht standardisiert, es lohnt sich also, genauer hinzuschauen.

Wie funktionieren Börsen?

Der klassische Börsenhandel hat den Vorteil, dass Transaktionen in einer hochgradig standardisierten Umgebung und mit genau festgelegten Abläufen stattfinden. Das schafft Sicherheit – und die beginnt schon vor dem ersten Handel mit einem börsennotierten Produkt.

Unternehmen, die Aktien emittieren wollen, aber auch Finanzdienstleister, die börslich gehandelte Produkte herausgeben, müssen deren Qualität nachweisen. Vor allem für Firmen ist der Prozess zur Ermittlung der sogenannten Börsenreife eine langwierige und auch kostspielige Sache.

Außerbörslicher Handel

Bilanzen müssen offengelegt und der Marktwert realistisch ermittelt werden. Denn nur so lässt sich ein Erstausgabepreis festsetzen, der dem realen Wert des Unternehmens möglichst nahe kommt. Kurz gesagt, sorgen Börsen zunächst für so etwas wie Richtpreise und prüfen auch die Korrektheit der Transaktionen.

Die Preisbildung erfolgt dann auf einem regulierten Marktplatz durch die Mechanismen von Angebot und Nachfrage. Für diese Sicherheit wird eine Gebühr verlangt, die beim Börsenhandel immer anfällt. Ihre Höhe ist je nach Handelsplatz unterschiedlich. Außerdem werden Käufe und Verkäufe „offiziell“ erfasst.

Klassischer Börsenhandel: Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile des Börsenhandels

Nachteile börslicher Transaktionen

ü  Hohe Markttiefe und Liquidität

û  Nicht zu allen Zeiten ausreichende Liquidität

ü  Nachvollziehbare Gebührenstrukturen

û  Relativ hohe Gebühren

ü  Zunehmend verlängerte Handelszeiten als Gegenentwurf zum OTC-Trading

û  Handelszeiten noch immer an gängigen Bürozeiten orientiert, obwohl viele Abläufe elektronisch sind

ü  Regulierung und Transparenz aller Aspekte

 

 

Was ist außerbörslicher Handel?

Anders im außerbörslichen Handel. Beim Trading „over the counter“ stehen die Parteien, die übereinkommen, einen Wert zu verkaufen bzw. zu kaufen, in direktem Kontakt. Allerdings müssen sie irgendwie zusammenkommen, in diesem Fall über das Netzwerk eines Brokers. Dem Netzwerk gehören Makler, Emittenten, Brokerhäuser und große Banken oder andere institutionelle Teilnehmer an.

Der Wunsch, bestimmte Assets zu kaufen oder zu verkaufen, wird durch die Eröffnung einer Order, also eines Auftrags an den Broker, formuliert. Trader und andere Teilnehmer formulieren ihr Gesuch – gibt es zueinander passende Angebote für die Nachfrage, kommt der Handel zustande.

Der geringere Aufwand und der mehr oder weniger direkte Kontakt sorgen dafür, dass die Kurse oft günstiger ausfallen als beim Börsenhandel – zumindest die Börsengebühren entfallen. Gehandelt werden börsennotierte Produkte, allerdings zu ausgedehnten Handelszeiten.

Trader, die Aktien außerbörslich kaufen, nutzen im Direkthandel Öffnungszeiten, die über die der meisten Börsen weit hinausgehen, auch wenn vor- und nachbörslicher Handel an vielen Börsen möglich ist.

Für den außerbörslichen Handel mit börsennotierten Werten spricht, dass Teilnehmer nicht nur im Direkthandel Zeiten vorfinden, die flexibler sind – außerdem lassen sich Transaktionen über  außerbörsliche Aktien geheim halten, was mitunter im Sinne von Käufer und Verkäufer ist.

Und bestimmte Produkte werden grundsätzlich außerbörslich gehandelt, sind für den Börsenhandel nicht zugelassen oder geeignet – dazu gehören bestimmte Hebelprodukte wie etwa bestimmte Formen von Optionen oder Differenzkontrakte. CFDs sind ein Kontrakt zwischen Broker und Trader, der auf börslicher Ebene nicht zustande kommen könnte.

Der OTC-Handel ist also eine interessante Erweiterung der Möglichkeiten, doch Trader und Anleger sollten die Aktien Direkthandel Nachteile neben den unbestreitbaren Vorteilen im Blick behalten.

Vorteile im OTC-Handel

Außerbörslicher Handel Nachteile

ü  Weitaus längere Handelszeiten gegenüber dem Börsenhandel

û  Weitaus weniger Regulierung und Transparenz

ü  Verzicht auf Börsenplatzgebühren, oft auch auf Maklercourtage

û  Mögliche Interessenkonflikte beim Handel über Market Maker

ü  Hedging-Strategien für börsengehandelte Produkte sind möglich

û  Höhere, schwer einschätzbare Volatilitäten

 

û  Kurssprünge, Kurslücken und Handelsaussetzungen vor allem bei Nebenwerten

Unterschiede: Außerbörslicher und nachbörslicher Handel

Wenn vom außerbörslichen Handel gesprochen wird, verwechseln manche dies mit nachbörslichem Handel – dabei geht es nicht um dieselbe Sache. Der nachbörsliche Handel führt nach der offiziellen Schließzeit einer Börse statt, und zwar in der Regel zwischen kapitalstarken Parteien, beispielsweise Banken.

Aber auch private Anleger erhalten unter Umständen Zugang zum nachbörslichen Handel. Allerdings sind die Kurse im nachbörslichen Handel häufig ausgesprochen volatil, was Anlegern viel Aufmerksamkeit abverlangt. Für erfahrene Nutzer ergeben sich jedoch gerade aus dieser Tatsache erhebliche Chancen.

Im außerbörslichen Handel hingegen wird die Börse komplett umgangen, auch bei der Kursstellung greifen zum Teil gänzlich andere Mechanismen. Nicht nur gibt es grundsätzliche Unterschiede zwischen außer- und nachbörslichem Handel, beide Segmente berühren sich nicht.

Außerbörsliche Kurse: So kommen im außerbörslichen Handel Kurse zustande

Die Kurse an der Börse werden direkt von den Marktmechanismen gesteuert. Übersteigt die Nachfrage das Angebot, steigen die Kurse, werden mehr Angebote als Kaufgesuche eingestellt, fallen sie.

Das trifft auf den OTC-Handel nur zum Teil zu. Natürlich steuern auch hier Angebot und Nachfrage die Preisbildung, doch weitere Faktoren können die Kurse erheblich beeinflussen. Dazu gehört etwa das Geschäftsmodell des Brokers, über den der Handel stattfindet.

  • Wer über einen sogenannten ETN- oder STP-Broker handelt, profitiert davon, dass die Orders der Kunden über ein elektronisches Netzwerk direkt weitergeleitet, Käufe und Verkäufe zusammengebracht werden. Die Kurse sind realistisch, und der sogenannte Spread, also die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs, äußerst niedrig. Bei liquiden Werten kann der Spread gegen Null gehen. Trader zahlen eine Handelsgebühr, die als Flatrate oder prozentualer Anteil des Ordervolumens ausgestaltet sein kann.
  • Anders bei einem sogenannten Market Maker. Solche Broker schaffen eigene Märkt und geben die Kurse vor. Zu den Echtzeitkursen kommt ein Markup – der Aufschlag ist der Profit des Brokers. Dafür fallen bei einem Market Maker keine weiteren Gebühren wie Kommissionen an. Ein Market Maker schafft meist eine höhere Liquidität für seine Kunden, doch bisweilen gelingt die Balance zwischen wettbewerbsfähigen Spreads und eigenen Profiten nicht gut – es kommt zu einem Interessenkonflikt.

Handelsplatz außerbörslich: Quote-basierter Handel und außerbörslicher Limit-Handel

Um den außerbörslichen Handel zu verstehen, sollte man sich auch mit den technischen Varianten beschäftigen, die hier anzutreffen sind, nämlich dem Quote-basierten und dem Limit-Handel.

Die Abläufe beim Quote-basierten Handel gestalten sich folgendermaßen:

  1. Ein Trader möchte im Direkthandel Aktien oder andere Finanzinstrumente kaufen bzw. verkaufen.
  2. Über den Finanzdienstleister formuliert der Trader eine Quote-Anfrage für die beabsichtigte Transaktion.
  3. Der Finanzdienstleister bearbeitet diesen Quote-Request selbst, wenn er ein Market-Maker ist, oder reicht die Anfrage weiter an die Teilnehmer in seinem Liquiditätsnetzwerk.
  4. Der Preisvorschlag wird dem Trader unterbreitet und angenommen oder abgelehnt.
  5. Die endgültige Zustimmung außerbörslicher Direkthandel hat der jeweilige Handelspartner.

Im außerbörslichen Limit-Handel laufen Transaktionen ein wenig anders ab:

  1. Trader können ihre Transaktionswünsche direkt in das jeweilige Handelssystem eingeben.
  2. Über das System sind mehrere ständig aktualisierte Feeds mit laufenden Quotes verfügbar – je höher deren Anzahl ist, umso höher ist die Liquidität.
  3. Eingaben der Teilnehmer und Feeds werden durch das Handelssystem miteinander abgeglichen.
  4. Der Handelspartner gibt auch hier die letztliche Zustimmung zur Ausführung eines Transaktionswunsches.

Wer versteht, wie außerbörslicher Handel abläuft, kann auch die Plattformen, die für die eigenen Strategien in Frage kommen, besser bewerten. Denn der OTC-Handel findet über das System und die Technologie eines dafür ausgerüsteten und lizenzierten Finanzdienstleisters statt.

Die Handelsplattform ist Aktionsfläche und Werkzeugkasten zugleich. Ihre Ausstattung und die Konditionen entscheiden über die Zuverlässigkeit der Orderausführung und darüber, wie viel von erzielten Renditen nach Abzug aller Kosten noch übrig bleibt.

Über die Handelsplattform haben private Teilnehmer zwar ein hohes Maß an Freiheit bei der Ausführung ihrer finanziellen Vorhaben, über die Erfolge und Zufriedenheit mit dem Broker entscheidet allerdings die Paßgenauigkeit zwischen den Konditionen und den Wünschen des Kunden.

Über hochwertige Systeme handeln Trader außerbörslich und direkt neben allen börslich handelbaren Werten auch spezielle, ausschließlich außerbörslich gehandelte Produkte – und das Quote-basiert oder im Limit-Handel, vielfach mithilfe sogenannter Hebel, die das Eigenkapital und damit auch die Renditen steigern.

Außerbörslicher Handel: Wie steht es um die Sicherheit?

Die Frage „Was ist außerbörslicher Handel?“ lässt sich nicht erschöpfend behandeln, ohne auf die Sicherheit einzugehen. Dazu gehören sowohl der Schutz der Einlagen und eine sichere Handelsumgebung als auch die Absicherung eigener Transaktionen und Strategien. Welche Möglichkeiten haben Teilnehmer im Direkthandel, ihr Kapital und ihre Orders zu schützen?

Die Absicherung beginnt schon bei der Auswahl des Finanzdienstleisters. Banken und vor allem Broker, die ihren Kunden den Zugang zum außerbörslichen Handel ermöglichen, müssen dafür lizenziert sein.

Die Lizenzierung geht innerhalb der EU mit einer Regulierung einher. Die zuständigen Finanzaufsichtsbehörden prüfen in regelmäßigen Abständen, ob ein Broker seine Geschäftstätigkeit konform mit den Richtlinien der MiFID ausübt.

Diese sehen vor, dass:

  • über Risiken beim Handel eindeutig informiert wird
  • die Kundengelder bei seriösen Banken und streng getrennt vom Vermögen des Brokers verwaltet werden
  • ein zusätzlicher Einlagensicherungsfonds im Fall einer Insolvenz des Finanzdienstleisters greift
  • der sogenannte Schutz vor negativen Kontoständen eine Verschuldung beim Handel mit Hebelprodukten verhindert

Alle diesbezüglichen Angaben sollten auf der Website eines vertrauenswürdigen Anbieters gut auffindbar und aktuell sein.

Und auch Anleger selbst können viel für den eigenen Schutz tun. Es ist natürlich verführerisch, schon mit wenig Einstiegskapital beim Handel mit Derivaten wie CFDs dank der Hebel hohe Beträge bewegen zu können.

Doch langfristig erfolgreich sind nur besonnene Strategien, bei denen Trader Limit- und Stopp-Orders nutzen. Sogenannte Orderzusätze erlauben eine Präzisierung der eigenen Grenzen. Mit ihnen können Anleger Verluste in Grenzen halten und Gewinne mitnehmen – unverzichtbare Bestandteile eines guten Risikomanagements, die auch im Börsenhandel wichtig sind.

Ein wesentlicher Schutz, der verhindert, dass sich unerfahrene Trader beim Broker hoch verschulden, ist ein Mechanismus, der dafür sorgt, dass eine Position sofort geschlossen wird, wenn sie durch die Kursbewegungen ins Minus zu rutschen droht. Man verliert das platzierte Eigenkapital – aber eben nicht mehr.

Hohe Flexibilität: Außerbörslicher Handel bei privaten Anlegern immer beliebter

Die vielen Facetten des außerbörslichen Handels tragen dazu bei, dass der Direkthandel immer größeren Anklang bei privaten Teilnehmern findet. Zweifellos ist ein wichtiger Grund für den Direkthandel mit Aktien und anderen Werten die höhere zeitliche Flexibilität.

Denn wer berufstätig ist, kann meist nicht während der offiziellen Börsenöffnungszeiten tätig werden und freut sich daher über außerbörsliche Handelszeiten, die bis 23:00 Uhr oder sogar fortlaufend und am Wochenende Strategien ermöglichen.

Die Handelsaktivitäten sind natürlich nach Börsenschluss geringer – doch wenn deutsche Börsen Feierabend machen, brummt andernorts noch das Geschäft, etwa an den US-Börsen und in Asien. Die lokalen Handelszeiten können Teilnehmer für ihre Strategien sogar gezielt ausnutzen. Je nach Broker und Handelssystem gestaltet sich der Direkthandel also auch am Wochenende lohnend.

Im Direkthandel Aktien und andere Werte kaufen: Für wen eignet sich das OTC-Trading?

Angesichts der unbestreitbaren Vorteile fragen sich interessierte Anleger natürlich, wie weit sich der Direkthandel für sie eignet. Der eigene Erfolg hängt von den Anlagezielen, aber auch von der Persönlichkeit des Traders ab. Grundsätzlich unterscheiden sich Langzeit-Investoren und Daytrader, die kurzfristig ausgelegten Strategien nachgehen.

  • Wer ein Aktienportfolio zusammenstellt, ergänzt um Fonds und ETF, agiert meist mit einem langfristigen Anlagehorizont. Die jeweiligen Werte entfalten ihre Renditepotenziale über mehrere Jahre, hinzu kommen Dividenden. Kursschwankungen gleichen sich im langjährigen Durchschnitt und durch Wertzuwachs der Einzelaktien aus. Wer so vorgeht, kauft im Börsenhandel über ein Wertpapierdepot. Außerbörsliche Strategien werden gelegentlich zur Absicherung der Werte im Depot benutzt, wenn etwa Aktien-CFDs auf fallende Kurse eine Aktieninvestition „hedgen“.
  • Im außerbörslichen Handel werden bevorzugt Derivate gehandelt – das sind Finanzinstrumente, die die Kurse der zugrunde liegenden Assets abbilden. Aktien, Fonds, Rohstoffe oder Währungen werden nicht tatsächlich gekauft, statt dessen partizipieren Teilnehmer an deren Wertentwicklung. Durch die Kreditlinie des Brokers, also den Hebel, steigern auch private Trader ihr Eigenkapital auf das maximal Dreißigfache. So lassen sich kurzzeitige Schwankungen der Kurse sehr gewinnbringend ausnutzen. Positionen werden meist nur über wenige Stunden gehalten, selten über das Ende des Handelstages hinaus, weshalb man vom Daytrading spricht.

Wer in den außerbörslichen Handel einsteigt, benötigt also gute Vorkenntnisse der Materie, Entscheidungsfreudigkeit und eine eher dynamische Persönlichkeit. Mit gutem Risikomanagement und einem Trading-Tagebuch kann das Eigenkapital geschützt und der Handelsfortschritt nachgehalten werden.

Die spannende Tätigkeit lässt sich auch für Anfänger durchaus erlernen, denn gute Broker bieten ihren Kunden mit multimedialen Lerninhalten eine Einführung in die Theorie des Tradings. Neben Weiterbildungsressourcen in Form von E-Books, Videos und Webinaren wird oft ein Demokonto zur Verfügung gestellt.

Mit einer solchen Demo sind in realistischer Handelsumgebung alle Funktionen und Abläufe des Tradings zugänglich – aber mit virtuellem Kapital. So steht der Lerneffekt im Vordergrund, Nutzer können vor den ersten Strategien mit echtem Geld ein Gespür für den Direkthandel erwerben.

Fazit: Außerbörslicher Handel ist eine Alternative und Ergänzung zum Börsenhandel

Dank des flächendeckenden Zugangs zum Internet gestaltet sich auch der Zugang zum außerbörslichen Handel einfacher. Der Direkthandel, auch „over the counter“ genannt, entwickelt sich zu einem ernstzunehmenden Wettbewerber für die Börsen. Die Entscheidung für den außerbörslichen Handel sollte auf der Grundlage eigener Handelsstrategien und Anlagehorizonte fallen – und bisweilen ergänzen sich Wertpapierdepot und Derivatehandel.

Es lohnt sich, die Besonderheiten des außerbörslichen Handels zu kennen und sich über die Vor- und Nachteile der Angebote im Klaren zu sein, um bei Bedarf eine informierte Entscheidung für den Direkthandel und einen geeigneten Broker treffen zu können. Informationsportale und die Bildungsressourcen der Finanzdienstleister erweisen sich hier als erste Anlaufstelle für interessierte Anleger.

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