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Erleichterung an den Börsen nach Macron-Sieg

Emmanuel Macron ist Frankreichs neuer Präsident. Zwar rechnete an den Börsen niemand wirklich mit einem Sieg der rechtsextremen Kandidatin Marine Le Pen. Trotzdem dürfte dies an den Börsen…

Redaktion

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Gastanalyse von Milan Cutkovic, Marktanalyst AxiTrader

Emmanuel Macron ist Frankreichs neuer Präsident. Zwar rechnete an den Börsen niemand wirklich mit einem Sieg der rechtsextremen Kandidatin Marine Le Pen. Trotzdem dürfte dies an den Börsen Erleichterung bringen. Lange sorgten die Frankreich-Wahlen für schwarze Wolken über den Aktienmärkten. Mit Macrons Sieg steht die Ampel für die Börsen aber wieder auf grün.

Die Anleger können sich nun über die starken Konjunkturdaten aus der Eurozone freuen, und zumindest kurzfristig die politischen Risken in den Hintergrund stellen. Aktuell sehen wir den DAX rund 80 Punkte höher bei 12.800 Punkten. Einem Test der 13.000-Punkte-Marke steht kaum noch etwas im Weg.

Positive Signale kamen auch aus Asien. Chinas Exporte stiegen im April um rund 8 Prozent – ein Zeichen für eine stabile globale Nachfrage. Zudem schlug US-Präsident Trump nach dem Treffen mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping einen versöhnlichen Ton an. Das Risiko eines Handelskrieges nimmt ab.

Am Devisenmarkt fiel der Euro leicht. Die Spekulanten wollten zuerst etwas an Gewinn mitnehmen. Die Gemeinschaftswährung konnte sich aber relativ schnell erholen, und nimmt wieder Kurs auf die 1,10er-Marke. Kurzfristig ist der Ausblick aus fundamentaler sowie auch aus charttechnischer Sicht positiv. Sollte der Widerstand bei 1,10 USD klar durchbrochen werden (Abschluss des Handelstages > 1.10), würde dies eine Fortsetzung der Rally bis zu mindestens 1,1140 USD signalisieren.






Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich zu Informationszwecken und berücksichtigen nicht die besonderen Umstände des Empfängers. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Die Inhalte dieses Dokuments sind nicht als Angebot oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren zu verstehen. Anleger sollten sich unabhängig und professionell beraten lassen und ihre eigenen Schlüsse im Hinblick auf die Eignung der Transaktion einschließlich ihrer wirtschaftlichen Vorteilhaftigkeit und Risiken ziehen. Die in diesem Artikel enthaltenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren lediglich die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle. AxiTrader übernimmt keinerlei Haftung, aus welchem Rechtsgrund auch immer, für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der übermittelten Informationen.

Ein Kommentar

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  1. Avatar

    Geduldsbär

    8. Mai 2017 09:45 at 09:45

    @Herr Cutkovic,ein sehr junges Gesicht, scheint noch nicht manchen Crash erlebt zu haben,sieht nach FR Wahl alles positiv, Börse auf grün,was ist passiert?
    Befürchteter EU Zerfall eher verzögert als gestoppt.
    Italien Wahl kommt auch noch mit ähnlichen Vorgaben.
    Macron will noch mehr EU,( Vergemeinschaftung der Schulden)
    Kein informierter Anleger würde 100 Euro auf schnelle Erfolge wetten aber die ganzen Börsen haben in den letzten Tagen weltweit zig Miilliarden an Wert gewonnen, das alte Rezept,bei Problemen wird Geld gedruckt, die Börsen steigen,wenns dann weniger schlimm kommt steigen die Börsen weiter.Bevor es in FR nur einen Arbeitslosen weniger gibt,will der neue Präsident Beamtenstellen abbauen ! !Mich dünkt wir hatten in letzter Zeit ein bisschen viel Rallys, ( TRUMP RALLY – MACRON RALLY ) die alle auf Hoffnung bauen.Es könnte sein,dass ein grösserer Boxenstopp folgt.Zur Erinnerung,KANZLER SCHRÖDER BRAUCHTE MIT SEINER AGENDA 2010 MEHRERE JAHRE ZUM ERFOLG! Wenn man das gleiche inFR machen möchte,müsste man das Volk auswechseln.Übrigens meint H.Cutkovic dass der Euro auch noch steigen sollte ? ich erinnere mich an Zeiten da der DAX bei der kleinsten Erstarkung negativ reagierte.

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Indiz für die jüngste Zocker-Orgie in US-Aktien und Bitcoin – man schaue auf die Such-Trends

Claudio Kummerfeld

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Bunte Kurstafel

Markus Fugmann hatte die letzten Tage darüber berichtet, so auch heute früh (siehe hier). Vor allem über einen gigantischen großen Zocker-Blog auf Reddit (siehe hier) formiert sich quasi täglich neu eine gigantische Crowd aus gierigen Jung-Zockern, um sich auf einzelne US-Aktien zu stürzen. Besonders interessant waren die letzten Tage kräftige Kursanstiege Aktien wie „Gamestop“, bei denen es hohe Short-Volumina gab. Profi-Spekulanten wie Hedgefonds hatten große Wetten auf fallende Kurse aufgebaut. Steigt der Aktienkurs nun aber kräftig, kann der Verlust dieser Profis ins Unendliche steigen.

Und die Banken und Broker, die solchen Hedgefonds oft Kredite für ihre Spekulationen gewähren, könnten kalte Füße kriegen und mehr Sicherheiten verlangen – oder die Short-Positionen zwangsweise schließen, wodurch der Aufwärtssog der Aktien noch mehr verstärkt wird. Auf genau diese Bewegung hofften die Zocker wohl bei Gamestop und anderen Aktien. Man schaue in der folgenden Grafik, wie die Beliebtheit für den Google-Suchbegriff „Short Squeeze“ in den USA in den letzten fünf Jahren aussah. Erst in den letzten Tagen explodierte die Beliebtheit dieses Suchbegriffs extrem. Mit Short Squeeze bezeichnen Börsianer einen stark steigenden Aktienkurs, der durch das Schließen von Short-Positionen verursacht wird. Der Wert 100 in der Grafik steht für die höchste Beliebtheit des jeweiligen Suchbegriffs.

Im folgenden Chart sehen wie in den Google Trends für die letzten fünf Jahre die weltweite Beliebtheit des Suchbegriffs „Bitcoin“. Man sieht, dass bei der ersten großen Hausse Ende 2017 die maximale Beliebtheit von 100 Punkten erreicht wurde, und Anfang diesen Jahres nur ein Wert von 69 – jetzt nur noch 42 Punkte. Die Gier der Internet-Gemeinde nach dem Thema war damals also wohl noch größer als heute. Offenbar scheint sich ganz aktuell die „Meute“ auf die kleinen US-Aktien zu stürzen – weil die wohl von einer Meute Klein-Zocker leichter kräftig im Kurs zu bewegen sind?

Chart zeigt Beliebtheit der Suche nach Bitcoin

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Robuste Ergebnisse auf breiter Front

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die gemeldeten und heute Abend anstehenden Quartalszahlen sind heute ein wichtiges Thema.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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SAP in der Krise: Ist das eine Chance für uns? – Werbung

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Lieber Börsianer,

das war ganz harte Kost, die der europäische Software-Riese SAP am 26. Oktober für seine Aktionäre hatte. Die Cloud-Sparte blieb überraschend deutlich hinter den Erwartungen zurück. Einzelne Anwendungen wie die Software Concur (Verwaltung und Organisation von Geschäftsreisen) floppten völlig. Und noch mehr: Die Walldorfer kassierten auch gleich die Gewinnschätzungen für die nächsten Jahre, wie wir aus dem Quartalsbericht entnehmen mussten.

So kam es wie es kommen musste. Die Aktie des DAX-Schwergewichts kollabierte an jenem Tag binnen weniger Sekunden und verlor 20 % ihres ursprünglichen Marktwertes. Per saldo sank die SAP-Aktie von über 140 Euro unter 100 Euro ab. Milliarden Euro waren plötzlich durch den Schornstein.

Ungefähr im gleichen Zeitraum meldete die US-Konkurrenz bestes Zahlenwerk. Oracle und Salesforce nutzten die Dollarschwäche des vergangenen Jahres und griffen den deutschen Software-Riesen in seinem europäischen Heimatmarkt an. Die Analysten hängten wie üblich ihr Mäntelchen in den Wind und urteilten vernichtend über das Software-Unternehmen. Der Tenor: Eine Wachstumsgeschichte geht zu Ende. SAP bringt es nicht mehr.

In der Tat befindet sich die Walldorfer Software-Schmiede in einer veritablen Krise. So wird der Umsatz 2021 kaum noch wachsen, der Gewinn wird großer Wahrscheinlichkeit sogar rückläufig sein.

Das sind die Stärken der SAP

Aber gemach! SAP ist unverändert ein großartiges Unternehmen, dessen Software-Anwendungen weltweit in rund 25 Branchen genutzt werden. Bei Großunternehmen sind die Deutschen immer noch das Maß aller Dinge. 9 von 10 Playern nutzen mindestens eine kleine SAP-Anwendung. Die Kundenkartei der Walldorfer liest sich imposant. Dort finden Sie typische Traditionsunternehmen wie Chevron, Ford oder AT&T. Aber auch die…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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