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Es kracht zwischen Athen und den Institutionen

Markus Fugmann

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Von Markus Fugmann

Gestern hatten wir berichtet, dass die Gespräche zwischen der griechischen Regierung und den Institutionen schlecht laufen – heute bestätigt Brüssel einen Bericht von „Handelsblatt online„, dass es zu einem Stopp der Konversation gekommen sei:

„Die Gespräche zwischen der griechischen Regierung und den internationalen Geldgebern sind vorerst gescheitert. Das haben die höchsten Beamten der Euro-Finanzminister (Euro Working Group) bei einer Telefonkonferenz am Dienstag festgestellt, wie das Handelsblatt (Donnerstagausgabe) aus Teilnehmerkreisen erfuhr“.

Und das Handelbslatt weiter:

„Die Griechen hätten die Troika-Institutionen wieder vor die Tür gesetzt, hieß es nach der Telefonkonferenz in Teilnehmerkreisen. Der Stellvertreter von Finanzminister Yanis Varoufakis, der an der Telefonschalte teilnahm, habe Verhandlungen auf höchster politischer Ebene verlangt und anschließend jede weitere Stellungnahme verweigert.“

Damit verschlechtert sich die Ausgangsposition der Athener Regierung weiter – alles wird nun auf den heute und moregn stattfindenden EU-Gipfel ankommen, wo es auch zu einem direkten Gespräch zwischen Tsipras, Merkel, Hollande, Dijsselbloem und Draghi kommen wird. Der Druck auf Tsipras ist immens: gelingt beim EU-Gipfel kein Durchbruch, wird eine zeitnahe Staatspleite wahrscheinlich.

EU-Parlamentspräsident Schulz dementierte in einem Interview mit dem Deutschlandfunk zwar den Bericht des Handelsblatts, wies aber darauf hin, dass Athen kurzfristig zwei bis drei Milliarden Euro brauche. Er habe den Eindruck nach Gesprächen mit Tsipras „mit einem vernünftigen Mann zu sprechen“, stellte aber in Frage, ob der griechische Ministerpräsident noch „Herr in seinem Parteilager ist“, so Schulz im Deutschlandfunk.

Der stellvertretende Ministerpräsident Dragasakis hat heute im griechischen Fernsehen eingeräumt, dass Athen ein akutes Liquidtätsproblem habe. Athen habe alle finanziellen Verpflichtungen erfüllt, aber seit August 2014 keine Kreditranche des IWF mehr bekommen. Am Freitag muss Griechenland 350 Millionen Euro an den IWF zurück zahlen.

Unterdessen hat die EZB die Notkredite (ELA) für griechische Banken um 400 Millionen Euro aufgestockt – blieb damit jedoch deutlich unter der Anfrage der griechischen Notenbank, die ein Volumen von 900 Millionen Euro verlangt hatte.

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Aktien: Flash Mob – jetzt wird es gefährlich! Marktgeflüster (Video)

Ein Flash Mob, der sich auf social media-Kanälen verabredet, kauft Aktien über Call-Optionen. Warum das für die Märkte gefährlich ist!

Markus Fugmann

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Die Dinge werden immer extremer: ein Flash Mob, der sich auf social media-Kanälen wie Reddit verabredet, kauft Aktien über weit aus dem Geld liegende Call-Optionen – und bringt damit sowohl Short-Seller (wie heute Citron im Falle der Aktie Gamestop) unter Druck. Aber auch die Broker, die diese Call-Optionen verkaufen, denn diese müssen sich dann häufig durch den (physischen) Kauf der jeweiligen Aktie absichern: gelingt das nicht, bringt das immense Risiken mit sich, die zum „Aus“ des Brokers (und des Short-Sellers) führen können. War es ein Zufall, dass heute in den USA fast alle Neo-Broker Probleme hatten und phasenweise offline waren? Wohl nicht. Für die Märkte bringen solche Flash Mobs Instabilität und unkalkulierbare Risiken mit sich..

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Aktienmärkte: Es wird immer bullischer! Videoausblick

Markus Fugmann

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Es wird jetzt immer bullischer für die Aktienmärkte – am heutigen Montag geht es erneut für die US-Futures nach oben. Der Hauptgrund für die heutigen Kursanstiege: weil Montag ist! Das Chance-Risiko-Verhältnis für die Bullen wird nun immer besser, die Bewertungen der Aktienmärkte immer der tatsächlichen Lage angemessener. Fast das Wichtigste aber ist: die Bullen sind nicht alleine, sondern sehr zahlreich – das war in der Vergangenheit immer ein sehr vielversprechendes Zeichen! Diese Woche ist eine „Monster-Woche“ mit der Entscheidung der Fed, vor allem aber den Zahlen von Apple, Tesla, Microsoft und Facebook. In Deutschland heute im Fokus der ifo Index (10.00Uhr)..

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Aktienmärkte: Ich werde bullisch – schnell verkaufen! Marktgeflüster (Video)

Wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen! Deshalb werde ich jetzt extrem bullisch – Aktien steigen immer!

Markus Fugmann

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Die Konjunktur in den USA brummt, wie heutige Daten zeigen – also werde ich jetzt bullisch für die Aktienmärkte! Denn wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen, oder? Dazu kommt jetzt auch noch der Stimulus in den USA – besser geht nicht! Und nächste Woche werden Apple, Facebook und Tesla ihre Zahlen berichten – das wird sicher extrem bullisch werden, denn die tollen Zahlen sind bestimmt noch nicht ausreichend eingepreist, oder? Ausserdem: Aktien steigen immer – das zeigt schon der Blick in die Geschichte! Und heute ist Janet Yellen als Finanzministerin bestätigt worden – können Sie sich an einen einzigen Tag erinnern, an dem die Aktienmärkte gefallen sind, als Yllen noch Fed-Chefin war? Eben..

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