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EU: 1 Milliarde Euro für bis zu 15.000 deutsche StartUps

FMW-Redaktion

Die EU wird über ihren „Europäischen Investitionsfonds“ 1 Milliarde Euro bereitstellen zur Förderung deutscher StartUps. Das verkündete die EU-Kommission heute. Über die deutsche KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) soll diese Geldsumme über deren bestehendes Programm „KfW Startgeld“ extra zur Verfügung gestellt werden, um bis zu 15.000 kleinen Unternehmen und Gründern zu helfen neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Hier geht´s zum Startgeld-Programm der KfW.

Hierzu folgende aktuelle Kommentare:

„Der EIB-Vizepräsident Ambroise Fayolle erklärte: „Diese Vereinbarung bezeugt das Engagement der EIB-Gruppe, die Investitionsoffensive für Europa umzusetzen, noch bevor der EFSI offiziell seine Funktion aufgenommen hat. Von der EU-Unterstützung in Höhe von 1 Mrd. EUR wird ein deutlicher Schub für KMU ausgehen, die Finanzierungsmöglichkeiten brauchen, um wachsen und Arbeitsplätze schaffen zu können. Die Förderung von Beschäftigung und Wachstum ist eine zentrale Aufgabe der EIB und wir freuen uns sehr, zusammen mit der KfW zur Verwirklichung dieses Ziels beizutragen. Durch die Bereitstellung von Garantien gegen das dieser Art der Finanzierung innewohnende Risiko wird die EIB-Gruppe zu einer maßgeblichen Stütze für deutsche Unternehmensgründungen, und sie wird einen Beitrag zur Stärkung der Rolle der Unternehmen in Deutschland und in der Europäischen Union leisten.“

Frau Dr. Ingrid Hengster, Mitglied des Vorstands der KfW Gruppe, erklärte: „Unternehmensgründungen sind die Motoren für Wachstum, Innovation und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Durch den EFSI können wir noch mehr Unternehmensgründungen und junge Unternehmer noch besser fördern. Als erstes Projekt im Rahmen der Investitionsoffensive in Deutschland kann die Zusammenarbeit mit dem EIF auf der Grundlage bewährter Strukturen als ein Modell für weitere Projekte dienen. Die KfW ist als Förderbank bereit und in der Lage, an der Umsetzung mitzuwirken.“

Zwei Knackpunkte gibt es jenseits der offiziellen warmen Worte dann doch:

1) Es sind keine geschenkten Gelder, sondern Kredite!

2) Der Europäische Investitionsfonds + KfW bürgen insgesamt für 80% der Kreditsumme, falls der Kreditnehmer ausfällt. Der Kredit wird über die Hausbank beantragt, und die muss das Startup-Konzept so toll finden, dass sie das Risiko für die restlichen 20% übernimmt.



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