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EU und EZB sehen positive Entwicklung in Zypern

Von Claudio Kummerfeld

EU und EZB sehen nach einem kürzlich erfolgten Besuch vor Ort eine sehr positive Entwicklung in Zypern. Vor allem war laut dem Duo wichtig, dass Zypern einen Rechtsrahmen für Insolvenzen und Zwangsversteigerungen schafft, das es viele Kredite gibt, die derzeit nicht bedient werden. Dies sei das Wichtigste die Halde der notleidenden Kredite so abzubauen, damit „neues Wachstum und Jobs entstehen können“. Im Große und Ganzen kann man sagen, dass EU + EZB dem Land bescheinigen, seine Hausaufgaben gemacht zu haben. Damit hat Zypern die Möglichkeit weitere Hilfsgelder zu erhalten, auch vom IWF.

Aus dem selben Grund wie bei Griechenland hat die EZB bisher über ihr „Quantitative Easing“-Anleihekaufprogramm auch keine Anleihen von Zypern aufgekauft – jetzt aber wo man sieht, dass das Land sich an die Vereinbarungen hält, scheint genug Vertrauen vorhanden zu sein, so dass die EZB in Kürze auch anfangen könnte zypriotische Staatsanleihen aufzukaufen. Das wäre für das Land eine weitere große Erleichterung.



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