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EUR/USD Trading-Ideen für den Tag: Short und Long im Wechsel

Wie man den Euro jetzt „spielen“ kann..

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Eine Analyse von forexhome.de

In den untergeordneten Timeframes H4 und H1 offenbaren sich attraktive Chancen, die ich mir ungern entgehen lassen möchte. Fakt ist, dass ich im Tageschart weiterhin auf meinen Retest warte, mir jedoch gern die Zeit bis dahin vertreibe respektive nicht untätig bleiben möchte. Auf den ersten Blick erscheint der Kursverlauf willkürlich und gemäß einer Range unkalkulierbar. Diese Einschätzung teile ich nicht.

EUR /USD Trading-Ideen im Tageschart

Die aktuelle EUR USD Prognose im Tageschart löst natürlich kleine Freudensprünge aus, denn der Kurs verharrt weiterhin in der vermeintlichen Range. Im aktuellen Interesse steht nicht nur die mögliche Ausbruchsrichtung, sondern auch der Retest eines möglichen bearishen Fehlausbruchs aus jener Range von Ende Februar dieses Jahres.

 

(Tageschart; alle Charts durch anklicken vergrößern)

Gelingt der Retest zwischen ca. 1.22400 und 1.22500, wäre dies möglicherweise ein Vorzeichen für einen bullishen Ausbruch und die Fortsetzung der übergeordneten aktuell noch intakten Rallye. Einziges Problem: Es wäre sehr günstig, wenn solch ein Ausbruch noch innerhalb des laufenden Handelsmonats geschieht. Darauf gehe ich gleich noch einmal näher ein.

 

Der wichtige Ausbruch

Betrachtet man den Monatschart etwas genauer, wird schnell ersichtlich, dass sich der Kurs momentan rund um die 50er Fibonacci Retracements der großen Talfahrt seit dem Frühsommer 2014 tummelt. Nach meiner Fibonacci-Interpretation besteht an diesen beiden Retracements die große Chance, dass der Kurs in eine umfassende Korrektur übergeht, die durchaus unter die 30er Retracements führen könnte.

 

(Monatschart)

Voraussetzung dafür ist die Akzeptanz der 50er Retracements. Falls wir diesen Monat einen weiteren Rallye-Schub sehen, wäre das ein gutes Zeichen, dass sich der Markt nicht mit einer Korrektur aufhält, sondern gleich weiter in Richtung 61.8er Fibonacci Retracement bzw. in Richtung 1.28100 steigt, was dem formationsinternen Tief der großen aufwärtsgerichteten Flagge entspricht.

 

EUR /USD Trading-Ideen im H4- und H1-Chart

Gemäß der jüngsten EUR USD Prognose gehe ich im H4-Chart weiterhin von einer Rallye aus, die sich auf der üppigen Range zwischen rund 1.21650 und 1.23250 begründet und als mutmaßliches Kursziel die Oberseite der Range aus dem Tageschart bei ca. 1.25000 anvisiert.

 

(4-Stundenchart)

Es bleibt die Möglichkeit einer erneuten Korrektur, aufgrund des erwarteten Retests im Tageschart. Hinzu kommt, dass der Kurs die Fibonacci Retracements der Rallye seit Anfang März dieses Jahres zu akzeptieren scheint. Alles ziemlich mustergültig. Die Akzeptanz der 50er Retracements hat zu einer entsprechend heftigen bullishen Gegenbewegung geführt, könnt aber nach meiner Definition die Fortsetzung der Korrektur zur Folge haben. Diese lässt sich evtl. sehr gut auf dem Stundenchart traden.

 

(1-Stundenchart)

Der Kursverfall unter die Marke bei ca. 1.23850 gilt als erster Trigger. Jedwede Erholung in Richtung dieser Kursmarke bzw. bis ca. 1.24000 gilt in meinen Augen als durchaus attraktive Short-Möglichkeit. In Verbindung mit einem positiven Short-Swap werde ich nun sehr, sehr aufmerksam. In meinem Follower Service werden wir diese Entwicklung sehr genau verfolgen. Mehr Infos gibt es hier: https://www.forexhome.de/handelssignale-forex-signaldienst-abonnieren/

Dazu der Autor auch im Video:

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Aktuell: EZB-Entscheidung veröffentlicht

Claudio Kummerfeld

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am

EZB-Tower in Frankfurt

Die EZB hat soeben ihre Entscheidung veröffentlicht.

Der EZB-Leitzins (Refinanzierungssatz) bleibt unverändert bei 0,00 Prozent. Der extrem wichtige Banken-Einlagenzins, auf den sich Banken bzgl. der Negativzinsen berufen, bleibt ebenfalls unverändert bei -0,50 Prozent. Die Marginal Lending Facility bleibt ebenfalls unverändert bei 0,25 Prozent.

Die Aufkauf- und Liquiditätsprogramme (PEPP, APP und TLTRO III) laufen wie bisher weiter.

Um 14:30 Uhr folgt die PK von Christine Lagarde. Wir berichten dann umgehend über alle interessanten Aussagen. Hier das offizielle Statement der EZB zur jetzigen Entscheidung:

(2) The Governing Council will continue its purchases under the pandemic emergency purchase programme (PEPP) with a total envelope of €1,350 billion. These purchases contribute to easing the overall monetary policy stance, thereby helping to offset the downward impact of the pandemic on the projected path of inflation. The purchases will continue to be conducted in a flexible manner over time, across asset classes and among jurisdictions. This allows the Governing Council to effectively stave off risks to the smooth transmission of monetary policy. The Governing Council will conduct net asset purchases under the PEPP until at least the end of June 2021 and, in any case, until it judges that the coronavirus crisis phase is over. The Governing Council will reinvest the principal payments from maturing securities purchased under the PEPP until at least the end of 2022. In any case, the future roll-off of the PEPP portfolio will be managed to avoid interference with the appropriate monetary policy stance.

(3) Net purchases under the asset purchase programme (APP) will continue at a monthly pace of €20 billion, together with the purchases under the additional €120 billion temporary envelope until the end of the year. The Governing Council continues to expect monthly net asset purchases under the APP to run for as long as necessary to reinforce the accommodative impact of its policy rates, and to end shortly before it starts raising the key ECB interest rates. The Governing Council intends to continue reinvesting, in full, the principal payments from maturing securities purchased under the APP for an extended period of time past the date when it starts raising the key ECB interest rates, and in any case for as long as necessary to maintain favourable liquidity conditions and an ample degree of monetary accommodation.

(4) The Governing Council will also continue to provide ample liquidity through its refinancing operations. In particular, the third series of targeted longer-term refinancing operations (TLTRO III) remains an attractive source of funding for banks, supporting bank lending to firms and households.

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Aktuell: Goldpreis fällt spürbar auf 1.878 Dollar

Claudio Kummerfeld

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Jetzt wo immer konkreter wird, dass Deutschland in Kürze die Corona-Restriktionen stark anzieht, verschärfen sich international die Ängste. Die Aktienkurse fallen weiter, und der US-Dollar als zentraler Fluchthafen zieht weiter an (wir berichteten vorhin bereits). Der Dollar steigt, und der Goldpreis rauscht aktuell runter auf 1.878 Dollar. Gold fällt aktuell gemeinsam mit den Aktienmärkten. Dies ist ein Phänomen, das man bereits im März beobachtete – auch damals funktionierte der US-Dollar kurzzeitig als Fluchthafen.

Goldpreis gegen US-Dollar-Verlauf im Chart

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Türkische Lira fällt erneut auf Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

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am

Von

Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt immer weiter, heute früh auf ein neues Rekordtief. Die Lage ist dramatisch. Bereits letzte Woche Donnerstag rauschte die türkische Währung auf ein erneutes Rekordtief. US-Dollar vs Türkische Lira stieg von 7,80 auf 7,96. Heute früh springt der Wechselkurs erneut. Für einen US-Dollar muss man aktuell 8,03 Lira aufbringen. Der Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar gegen die Lira in den letzten zwölf Monaten. Die Abwertung läuft immer weiter.

Türkische Lira immer noch enttäuscht nach Zinsentscheid

Erst letzten Donnerstag hatte die türkische Zentralbank bei ihrer Zinsentscheidung den Leitzins unverändert belassen, obwohl der Devisenmarkt eine deutliche Zinsanhebung erwartet hatte, um die Lira-Abwertung zu bekämpfen. Aber nein, der Leitzins bleibt bei 10,25 Prozent. Und so fiel die türkische Währung wie gesagt schlagartig auf ein Rekordtief. Und die Abwertung läuft in diesem dramatischen Tempo nicht nur gegenüber dem US-Dollar, sondern auch dem Euro. Für 1 Euro musste man Anfang letzter Woche noch 9,27 türkische Lira aufbringen – jetzt sind es 9,51 Lira.

Weitere Faktoren für Lira-Schwäche

Die Enttäuschung zum Leitzins wirkt heute noch nach. Zudem teilt Präsident Erdogan derzeit verbal aus gegen den französischen Präsidenten, der den Botschafter aus Ankara zurückrief (hier mehr Details dazu). Außerdem könnte der Raketenstreit der Türkei mit den USA erneut wieder aufflammen. Und da wäre noch der aktuelle Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan, und nicht zu vergessen der Gas-Streit der Türkei mit Zypern. Alles zusammengenommen ein geopolitischer Mix, der dem Devisenmarkt Angst macht, mal ganz abgesehen von der Coronakrise.

Und was letzte Woche noch dazu kam, waren Berichte über die Analysen einer unabhängigen Expertengruppe in der Türkei. Sie will ermittelt haben, dass die tatsächliche Inflation in der Türkei vier Mal so hoch sein soll wie offiziell angegeben. Aber das muss aktuell nicht zu viel Auswirkung auf die türkische Lira haben, sondern wohl eher der Mix der vorher genannten Faktoren. Aktuell scheint keine Besserung in Sicht zu sein.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

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