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Eurex geht auf CFD-Trader zu: Ab 28.10. MiniDAX-Future mit 5 statt 25 Euro pro Punkt

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Die Eurex geht, wie sie auch selbst sagt, einen großen Schritt auf die Privatzocker zu, die aus Angst vor den großen 25 Euro Gewinn/Verlust pro Dax-Punkt vor dem Original-Terminkontrakt der Eurex bisher zurückschreckten. Sie wichen bisher fast alle auf CFDs aus, wo sie über diese Ersatzprodukte ihren Gewinn/Verlust pro Punkt selbst regulieren konnten.

Ab 28.10. kann man direkt über die Eurex ganz offiziell den Mini DAX-Future handeln, für 5 Euro pro Punkt Gewinn/Verlust statt bisher 25 Euro. Das wird in der Tat einige Trader auf die Eurex umschwenken lassen und ihr ein deutlich größeres Handelsvolumen bescheren. Der Vorteil für die zukünftigen Mini DAX-Trader: An der Eurex bekommen sie reale enge Kurse, entstanden aus realem Angebot und realer Nachfrage. Bei ihren CFD-Anbietern war ihr Gegenpart bisher immer ihr Broker, der ihnen einfach so irgendwelche Kurse stellen konnte. Handelszeit im Mini DAX-Future wird 8-22 Uhr sein, Mindest-Tick 1 ganzer Punkt.

Die Eurex dazu:

„Der neue Mini-DAX-Futures adressiert im Zusammenspiel mit dem existierenden DAX-Futures die Bedürfnisse unserer Kunden nach einer genaueren Feinsteuerung ihrer Absicherungsgeschäfte“, sagte Mehtap Dinc, Mitglied des Eurex-Vorstands. „Gleichzeitig richtet er sich auch an semi-professionelle Anleger, die DAX-Investments aufgrund der Größe des DAX-Futures derzeit vorwiegend in außerbörslichen Instrumenten wie CFDs tätigen.“

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Anna Hofer

    30. September 2015 20:16 at 20:16

    Danke für die Info!

  2. Avatar

    MBowler

    1. Oktober 2015 09:09 at 09:09

    Danke für die Info! Aber sie nehmen hier alle CFD-Anbieter in „Sippenhaft“. Mein CFD-Anbieter stellt hoch-liquide Kurse, die im wesentlichen den Eurex-Preisen entsprechen. Ich bin damit sehr zufrieden. Zudem ist hier der Tick-Wert nur € 1,-. Also zur noch genaueren Feinsteuerung 5x besser geeignet! ;)

  3. Avatar

    Christian

    16. Oktober 2015 20:51 at 20:51

    Es gibt gute CFD Anbieter, durchaus.
    Aber der Future ist immer die bessere Wahl. Manche Broker haben beides.

  4. Avatar

    Dietmar

    14. November 2015 19:46 at 19:46

    Danke für die Info. Habe bis jetzt immer cfds gahendelt. Der Mini fdax scheint für mich aber der bessere und seriöse weg zu sein. Hier stellt zumindest der Markt die Kurse und kein Broker. Kennt jemand Banx? Ist der Broker seriös? Dort wird mir ebenfalls der Mini fdax angeboten…http://www.banxbroker.de/mini-fdax/
    bitte um Rückmeldung, falls jemand Erfahrungen machen konnte.

    Gruß,
    Dietmar G.

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Finanznews

Aktienmärkte: Ich werde bullisch – schnell verkaufen! Marktgeflüster (Video)

Wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen! Deshalb werde ich jetzt extrem bullisch – Aktien steigen immer!

Markus Fugmann

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Die Konjunktur in den USA brummt, wie heutige Daten zeigen – also werde ich jetzt bullisch für die Aktienmärkte! Denn wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen, oder? Dazu kommt jetzt auch noch der Stimulus in den USA – besser geht nicht! Und nächste Woche werden Apple, Facebook und Tesla ihre Zahlen berichten – das wird sicher extrem bullisch werden, denn die tollen Zahlen sind bestimmt noch nicht ausreichend eingepreist, oder? Ausserdem: Aktien steigen immer – das zeigt schon der Blick in die Geschichte! Und heute ist Janet Yellen als Finanzministerin bestätigt worden – können Sie sich an einen einzigen Tag erinnern, an dem die Aktienmärkte gefallen sind, als Yllen noch Fed-Chefin war? Eben..

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Allgemein

Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

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Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

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