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Euro auf 1,28? Weg frei für tieferen Dax? Alle Augen heute auf Mario Draghi (VIDEOS)

In seinem aktuellen Video zum Dax-Ausblick bespricht Ronald Gehrt die Auswirkungen der gestrigen Rede von Wilbur Ross in Davos. Der deutlich stärkere Euro drückt gegen den Dax. Für den Euro könnte der Weg frei sein Richtung 1,28, was für den Dax...

FMW-Redaktion

In seinem aktuellen Video zum Dax-Ausblick bespricht Ronald Gehrt die Auswirkungen der gestrigen Rede von Wilbur Ross in Davos. Der deutlich stärkere Euro drückt gegen den Dax. Für den Euro könnte der Weg frei sein Richtung 1,28, was für den Dax deutlich tiefere Kurse bedeuten würde. Gehrt erwähnt aber auch die zentrale Bedeutung der heutigen EZB-Aussagen!

Die pure amerikanische Euphorie bekommt man wie immer von Peter Tuchman in seinen aktuellsten Aussagen.

Im folgenden Chart sieht man seit gestern früh den steigenden Euro vs US-Dollar (schwarz) gegen den fallenden Dax (blau). Über Nacht ist der Euro unterm Strich nur minimal weiter gestiegen, und der Dax zeigt zur Eröffnung nur ein klein wenig mehr Schwäche als gestern Abend. Es sieht aktuell nach dem großen Warten auf die EZB aus. Um 13:45 in der Zinsentscheidung wird nach allem menschlichen Ermessen nichts passieren. Es kommt auf die Aussagen von Mario Draghi um 14:30 an! Wir berichten dann im Live-Ticker!



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5 Kommentare

  1. Liebe Analysten und Fachleute!
    So ganz kann ich das ständige Klagen und Wehen über die Perfomance des DAX, gepaart mit dem ständigen Schielen auf die Entwicklungen der US-Indizes nicht verstehen. Betrachtet man den DAX die letzten 20 Jahre so war man im Jänner 2008 bei 4.442 Pkt´e (100%), im Jänner 2008 bei 6.910 Pkt´e (156%) und heute ist man bei rd. 13.508 Pkt´e (206%). Ich persönlich halte das für eine durchaus sehr GESUNDE Entwicklung!
    Der DOW entwickelte sich durchaus vergleichbar (1998 – 2008=159%, 2008-2018 232%), mit Ausnahme der letzten 12 Monate wo er überproportional anstieg.
    Jetzt, seit einigen Wochen schon warten eigentlich alle auf die große Korrektur und die wird, ohne ein Hellseher sein zu müssen in den USA wesentlich massiver ausfallen wie in der EU, vorallem dann wenn der beginnende Protektionismus vom „lieben Donald“ seine Auswirkungen auf die US-Wirtschaft so richtig entfaltet.
    Wie heißt es doch schon in einem Sprichwort: „Wer hoch steigt kann auch tief fallen“ Also immer schön bescheiden und vorallem KRITISCH bleiben!

  2. Ich lasse mich wegen des steigenden Dollars von den Experten nicht ins Boxhorn jagen.
    1,28 – Ja, und?
    Es gibt viele Gründe, dass der DAX fallen kann, aber nicht wegen dem Euro, der für deutsche Verhältnisse nach wie vor zu billig dasteht. 1,35 wäre nicht schlecht.

    Sotte in 10 Minuten der ifo-Index unerwartet sehr stark einbrechen – mit der Begründung Wechselkurs – werde ich meine Einstellung leicht überdenken.

    1. Korrektur
      natürlich muss es heißen „… wegen des steigenden Euros…“

    2. Besser, ich präzisiere vorsorglich meinen obigen Kommentar:
      Die Börsianer lassen sich aus Gewohnheit und vom Herdentrieb angesteckt vom steigenden Euro selbstverständlich beeinflussen. Und das hat dann natürlich Auswirkung kurzfristig auch auf die DAX-Entwicklung.

      Den hervorragend aufgestellten deutschen Unternehmen aber tut ein höherer Euro kaum weh. Da wollte ich sagen. Siehe neuesten ifo.
      Und deshalb gibt’s auch bald fette Dividenden, was den DAX weiter steigen lässt – falls nicht andere Faktoren als der Euro/Dollar dazwischen funken.

      Und da heute wenig los ist, schreibe ich noch meine – rein spekulative – Außenseitermeinung zur heutigen EZB-Pressekonferenz:
      Wäre ich EZB-Präsident würde ich mich nicht ins Zeug legen, um den Euro zu drücken.
      Mit dem ifo-Index im Hinterkopf würde ich feststellen, dass Deutschland mit dem Euro-Kurs sehr gut leben kann. Und Länder wie Griechenland exportieren sowieso nichts in die große weite Nicht-Euro-Welt – überspitzt gesagt. Also wird deren Wachstum durch den höheren Eurokurs auch kaum tangiert.
      Aber ich heiße natürlich nicht Mario, und schon gar nicht Draghi.

  3. @Kritisch, das sehe ich genau so, d.h.langfristig keine grosse Differenz, kurzfristig der US -Turbo Steuersenkung
    u.in Bezug Zinsdifferenz unerwartete ( gewollte?) Dollarschwäche helfen der ( unterbewerteten ?) US- Börse auf die Sprünge.Langfristig wird das Pendel wird auf die andere Seite übertreiben, was wir gerade beim Euro /Dollar sehen können.

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