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Devisen

Euro: Bald geht es nach oben!

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Im Verlauf der zurückliegenden Woche konnte der Euro gegenüber dem US-Dollar seinen kleinen Schwächeanfall zuerst einmal stoppen. Auch wenn sich die Korrektur der letzten beiden Wochen schon dramatisch abgezeichnet hat, konnte diese Bewegung nichts an dem von mir favorisierten bewegen. Nach wie vor sehe ich die europäische Leitwährung innerhalb einer größeren Bodenbildung. Damit untermauert das im Wesen nicht so unterschiedliche Währungspaar, mein im Chart dargestelltes Langzeitszenario zusätzlich.

 
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Ausblick für den Euro:

Ausgelöst durch den ausgebliebenen Bruch des 0.76 Retracements (1.1178 $) konnte sich der Euro wieder etwas aufrichten. Natürlich ist es heute noch zu früh Entwarnung zu geben, doch überwiegen die positiven Indizien ihre Gegenüber eindeutig. Im Verlauf der folgenden Wochen wird der Euro bis zur 0.62-Linie (1.1382 $) steigen und erst von diesem Niveau aus eine etwas größere Korrektur einleiten. Dennoch kann sich an den folgenden Tagen ein erneuter Abverkauf bis zur 0.62-Unterstützung bei 1.1223 € einstellen. Signifikantes Potenzial, oder auch eine Trendwende, traue ich dieser kleinen Bewegung nicht zu.

Die sich anschließenden Wochen werden sich eher freundlich darstellen, wenn auch immer wieder von leichteren Korrekturen durchwachsen sein. Größere Gefahren würden sich erst durch einen eventuellen Bruch des 0.76 Retracements (1.1178 $) einstellen. Gesetzt den Fall, läßt die sich anschließende Korrektur den Euro bis in die Nähe der Parität fallen. Auf der anderen Seite würde ein Sprung über das 0.62 Retracement (1.1382 $) ein größeres Kaufsignal verkörpern und damit eine sehr dynamische Rallye ins Leben rufen. Letztere Variante scheint mir aufgrund der Faktenlage die wahrscheinlichste zu sein.

 

Fazit:

Momentan befindet sich der Euro noch im Korrekturmodus. Resultierend daraus rate ich Ihnen von einer erneuten Positionierung ab. Das bisherige Kaufsignal inklusive der Absicherung bleibt weiterhin gültig. Sicher Sie auf dem 0.76 Retracement bei 1.1178 $ ab.

 

Der Euro steht zum Dollar vor einem Aufwärtstrend

Foto: Wettach, CC-BY-SA-3.0

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Nurmalso

    16. Juli 2019 12:57 at 12:57

    Bald geht es nach oben??? Hahaha,…ja ist klar.

  2. Avatar

    Zukünftiger Ex- Bänker

    16. Juli 2019 22:03 at 22:03

    Die Währungen sind durch die Manipulationen der Notenbanken in engen Bandbreiten blockiert.Alle wollen eine schwache Währung ,was Stumpfsinnigkeit ist.Wenn die wichtigsten Notenbanken die Runde gemacht haben sind wir wieder dort wo vorher. ( Nullsummenspiel)
    Sogar die überraschend dovische Wende von Powell hat den Dollar nur kurz geschwächt, logisch die EU, die Yapser u.die Schweizer u.die Chinesen wehren sich gemeinsam gegen einen zu schwachen Dollar.
    Fazit: Devisenhandel blockiert,Aktienhandel am Hoch blockiert, Anleihen am Hoch blockiert. Handelsvolumen sehr tief .
    Viele Leute der Finanzindustrie sollten sich langsam für andere Jobs umsehen oder bei Hartz 4 anmelden.
    Wenn das Spiel der Notenbanken weiterläuft werden sie die Banken u.die Finanzindustrie zu einem grossen Teil ausradieren .
    Das ist die sehr hässliche Fratze der Billiggeld- Orgie , die natürlich durch das immense Gelddrucken auch viel zu gross geworden ist.

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Devisen

Aktuell: Türkische Lira fällt schnell und kräftig auf Rekordtief – hier der Grund

Claudio Kummerfeld

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt seit einigen Minuten schnell und kräftig in den Keller gegen US-Dollar und Euro. US-Dollar gegen Lira steigt seit 13 Uhr von 7,80 auf aktuell 7,97 – ein neues Rekordtief für die Lira. Und der Euro steigt aktuell gegen die türkische Lira von 9,22 auf 9,43 – das ist ebenfalls ein neues Rekordtief für die türkische Währung.

Grund dafür ist die ganz frische Verkündung der türkischen Zentralbank, dass man den Leitzins unverändert bei 10,25 Prozent belässt. Rückblick: Am 24. September hatte die türkische Zentralbank überraschend den Leitzins um 200 Basispunkte angehoben, von 8,25 Prozent auf 10,25 Prozent. Für heute lagen die Markterwartungen bei einer weiteren Anhebung von 175 Basispunkten auf 12 Prozent. Nötig wäre das, um endlich die ständige Abwertung zu stoppen, der sich die türkische Lira seit geraumer Zeit ausgesetzt sieht.

Und dieser erste Zinsschritt vom 24. September schien nicht auszureichen, um am Devisenmarkt eine Kehrtwende für die Lira einzuläuten. Die jetzige Enttäuschung am Devisenmarkt über die ausgebliebene Zinserhöhung bringt die türkische Lira zu diesem schnellen Absturz (im Chart sehen wir den steigenden US-Dollar gegen die Lira in den letzten 30 Tagen – der letzte Aufwärtsbalken zeigt die ganz aktuelle Bewegung).

Chart zeigt US-Dollar gegen türkische Lira in den letzten 30 Tagen

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Anleihen

Woher die aktuelle Euro-Stärke kommt – ein Analyst gibt Hinweise

Claudio Kummerfeld

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Das Euro-Symbol

Der Euro steigt seit genau zwei Tagen gegen den US-Dollar spürbar an von 1,1700 auf aktuell 1,1865. Dafür könnte es einen interessanten Grund geben. Man schaue auf den gestrigen Tag. Quasi unbemerkt von der breiten medialen Öffentlichkeit hat die EU ihre erste eigene Anleihetranche am freien Anleihemarkt platziert. Laut Berichten (siehe beispielsweise Bondguide) sei die Attraktivität dieses Angebots an EU-Anleihen schwer zu übersehen gewesen. Denn Moody’s habe die EU-Anleihen mit „Aaa“ bewertet. Und der Emissionspreis sei so festgesetzt worden, dass die Emission vom Markt gut aufgenommen wurde. Eine Nachfrage von 233 Milliarden Euro traf auf gerade mal 17 Milliarden Euro Angebot! Das zeigt, wie groß die Nachfrage der Institutionellen nach den Anleihen der EU war. Und wo soll da noch das Risiko sein, wenn Brüssel selbst die Anleihen ausgibt, und nicht ein Einzelstaat?

EU-Anleihen als Grund für aktuell steigenden Euro?

Eben dieser Drang in ein neues Anleihevehikel, nämlich eine zentrale Emission von EU-Anleihen, könnte bei den großen global agierenden Investoren (Fonds, Versicherungen, Pensionskassen etc) einen verstärkten Drang in den Euro verursachen. Der Deutsche Bank-Analyst George Saravelos hat ganz aktuell einige sehr interessante Aussagen zum Euro veröffentlicht mit der Headline „Someone likes Europe“, also übersetzt „Irgendwer mag Europa“. Über das große Auftragsbuch im Vorfeld der Emission sei ausführlich berichtet worden, aber weniger über die große Nachfrage seitens der Notenbanken, so seine Aussage. Nahezu 40 Prozent der gestrigen zehnjährigen Emission der EU wurden laut George Saravelos von den Notenbanken aufgenommen, was fast doppelt so viel sei wie die durchschnittliche Inanspruchnahme bei früheren europäischen Emissionen.

Warum das wichtig sei? Erstens seien Notenbanken in der Regel nicht abgesicherte Investoren, so dass eine starke Nachfrage von dieser Seite nach den neuen EU-Anleihen eine direkte Nachfrage für den Euro gegenüber dem US-Dollar bedeute, so George Saravelos. Zweitens sei die hohe Nachfrage von Notenbanken für diese neuen EU-Anleihen ein Vertrauensvotum für den Euro als Reservewährung, insbesondere in einer Zeit, in der die dominierende Rolle des Dollars in Frage gestellt werde.

Aber George Saravelos sagt auch, dass dieses aktuelle Ereignis nicht als alleiniger Grund für die aktuelle Euro-Stärke gesehen werden soll. Es solle auch in den Kontext größerer struktureller Verschiebungen gestellt werden. Es gehe um einen extrem starken negativen Policy-Mix für den US-Dollar. Die großes US-Haushaltsdefizite, eine sehr lockere Geldpolitik der Fed und sich verschlechternde Außenhandelskonten der USA. Schon vor den Wahlen in den USA verschlechtern sich diese Trends, so George Saravelos. Schauen wir an dieser Stelle mal auf den Chart. Er zeigt Euro gegen US-Dollar im Verlauf der letzten 30 Tage. Ist das neue „Aufnahmevehikel“ der EU (meine Wortkreation) für internationale Investorengelder aktuell ein zusätzlicher Impuls, der den Euro-Anstieg befeuert? Gut möglich.

Chart zeigt Kursverlauf von Euro gegen US-Dollar

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