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Devisen

Euro-Dollar: Abschluß der Korrektur steht unmittelbar bevor, Aufwärtsbewegung wahrscheinlich

Der Euro bewegt sich innerhalb eines Aufwärtstrends in einer kleineren Korrektur, deren Abschluß unmittelbar bevorsteht. Ein Kaufsignal wird oberhalb von 1.2466 $ (0.62 Retracement) geliefert..

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Eine Analyse von Henrik Becker

Der Verlauf der vergangenen Woche hat dem Euro keine richtungsweisende Bewegung beschert. Damit hat das Währungspaar Euro-Dollar meine jüngste Prognose gut nachvollzogen. So ganz zufrieden bin ich dann aber doch nicht, hatte ich doch einen stärkeren Abverkauf, zur Ausbildung von Welle (e), erwartet. Doch noch ist nicht aller Tage Abend, weshalb ich an meinem Chartbild unverändert festhalte. Die Vorzeichen haben sich nicht grundlegend verändert, immerhin kann auch eine „E“ eine größere zeitliche Ausdehnung annehmen. Dramatisches ist ohnehin nicht eingetreten.

Ausblick:


Der Euro befindet sich in der kleinen Welle (
e) der übergeordneten (iv) und damit innerhalb eines intakten Aufwärtstrends (1). Der eingangs erwähnte Umstand, daß sich (e) nicht idealtypisch ausgeformt hat, läßt auch eine andere Sichtweise zu, wenngleich es hierzu noch zu früh ist. Der Grundtenor würde sich auch dann nicht verändern. Für die sich anschließenden Tage ist dennoch von erneuten leichten Abverkäufen auszugehen.

Wesentlich tiefer als bis zur 0.38 Unterstützung bei 1.2218 $ wird sich der Euro allerdings nicht fallen lassen. Im Anschluß daran stellt sich die noch ausstehende Welle (v) ein. Im Verlauf dieser Welle steigt der Euro zunächst über das große 0.62 Retracement (1.2466 $) und öffnet damit den Raum für weitere Kursgewinne. Das genauere Ziel von (v) kann ich erst nach Abschluß von (iv) benennen.

(Chart durch anklicken vergrößern)

In derartigen Konstellationen gleichen sich sehr häufig die Welle „1“ und „5“ sowohl in Kurs als auch in zeitlicher Ausdehnung. Dieser Aspekt zugrunde liegend würde einen Anstieg bis ca. 1.26 $ rechtfertigen. Dieser Zielbereich würde sich auch sehr gut in das langfristige Bild einfügen. Das blaue Zeitlineal zeigt mit dem 1.62 Retracement die zeitliche Zielzone von Welle (v) auf. Dieser Bereich deckt sich exakt mit dem größeren schwarzen Lineal.

Fazit:


Der Euro bewegt sich innerhalb eines Aufwärtstrends in einer kleineren Korrektur, deren Abschluß unmittelbar bevorsteht. Ein Kaufsignal wird oberhalb von
1.2466 $ (0.62 Retracement) geliefert. Sichern Sie Ihre Positionen auf dem 0.38 Retracement bei 1.2218 $ ab.

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Devisen

Aktuell: Goldpreis fällt spürbar auf 1.878 Dollar

Claudio Kummerfeld

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Jetzt wo immer konkreter wird, dass Deutschland in Kürze die Corona-Restriktionen stark anzieht, verschärfen sich international die Ängste. Die Aktienkurse fallen weiter, und der US-Dollar als zentraler Fluchthafen zieht weiter an (wir berichteten vorhin bereits). Der Dollar steigt, und der Goldpreis rauscht aktuell runter auf 1.878 Dollar. Gold fällt aktuell gemeinsam mit den Aktienmärkten. Dies ist ein Phänomen, das man bereits im März beobachtete – auch damals funktionierte der US-Dollar kurzzeitig als Fluchthafen.

Goldpreis gegen US-Dollar-Verlauf im Chart

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Türkische Lira fällt erneut auf Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt immer weiter, heute früh auf ein neues Rekordtief. Die Lage ist dramatisch. Bereits letzte Woche Donnerstag rauschte die türkische Währung auf ein erneutes Rekordtief. US-Dollar vs Türkische Lira stieg von 7,80 auf 7,96. Heute früh springt der Wechselkurs erneut. Für einen US-Dollar muss man aktuell 8,03 Lira aufbringen. Der Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar gegen die Lira in den letzten zwölf Monaten. Die Abwertung läuft immer weiter.

Türkische Lira immer noch enttäuscht nach Zinsentscheid

Erst letzten Donnerstag hatte die türkische Zentralbank bei ihrer Zinsentscheidung den Leitzins unverändert belassen, obwohl der Devisenmarkt eine deutliche Zinsanhebung erwartet hatte, um die Lira-Abwertung zu bekämpfen. Aber nein, der Leitzins bleibt bei 10,25 Prozent. Und so fiel die türkische Währung wie gesagt schlagartig auf ein Rekordtief. Und die Abwertung läuft in diesem dramatischen Tempo nicht nur gegenüber dem US-Dollar, sondern auch dem Euro. Für 1 Euro musste man Anfang letzter Woche noch 9,27 türkische Lira aufbringen – jetzt sind es 9,51 Lira.

Weitere Faktoren für Lira-Schwäche

Die Enttäuschung zum Leitzins wirkt heute noch nach. Zudem teilt Präsident Erdogan derzeit verbal aus gegen den französischen Präsidenten, der den Botschafter aus Ankara zurückrief (hier mehr Details dazu). Außerdem könnte der Raketenstreit der Türkei mit den USA erneut wieder aufflammen. Und da wäre noch der aktuelle Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan, und nicht zu vergessen der Gas-Streit der Türkei mit Zypern. Alles zusammengenommen ein geopolitischer Mix, der dem Devisenmarkt Angst macht, mal ganz abgesehen von der Coronakrise.

Und was letzte Woche noch dazu kam, waren Berichte über die Analysen einer unabhängigen Expertengruppe in der Türkei. Sie will ermittelt haben, dass die tatsächliche Inflation in der Türkei vier Mal so hoch sein soll wie offiziell angegeben. Aber das muss aktuell nicht zu viel Auswirkung auf die türkische Lira haben, sondern wohl eher der Mix der vorher genannten Faktoren. Aktuell scheint keine Besserung in Sicht zu sein.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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