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Euro-Dollar: Einstieg anstatt Ausstieg?

EUR/USD trotz Korrektur weiterhin bullish? Eine Range von rund 300 Pip ist keine Kleinigkeit und deshalb wirft das jüngste Scheitern an deren Oberseite bei ca. 1.25040 einige Fragen auf. Fehlt etwa die Kraft für einen fulminanten Durchbruch und eine Fortsetzung der Rallye?

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Eine Analyse von forexhome.de

EUR/USD trotz Korrektur weiterhin bullish? Eine Range von rund 300 Pip ist keine Kleinigkeit und deshalb wirft das jüngste Scheitern an deren Oberseite bei ca. 1.25040 einige Fragen auf. Fehlt etwa die Kraft für einen fulminanten Durchbruch und eine Fortsetzung der Rallye? Handelte es sich lediglich um Gewinnmitnahmen im Rahmen des stark untergeordneten Trends? Neue Chancen, meine Ziele und Szenarien in beide Kursrichtungen sind Gegenstand der heutigen EUR USD Prognose.

Stark übergeordnet klare Zielvorgaben

Was sage ich meinen Coaching-Klienten immer wieder? Arbeitet euch vom Monats- bis in den H4-Chart herunter. Nicht umgekehrt. Wir wollen doch nicht das Pferd von hinten aufzäumen. In meinen Augen macht es auch Sinn, sich wichtige Levels aus übergeordneten Timeframes in den untergeordneten Timeframes einzublenden und entsprechend zu bezeichnen, damit man diese später einordnen kann.

 

(Monatschart; alle Charts durh anklicken vergrößern)

Außerdem gewinnt hat man bei dieser Vorgehensweise einen besseren Blick auf den vorherrschenden Trend und dieser scheint weiterhin absolut bullish zu sein. Knapp unterhalb des 61.8er Fibonacci Retracements der großen Talfahrt und des vermeintlichen weichen Widerstandes bei rund 1.26750 deutet meiner Meinung nach nichts auf eine Trendumkehr hin. Korrekturen sind natürlich immer möglich, doch ich strebe weiterhin die nächsten Etappen bei ca. 1.28099 und 1.35645 an.

EUR/USD im Wochenchart: Richtung & Kursziele

Das von mir favorisierte primäre Kursziel der jüngst verlassenen Range sollte sich in etwas beim 61.8er Fibonacci Retracement aus dem Monatschart einfinden. Kommt es hier zu einem nachhaltigen bullishen Ausbruch, gehe ich von verhältnismäßig zügigen weiteren Kurssteigerungen bis zum eigentlichen Kursziel aus dem Monatschart bei ca. 1.35645 aus.

 

Selbstredend ist auch die Short-Seite eine Option, doch allem Anschein nach erst, sobald der Kurs die Schwellen bei rund 1.20200 und 1.15945 bearish durchbricht. Bis dahin ist es jedoch ein weiter Weg und laut meiner Definition finden sich immer wieder massive Unterstützungen in relativ kurzen Abständen.

EUR/USD Analyse in FOMC-Woche

Schafft es der US-Dollar sich gegen den Euro durchzusetzen und den Kurs des EUR/USD somit unter die Range zu drücken, könnte sich ein erstes Kursziel bei ca. 1.19000 ergeben, was gleichzeitig dem 38.er Fibonacci Retracement der Rallye im Tageschart entspricht und knapp unterhalb der Oberseite der Range aus dem Wochenchart anzusiedeln wäre.

(Tageschart)

Kein unsinniger Gedanke, aber mehr bearishe Signale, als das Scheitern am jüngsten Widerstand, sehe ich nicht. Ggf. entwickeln sich noch etwas konkretere Short-Signale. Bis dahin bleibe ich stark bullish eingestellt.

Natürlich wäre es von großem Vorteil sich bereits innerhalb der Range zu positionieren. Ein Long-Trade konnte bereits aktiviert werden und sorgte in meinem Forex Signal Service für zügige Gewinne. Zu den weiteren Optionen im H4-Chart gleich mehr. Fällt der Kurs erneut in Richtung Range-Unterseite bei rund 1.22640 und 1.22470 könnte sich auch hier eine günstige Gelegenheit für ein Long-Engagement bieten. Eine Stabilisierung am 55er Fibonacci Retracement aus dem Monatschart bei ca. 1.23490 würde mir aber auch schon reichen.

 

H4-Chart: Neue Chance zum Greifen nah?

In meinem Forex Signal Service konnten wir uns bereits erfolgreich positionieren, nachdem es zum bullishen Ausbruch aus der kleinen Range unterhalb der abwärtsgerichteten Flagge kam. Inzwischen hat sich an diesem Punkt eine neue Unterstützung gebildet, die noch sehr nützlich werden könnte. Um von meinem Follower Service in Indizes, Rohstoffen, Kryptowährungen und Währungspaaren zu profitieren, kann sich der interessierte Leser hier informieren:

https://www.forexhome.de/handelssignale-forex-signaldienst-abonnieren/

EUR USD Prognose vor FOMC im H4-Chart ermöglicht eine deutlich detailliertere Analyse respektive attraktivere Positionierungsmöglichkeiten. Der Kurs bewegte sich in letzter Zeit um eine Art Äquator bei rund 1.24000 und bildete eine Range mit vielen, etwas sinnfreien Ausbrüchen aus. Da sich die bearishe Ausbruchsphase zwischen dem 07.02.2018 und 14.02.2018 als ein bearisher Fehlausbruch herauszustellen scheint, interessiert mich nun besonders ein Test der Unterseite bei ca. 1.23730, in Kombination mit dem knapp darunterliegenden 55er Fibonacci Retracement aus dem Monatschart bei ca. 1.23490. Die untere Begrenzung liegt für mich hier bei rund 1.22770/1.22465.

(4-Stunden-Chart)

Das aktivierte Setup konnte bereits abgesichert werden und eine Teilgewinnmitnahme erfolgte ebenfalls, nachdem der Kurs an den jüngsten Widerständen scheiterte. Gut möglich, dass dieses Setup im Gewinn ausgestoppt und durch ein neues, in etwa gleichwertiges Setup, abgelöst wird. Aber Sicherheit geht vor, deshalb werde ich nichts an den Absicherungsmaßnahmen ändern, bloß weil ich denke, der Kurs steigt sowieso. Meine im H4-Chart definierten Kursziele befinden sich derweil zwischen rund 1.25975 und 1.28550.

Dazu der Autor im Video:

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Türkische Lira steigt weiter – Zinsen und US-Dollar helfen

Claudio Kummerfeld

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Türkei Flagge

Die türkische Lira steigt dieser Tage immer weiter an. Zuletzt berichteten wir am Montag über die weiter steigende Inflation in der Türkei. Sie stieg von November auf Dezember von 14,03 Prozent auf 14,60 Prozent. Dennoch blieb die Lira robust. Und sie steigt bis heute weiter an. Dies liegt an der offenbar nachhaltigen Wirkung der letzten Zinsanhebung der türkischen Zentralbank vom 24. Dezember 2020. Insgesamt stieg der Leitzins in der Türkei seit dem 19. November von 10,25 Prozent auf satte 17 Prozent. Damit liegt er nun spürbar über der Inflationsrate.

Folglich werden Geldanlagen in der Türkei für ausländische Anleger wieder attraktiver. Und aktuelle Berichte zeigen, dass wirklich wieder Geld in die Türkei fließt. Dies stärkt natürlich die türkische Lira. Es gab im November und Dezember von ausländischen Finanzinstitutionen einen Zufluss in türkische Aktien und Anleihen in Höhe von 3,9 Milliarden Dollar.

Türkische Lira wertet seit November auf

Auch muss man sehen, dass der US-Dollar seit einiger Zeit klar im Abwärtstrend ist, auch wenn er sich heute etwas erholen kann. Die Dollar-Schwäche und die kräftige Zinsanhebung in der Türkei helfen derzeit dabei die türkische Lira nach oben zu pushen. Seit November hat der US-Dollar gegen die türkische Lira verloren von 8,57 bis auf 7,23 heute früh (aktuell 7,32). Wie gesagt, ganz aktuell steigt der Dollar-Index – also eine eigenständige Dollar-Stärke, welche die Lira schwächt. Aber die große Bewegung seit zwei Monaten zeigt klar eine Lira-Stärke! Jetzt kann man, wenn man denn auf eine weiter steigende türkische Lira setzt, nur noch hoffen, dass Präsident Erdogan nicht nach einigen Wochen wieder auf Zinssenkungen drängt, und dass der Leitzins weiter hoch bleibt – damit die Lira-Aufwertung sich verfestigen kann.

Im ganz großen Bild (Chart USDTRY seit dem Jahr 2011), da erkennt man wie desaströs die Abwertung für die türkische Lira in den letzten Jahren war. Denn vor zehn Jahren musste man für 1 Dollar weniger als 2 Lira aufbringen – heute sind es wie gesagt 7,32 Lira. Die aktuelle Aufwertung der türkischen Währung sieht man im Chart nur ganz am Ende als noch überschaubaren Rückfall im USDTRY.

Chart zeigt Verlauf von US-Dollar gegen türkische Lira seit 2011

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Goldpreis und US-Dollar: Wette auf Senatssieg für Demokraten

Claudio Kummerfeld

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Gold mit US-Adler und US-Dollar

Der US-Dollar fällt aktuell weiter nach unten, der Goldpreis steigt weiter an. Im Chart sehen wir seit dem 28. Dezember den steigenden Goldpreis gegen den fallenden US-Dollar in Form des Dollar-Index. Gold steigt seit Silvester bis jetzt auf einen neuen Höchststand von 1.955 Dollar. Der Dollar-Index notiert mit einem Indexstand von 89,29 Punkten auf den tiefsten Niveau seit April 2018. Seit gestern ist er erneut ein Stück abgerutscht.

Goldpreis und US-Dollar mit Blick auf Wahl in Georgia

Daraus kann man ablesen, dass die Spekulanten derzeit an einen Wahlsieg der Demokraten in Georgia glauben (hier der aktuelle Kommentar von Markus Fugmann), womit die Sitze im Senat in Washington DC exakt gleich aufgeteilt würden, wodurch wiederum die neue Vizepräsidentin Harris den Ausschlag geben würde. Damit könnte Joe Biden in der Theorie durchregieren, auch wenn die Mehrheit nur hauchdünn ist. Noch ist die Wahl nicht entschieden, aber die Tendenzen deuten auf einen Sieg der Demokraten hin! Dieses Szenario zeigt eine weitere kräftige Staatsverschuldung für die USA.

Dies würde weiter schwächend auf den US-Dollar wirken, und somit stärkend auf alles, was in US-Dollar gehandelt wird – somit also auch für den Goldpreis. Das Edelmetall könnte auch im Sinne des „Fluchthafens“ vor Inflation dann wieder attraktiver werden, weil die Inflation in den USA zunehmen könnte – denn die Fed will bei steigenden Preisen erstmal nicht eingreifen.

Aber der Wahlausgang in Georgia ist auf der Kippe. Sollte eine der beiden Stimmen doch den Republikanern zufallen, könnte der US-Dollar womöglich plötzlich ansteigen, und der Goldpreis zurückfallen. Also, wir müssen heute im Tagesverlauf genau auf das Ergebnis aus Georgia schauen, wenn es denn heute schon verkündet werden kann.

Chart zeigt Verlauf im Goldpreis gegen den US-Dollar

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Türkische Lira robust, obwohl die Inflation in der Türkei weiter anzieht

Claudio Kummerfeld

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Türkei Flagge

Die türkische Lira zeigt sich heute robust. Das ist für Lira-Bullen endlich mal eine positive Nachricht. Denn heute hat das türkische Statistikamt Daten zur Inflation im Dezember veröffentlicht. Die Verbraucherpreise in der Türkei stiegen im Jahresvergleich um 14,60 Prozent, während die Steigerungsrate im November noch bei 14,03 Prozent gelegen hatte. Da müsste die Lira jetzt eigentlich Schwäche zeigen?

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Nein, diesmal nicht. Denn wir schauen zurück auf letzte Woche. Wir berichteten über die am Heiligabend durchgeführte zweite Zinsanhebung der türkischen Zentralbank. Der Leitzins in der Türkei steigt somit seit dem 19. November von 10,25 Prozent auf satte 17 Prozent an. Aber so schnell kann der höhere Leitzins natürlich nicht wirken, und bremsend auf die Verbraucherpreise einwirken. Von daher sollte man wohl noch ein, zwei Monate schauen, ob sich da was tut?

Die Zentralbank in Ankara hat endlich geliefert, und auch von der politischen Seite kommen von Präsident Erdogan derzeit kaum bis gar keine Aussagen, die quer schießen und somit die Autorität der Zentralbanker in Frage stellen. Und so ist die türkische Lira in diesem Umfeld in den letzten Tagen gut gestiegen. US-Dollar vs Lira fiel seit Heiligabend von 7,64 auf aktuell 7,36. Seit Anfang November ist es ein Rückgang von 8,50. Also: Nach jahrelanger brutaler Abwertung scheint die türkische Lira derzeit wirklich Kraft zu tanken, dank der auch ziemlich kraftvollen Zinsanhebung deutlich über die Inflationsrate von jetzt 14,60 Prozent. Im Chart sehen wir seit Anfang 2020 den Verlauf von US-Dollar gegen türkische Lira. Man sieht den deutlichen Rückgang seit November, also somit eine ansteigende Lira.

Chart zeigt US-Dollar gegen türkische Lira seit Anfang 2020

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