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Devisen

Euro-Dollar: kommt jetzt die große Abwärts-Welle?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Eine Gastanalyse von Demokrat

Nach dem wir ein untypisches ABC-Korrekturmuser mit 5er abcde-Unterwellen bei 1.14598 beendet haben, dürfte somit auch die übergeordnete Welle II vervollständigt sein. Nun sollte die übergeordnete große Welle III in den kommenden 1-2 Wochen in Angriff genommen werden. Diese große Welle III müßte in der Regel mit einmr 5er Unterwellenmuster gebildet werden. Aktuell ist von der 5er Welle die Welle 1 schon beeendet und die Welle 2 in Arbeit mit maximalem Korrekturpotential bis zur Marke 1.13738. Der Zielbereich dieser großen Welle könnte zwischen 1.08479-1.08095 liegen.
Ein Überschreiten der Marke bei 1.13738 auf Tagesbasis würde eine Neubewertung der gesamten Wellenzählung zur Folge haben.

Kombi Chartnanalyse Klassisch+Elliott für 1-2 Wochen

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    joah

    21. September 2015 11:30 at 11:30

    Ich warte noch auf den Tag, an dem technische Kaffeesatzleser wahrlich bemerken, was sie selbst sind und daraufhin den Mut aufbringen, den Konjunktiv aus ihrem Wortschatz verbannen (dürfte, sollte, müßte, könnte). Irgendwie brotlos und Kunst.

  2. Avatar

    KSchubert

    21. September 2015 11:52 at 11:52

    Nun ja, das ist halt DIE Gretchenfrage unter Tradern…technisch und/oder fundamental. Ich fänd es eine hübsche Idee wenn die FMW-Redaktion hierzu vielleicht mal ein extra Thread freischaltet? Man könnte dann – ähnlich wie bei dem Forum zur Diskussion der Zinsabschaffung – sich gesittet und mit guten Argumenten Luft verschaffen in der Grundsatzfrage…:-)
    Ich vermute, dass dies viel interessieren würde…

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      21. September 2015 12:03 at 12:03

      @KSchubert, eigentlich war das ja auch so angedacht, daraus ein Forum zu machen. Demokrat war so freundlich hier seine Analysen zur Verfügung zu stellen, andere hatten Interesse bekundet an einem Forum, sich dann aber sehr zurück gehalten. Wir werden die Idee gerne aufnehmen und ein solches Forum in den nächsten Tagen eröffnen (mit der Bitte um rege Beteiligung :)).

      • Avatar

        KSchubert

        21. September 2015 12:05 at 12:05

        Wunderbar! Sie können auf mich setzen!

  3. Avatar

    Lagerkoller

    21. September 2015 12:03 at 12:03

    Ist ne Geisteswissenschaft das Kaffeesatzlesen, wobei nem Philosophen oder Germanisten wenigstens das Taxifahren zutraut. Wenn der konjunktiv nicht reicht kommt noch das wörtchen untypisch in den ersten Satz. Ich seh solche Artikel eher in der Rubrik amüsantes!

  4. Avatar

    Demokrat

    21. September 2015 15:10 at 15:10

    Hola, da haben sich einige Anti-Chartisten gemeldet. Immerhin :-)
    An die habe ich eine Frage: Welche Analyse-Möglichkeit bietet denn annähernd eine gute Bewertung der aktuellen Kapitalmarktsituation, der nun von der Realwirtschaft durch die ultralockere Geldpolitik der Zentralbanken völlig abgekoppelt ist. Die sich auf Fundamentaldaten oder auf die Statistiken einiger öffentlichen Institute berufen, wissen wahrscheinlich auch, dass diese im Interesse der Regierungen, der Zentralbanken oder der Lobbyisten manipuliert werden, somit auch wenig brauchbar sind. Siehe USA!!!
    Ich sage immer, jedem DAS SEINE, solange in seinem Konto oder Depot ein dickes PLUS steht. :-)
    Deswegen tue ich eine Analysemethode nie verteufeln, sondern entgegne eher mit RESPEKT!!!

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Devisen

Euro vs US-Dollar: Schnelle Erholung – Chance für ein Long?

Agata Janik

Veröffentlicht

am

50 Euro Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar hat in der gestrigen Handelssitzung erneut seine Dominanz bestätigt. Nach der kurzfristigen starken Gegenreaktion auf der Unterseite, die durch die fundamentalen Daten (Pressekonferenz der Fed) am Mittwochabend verursacht wurde, konnte sich der Euro gestern fast gänzlich erholen. Der US-Dollar wurde nur zeitweise gegen den Euro favorisiert. Sobald die fundamentalen Nachrichten aber verdaut wurden, verlor der Greenback wieder an Attraktivität. Dieses Beispiel bestätigt erneut, dass die Wirtschaftsdaten meistens nur kurzfristig einen Einfluss auf den Devisenmarkt haben. Händler, die gerne News handeln, sollten das wissen und bereit sein, immer schnell zu reagieren. Der Euro hat am Mittwochabend und in der Nacht zum Donnerstag kräftig verloren und notierte im Tief bei 1,1735. Das hat jedoch die Euro-Bullen nicht abschrecken können. Sie haben gestern den Euro vs USD wieder gekauft und der Kurs bewegte sich fast den ganzen Tag fast nur noch in die nördliche Richtung.

Schon am Donnerstagmorgen erreichte EUR/USD kurzfristig die 1,18 „big figure“. Auf dem Niveau von 1,1813 traf der Major auf einen Widerstand, der vorerst gehalten hat. Der Kurs erfuhr eine leichte Korrektur. Bei 1,1781 war diese aber schon zu Ende. Ab diesem Zeitpunkt haben die Bullen erneut angegriffen. Die 1,18 Marke stellte für den Euro zum USD keine Hürde mehr dar. Der Kurs hat diesen Widerstand ohne Schwierigkeiten überwunden. Darüber lagen viele Stop-Loss Orders, die natürlich gezogen wurden. Dadurch hat der Euro eine zusätzliche Dynamik entwickelt. Ab dann ging es für das Währungspaar langsam aber konstant nach oben. Auch während der amerikanischen Session konnte sich der Euro klar durchsetzen. Im Bereich von ca. 1,1830 traf der Kurs auf einen doppelten Widerstand. Die beiden Moving Averages (120er und 420er) begegneten sich.

Es war unklar, ob der Euro diese Hürde brechen wird. Es hat aber geklappt, was schon eine kleine Überraschung war. EUR/USD stieg dann in den Abendstunden noch ein wenig weiter und erreichte gestern im Tageshoch die Marke von 1,1854. Die Volatilität hat dann aber nachgelassen und der Kurs ist in eine Seitwärtsphase übergegangen. Die Kerzen wurden ganz klein. Die Händler haben sich zurückgezogen. Der gestrige Tag hat bestätigt, dass der übergeordnete Aufwärtstrend bei EUR/USD noch nicht zu Ende ist. Der Euro zum USD bleibt stark. Es wird sich vermutlich in den nächsten Stunden entscheiden, ob die Bullen vor dem Wochenschluss noch einmal die 1,19 Marke angreifen werden.

Einladung zum LIVE Webinar am 24.09.2020
Das Thema lautet: „Forex-Handelssignale mit AUTOMATISCHER Umsetzung“.
In dieser Sendung werde ich Ihnen das automatische Trading der Zukunft vorstellen und die verschiedenen Handelsstrategien erklären. Ich zeige Ihnen auch, wie Sie diese KOSTENLOS nutzen und am Forex Markt hohe Profite erzielen können. Die vorgestellten Handelsstrategien haben in den letzten 12 Monaten > +30 % Rendite erwirtschaftet. Mehr Info sowie Anmeldung hier: www.forex-sun.com

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Freitagmorgen, notiert der Euro zum USD bei ca. 1,1848. In der asiatischen Sitzung heute Nacht, gab es kaum Bewegung im Markt. Die meisten Händler halten sich noch zurück. Das wird sich aber bald ändern. Heute erwartet uns bei EUR/USD ein spannender Handelstag. Wenn es den Bullen gelingt, das letzte High von gestern bei 1,1854 zu nehmen, kann es für den Major richtig interessant werden. Die Break-Out Trader werden dann vermutlich auch ihre Chance auf der Oberseite suchen. Über 1,1855 liegen viele Stops. Das wissen die Long-Trader und werden versuchen, den Kurs dahin zu ziehen. Wenn es klappt, kann sich die Aufwärtsbewegung schnell beschleunigen. Der nächste wichtige Widerstand befindet sich bei 1,1881. Wenn diese Marke bricht, wird die 1,19 „big figure“ angesteuert werden. Es ist eher unwahrscheinlich, dass der Major diese Marke noch vor dem Wochenende erobern wird. Auf der Unterseite hat EUR/USD die erste wichtige Unterstützung bei 1,1831 und dann bei 1,1803. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD liegt heute bei 1,1812.

Der folgende Chart zeigt Verlauf von Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Rüdiger Born: Interessante Möglichkeiten bei Dow, Nasdaq und Euro

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Interessante Tradingmöglichkeiten könnten sich ergeben bei Dow Jones, Nasdaq und Euro gegen US-Dollar. Interessant dabei ist, dass die Ideen bei den US-Indizes nicht simultan laufen. Mehr dazu im folgenden Video. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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Türkische Lira fällt spürbar auf neues Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt heute auf ein neues Rekordtief gegen den US-Dollar gefallen, nachdem sie erst Anfang der Woche weitere Schwäche zeigte aufgrund eines Downgrades einer Ratingagentur. Für einen US-Dollar musste man gestern noch 7,49 Lira bezahlen, heute sind es 7,55 Lira. Auch gegen den Euro erreicht die Lira aktuell ein neues Rekordtief bei einem EURTRY-Wechselkurs von 8,92 (gestern noch 8,89).

Dollar-Stärke drückt gegen türkische Lira

Der heutige weitere Fall für die türkische Lira begann um 7 Uhr früh. In Verbindung bringen kann man dies mit der Verkündung der US-Notenbank Federal Reserve von gestern Abend 20 Uhr. Die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell zeigen, dass die US-Konjunktur besser laufen soll als bislang angenommen. Und die Fed hat keine Andeutungen für neue eigene Stützungsprogramme für die US-Konjunktur geliefert. Diese Infos gaben dem US-Dollar über Nacht Auftrieb. Und wo der US-Dollar ansteigt, da verliert in der Regel alles, was gegen den US-Dollar gehandelt wird.

Und für die türkische Lira bedeutete das seit heute früh einen weiteren Abwertungsschub, der sich auch heute Nachmittag fortsetzt mit einem USDTRY-Anstieg auf 7,56. Zwar hat der US-Dollar in Form des Dollar-Index (Währungskorb des Dollar gegen andere Hauptwährungen) heute wieder einen Teil seiner Gewinne abgegeben. Aber gegenüber der türkischen Lira legt er auch jetzt weiter zu. Dies kann man als Indiz ansehen, dass aus markttechnischer Sicht womöglich etwas passiert ist. Wurden zahlreiche Stop-Buy-Orders in USDTRY ausgelöst, welche den Dollar gegen die Lira aktuell weiter stärken? Gut möglich. Jedenfalls gab es tagelang eine Seitwärtsphase in dem Währungspaar knapp unter der Marke von 7,50. Von daher ist es gut denkbar, dass sich viele Trader Einstiegsmarken über 7,50 ausgesucht haben, die heute ausgelöst wurden, und nun für weiteren Abwertungsdruck für die türkische Lira sorgen.

Chart zeigt US-Dollar gegen Türkische Lira in den letzten 30 Tagen

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