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Euro-Dollar: Noch einmal nach oben, aber dann..

Euro-Dollar - der Ausblick

Erwartungsgemäß musste sich Euro-Dollar, im Verlauf seit der letzten Analyse, einer sehr dynamischen Korrektur unterziehen. Mit dieser Performance folgt das Währungspaar meiner bereits vor über fünf Jahren publizierten Sichtweise, wonach sich eine, in temporärer Hinsicht, sehr große seitliche Korrekturphase in Gestalt eines Triangles (A-B-C-D-E) einstellen sollte. In dieses Bild fügt sich dann auch sehr schön die aktuell noch laufende Korrektur des Euro-Dollar ein.

Euro-Dollar im weiteren Verlauf

Ausblick für Euro-Dollar

Mit dem Erreichen des großen 0.62-Retracements bei 1.1177 USD wird dem weiteren Preisverfall des Euro-Dollar zunächst eine Absage erteilt. Denn für den kurzfristigen Horizont ist von einer schwächeren Gegenbewegung als Teil von (c) auszugehen. Über wesentliches Potenzial verfügt diese Minirallye indes nicht. Bis zur kleineren 0.50-Linie (aktuell 1.1710 USD) sollte Euro-Dollar im Normalfall dann steigen können. Maximal wäre der Lauf bis zum 0.76-Widerstand (1.1952 USD) möglich, wenn auch als eher unwahrscheinlich anzusehen.

Der regelkonforme Abschluss der längerfristigen Korrekturwelle (B) ist indes erst für das erste Halbjahr des kommenden Jahres zu erwarten. Das oberhalb liegende Zeitlineal liefert mit dem 0.62-Retracement eine sehr realistische temporäre Zielzone für Welle (B). Zuvor wird sich die momentan laufende Korrektur noch einmal in Szene setzen. Demzufolge wird sich das jetzige Kursniveau bei Euro-Dollar allerdings nicht verteidigen können, vielmehr ist von einem mehr oder weniger kräftigen Unterschreiten der 0.62-Supportlinie (1.1177 USD) auszugehen.
Allerdings sollte die untere hellrote Trianglelinie nicht erreicht werden.

Schlussendlich wird sich, ausgehend von diesem Kursniveau, eine stärkere Bodenbildungsphase als Fundament für Welle (1) ausprägen. Zur Absicherung für Long-Positionen im Euro-Dollar bietet sich die 0.62-Unterstützung (1.1177 USD) geradezu an.



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1 Kommentar

  1. Meine Hochachtung an Sie Herr Becker für Ihre charttechnische Analyse.
    Durchaus nachvollziehbar.
    Mal im Focus auf die Charttechnik,sehe ich hier ja Tops in der Mitte 2024.
    Meine persönliche Frage: Meinen Sie denn,dass irgendein finanzpolitischer Anlass,wie z.B.ein
    digitaler EUR oder eine eher aus dem Nichts kommende Hyperinflation etwas daran ändern könnte ?

    Haben Sie zu so etwas eine Meinung ? Ist das vielleicht zu weit hergeholt ?

    Grüsse

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