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Euro-Dollar: Volatile Woche und neue Chancen erwartet.

Eine Analyse von forexhome.de

Der Kurs des EUR/USD hat wieder einmal jene Widerstandszone getriggert, die ich bei rund 1.16500 definiert und in den letzten Analysen thematisiert hatte. Solang ich keinen nachhaltigen Ausbruch oberhalb dieses Bereichs feststellen kann, gehe ich immer wieder von kleinen Korrekturen aus. Dass der Bruch kommen wird, erscheint mir im Kontext einiger mutmaßlich wichtiger zu testender Kursbereiche äußerst wahrscheinlich. Den Detailfragen und der Verbindung zum USD-Index möchte ich heute in dieser EUR/USD Analyse nachgehen.

Reichlich Volatilität erwartet

In den kommenden Tagen erwarten uns einige brisante Events. Im Fokus stehen dabei natürlich die Ansprachen von (Noch-) Fed Chefin Janet Yellen und EZB Präsident Mario Draghi. Beides sollte sich, wenn auch wahrscheinlich nur in einem überschaubaren Rahmen, auf den Kursverlauf von EUR/USD und USD-Index auswirken. Doch auch an harten Fakten respektive Wirtschaftszahlen soll es nicht fehlen. Beginnend mit den wichtigen US-Einzelhandelsumsätzen und dem Verbraucherpreisindex am Mittwoch, über den Philly-Fed- Herstellungsindex und die Industrieproduktion am Donnerstag, endet das Ganze am Freitag mit den Baugenehmigungen und damit einem ebenfalls sehr wichtigen Bereich der US Volkswirtschaft.


(Alle Charts durch Anklicken vergrößern!)

Natürlich gehe ich nicht davon aus, dass auf Basis dieser Zahlen und Events einen massiven Kursrutsch oder massive Kurssteigerungen erwarten können. Darum geht es mir gar nicht. Ich baue lediglich auf genug Volatilität, um den Kurs in Richtung des von mir anvisierten Retest-Bereichs ab ca. 1.17250 zu treiben. An diesem augenscheinlich zuletzt durchbrochenen Unterstützungsbereichs befindet sich meiner Meinung nach eine erste günstige Gelegenheit, um sich erneut in Richtung Süden zu positionieren. Dabei ziele ich zunächst auf den über Jahre geformten ehemaligen Widerstand bei rund 1.14450 ab.

Sollte es zum Durchbruch in Richtung Norden kommen orientiere ich mich an den nächsten möglichen Pufferzonen zwischen 1.18460 und 1.18600, 1.19060 (Ausbruchniveau der aufwärtsgerichteten Flagge) und 1.19200 sowie 1.19950 und 1.20350. Deshalb denke ich auch über eine Long-Positionierung im H4-Chart nach, um etwaige Short-Engagements abzusichern.

Abarbeiten der Testbereiche

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Kursverlauf der vergangenen beiden Handelswochen, da der Kurs meinen Prognosen gefolgt ist. Bislang kann ich bei rund 1.16500 keinen nachhaltigen bullishen Ausbruch feststellen und rechne demnach mit einer erneuten Korrektur. Da die Fibonacci Retracements 34 und 38.2er erst kürzlich getestet wurden sind, betrachte ich das momentane Hin und Her als völlig reguläre Kursreaktion.

Die beiden Kursbereiche bei rund 1.15800 und 1.15665 interessieren mich in diesem Zusammenhang ganz besonders, um mich in die bullishe Richtung und damit in Richtung der stark untergeordneten Erholung zu positionieren. Möglicherweise gibt es auch Chancen im Stundenchart in beide Richtungen aktuell hin und her zu traden, doch wir wollen uns jetzt nicht mit solchen Kleinigkeiten befassen. Ich betrachte es weiterhin als brisante Ergänzung meiner Einschätzung im Tageschart, dass sich das 61.8er Fibonacci Retracement der letzten Talfahrt im H4-Chart, ziemlich exakt mit dem vermeintlichen Testbereich im Tageschart und dem zuletzt durchbrochenen Unterstützungsbereich bei ca. 1.17400 im H4-Chart zu überschneiden scheint.

USD-Index = Wertvolle Orientierung

Um meine Analyse im EUR/USD heute zu untermauern, suche ich natürlich die Verbindung zum USD-Index. Sollte ich hier zu einem völlig anderen Ergebnis bzw. ebenfalls zu einem bearishen Ergebnis kommen, scheint etwas nicht zu stimmen. Laut logischer negativer Korrelation müsste ich hier das Gegenteil sehen. In meinem Signaldienst sind wir aktuell dabei uns intensiv auf die kommenden Tage vorzubereiten.
Mehr Infos hier: https://www.forexhome.de/handelssignale-forex-signaldienst-abonnieren/

Glücklicherweise erfolgte vor einigen Tagen der augenscheinliche bearishe Durchbruch aus dem aufwärtsgerichteten Trendkanal und der aufwärtsgerichteten Flagge im H4-Chart, was die Erholung im EUR/USD begünstigte. Gleichzeitig wurde dabei das vermeintliche Kursziel des Trendkanals abgearbeitet. Nun sollte sich der Kurs des USD-Index zum Retest jener Ausbrüche aufmachen. Vor allem die Ebene zwischen rund 94.615 und 94.720 rückt dabei in den Vordergrund. Es wird höchstwahrscheinlich etwas holprig, doch ich denke letztlich wird der Kurs dem starken Abwärtssog nicht entgehen können, was sich auf Basis des Screenshots logisch begründen lässt.

Dazu der Autor im Video:



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