Devisen

Euro-Dollar – wie geht es weiter?

Von Christoph Lange

Nach dem kräftigen Sprung nach oben konsolidiert der Euro zurzeit. Neue Auftragsdaten aus der deutschen Industrie fielen heute enttäuschend aus (-2,6% statt Prognose +0,2%) und belasteten die Notierung.
Gestern haben dagegen gute Arbeitsmarktdaten aus Spanien und die ebenfalls positive Stimmung im Dienstleistungssektor der Eurozone geholfen.
Für heute wird mit keinen Kurssprüngen gerechnet, mindestens nicht vor der Anhörung der US-Notenbankchefin Janet Yellen vor dem US-Kongress am Nachmittag (16.00Uhr). Erwartet wird die Fortsetzung des Tapering und eine klare Position in Bezug auf eine eventuelle Zinsanhebung.
Morgen steht dann mit dem EZB-Zinsentscheid das Hauptevent der Woche auf der Agenda.

Der Eurokurs hat diesmal wirklich den Ausbruch geschafft (roter Kreis) und notiert deutlich über 1,39.
Damit der Euro weiter steigen kann, darf er nicht unter 1,3884-3866 fallen. Dann ist zunächst das Jahreshoch als Ziel möglich (1,3967).
Sollte der Kurs dennoch fallen, kann mit Notierungen 1,3835-3800 gerechnet werden.

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