Devisen

Euro: Short-Positionierung so gering wie seit Juli 2014 nicht mehr

Von Markus Fugmann

Vor allem Hedgefonds scheinen ihre Euro-Shortpositionen stark zurück zu fahren – das geht aus Daten der CFTC hervor. Demnach sanken die Netto-Short-Kontrakte im Euro auf 89357 Kontrakte – das ist der geringste Stand seit Juli 2014. Damit gingen die Überhänge an Euro-Short-Positionen in den letzten sieben von acht Wochen zurück. Dieser Rückgang ist der stärkste innerhalb der letzten drei Jahre!

Seit die Euro-Short-Positionierungen im November 2014 ihren Höhepunkt erreicht hatten, sind die Positionierungen auf eine fallende Gemeinschaftswährung relativ um 80% zurück gegangen. JP Morgan sieht im Rückgang der Euro-Short-Positionen eine Ausdruck besserer Daten aus der Eurozone sowie nachlassender Sorgen um eine Deflation. Ausserdem reflektiere sich darin, so die Bank weiter, ein „bemerkenswertes Fehlen von Sorgen hinsichtlich der Ereignisse in Athen“.

Zwar seien spekulative Investoren (mehr oder weniger ein Synonym für Hedgefonds), so JP Morgan, nach wie vor Dollar-long positioniert, doch zeigten die Daten an, dass die generelle Bereitschaft der Spekulanten, risikoreiche Assets zu kaufen, so gering sei wie seit Juli 2014 nicht mehr. Die größte Bereitschaft für „risk taking“ habe demnach im Januar 2015 bestanden – also in dem Monat, als die EZB ihr QE beschlossen hatte.



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