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EURO STOXX 50-Index Analyse: Starke Vorstellung!

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Der europabreite Leitindex EURO STOXX 50 (ES 50) bildet die 50 größten europäischen Unternehmen ab. Seit 2009 kann ein ungebrochener Aufwärtstrend eingezeichnet werden, der den Index von 1.765 Punkten auf ein bisheriges Verlaufshoch bei 3.836 Punkten in 2015 aufwärts geführt hat. Seither stagnieren die Notierungen unterhalb eines langfristigen Abwärtstrends, gegen Ende 2018 rutschte der Index abermals in den markanten Unterstützungsbereich von 2.900 Punkten ab, erholte sich in den vergangenen Wochen aber genauso schnell wieder. Dabei schneidet der Index gegenüber den zuletzt sehr stark gelaufenen US-Indizes vergleichsweise stärker ab und konnte sich nahezu ohne Halt über die Widerstände zwischen 3.261 und 3.285 Punkten hocharbeiten. Doch die Aufwärtsdynamik hat in den vergangenen Tagen merklich abgenommen, die US-Börse dürft Europa noch eins auswischen. Daher scheint die Zeit reif für eine Überlegung, ob man sich nicht doch besser kurzzeitig auf der Short-Seite positioniert.

Short-Chance beim EURO STOXX 50

Der EURO STOXX 50-Index macht den Anschein einer baldigen Trendwende, die Kursdynamik hat merklich abgenommen und auch die Handelsspanne wird immer kleiner. Das Gesamtkonstrukt seit Ende Dezember letzten Jahres lässt sich als klare Keil-Formation zusammenfassen, Rückschlüsse auf einen bevorstehenden Rücksetzer sind bereits unterhalb der Kursmarke von 3.280 Punkten zu ziehen. Dann dürfte es binnen weniger Handelstage auf die breite Unterstützung um 3.200 Punkten abwärts gehen. Sollte an dieser Stelle keine Stabilisierung gelingen, dürften sich weitere Abgaben auf grob 3.130 Punkte einstellen. Spätestens von diesem Niveau aus dürfte wieder eine deutliche Gegenwehr der bullischen Marktteilnehmer zu vernehmen sein, die anschließend eine frische Aufwärtsbewegung auf mehrwöchiger Basis etablieren könnten. Höhere Kursnotierungen sind aus aktueller Sicht zwar nur sehr schwer ableitbar, sollten vollständigkeitshalber jedoch benannt werden. Über dem Niveau von 3.350 Zählern könnte der ES 50 die Zwischenhochs aus Ende September bei 3.452 Punkten in Angriff nehmen. Von da an wird es jedoch extrem schwieriger frische Jahreshochs zu etablieren, ohne einen vorherigen Pullback vollzogen zu haben.

Widerstände: 3.340 / 3.345 / 3.452 / 3.500

Unterstützungen: 3.308 / 3.280 / 2.261 / 3.223

Euro Stoxx 50




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


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Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Der Boom ist zu Ende

Nach Jahren des Booms soll es 2019 einen Rückgang von bis zu 20% im Bereich von Fusionen und Übernahmen in Deutschland geben. Dabei setzte bei der Spitzendisziplin des Investmentbankings (M&A) im ersten Quartal bereits ein Schrumpfen von 67 % bei den Ankündigungen ein, wie der Finanzdatenanbieter Refinitiv ausgerechnet hat. Im ersten Quartal 2018 hatte es noch einen richtigen Rausch auf diesem Gebiet gegeben.

Und wen erschwischt es dabei besonders? Dreimal dürfen Sie raten, richtig, die Deutsche Bank. Den deutschen Branchenprimus traf es im ersten Quartal besonders deutlich. Das Geldhaus erscheint bei Refinitiv nicht mehr unter den ersten zehn Topadressen bei Fusionen und Übernahmen in Deutschland, in früheren Zeiten eine Unmöglichkeit. Man glaube zwar im Gesamtjahr wieder zulegen zu können, gerade nach einer Fusion mit der Commerzbank. Aber…..?

Auch das Geschäft mit Börsengängen (IPOs) ist im ersten Quartal richtiggehend eingeschlafen. Das Geschäft mit Aktienemissionen brach laut Refinitiv um 85 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein. Zuletzt hatte Volkswagen den Börsengang seiner Nutzfahrzeugsparte unter dem Namen Traton abgesagt.

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