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Gold/Silber

Euro und Gold: Geht die Korrektur weiter?

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Euro/USD

Die Performance der letzten Tage gibt Hoffnung auf die seit Monaten erwartete Trendwende für den Euro. Der Euro hat nun die Chance die seit ca. einem Jahr währende Korrekturphase at Acta legen zu können. Der noch fehlende Schritt nimmt sich klein aus, muß aber auch erst noch beschritten werden. Mit dieser Entwicklung untermauert das Währungspaar meine langfristige und für den Euro äußerst positive Sichtweise sehr eindrucksvoll. Der obere Chart zeigt neben diesem Bild auch das relativ große Zeitfenster der Bodenbildung auf.

 

Ausblick:

 

Der seit Februar laufende kleine Aufwärtstrend kann der Ausbildung von Welle (1) dienen. Diese Option ist derzeit noch offen, denn erst ein Schlußkurs über dem 0.76 Retracement (1.1449 $) würde den Trend als Welle (1) deklarieren. Dieser Schritt versteht sich dann auch als ein kleines Kaufsignal mit Ziel bei 1.16 $. Sehr positiv für das beschriebene Bild wirkt sich der ausgebliebene Schlußkurs unter dem 1.00 Retracement bei 1.1236 $ aus. Allein dieser Aspekt ist ein Indiz auf relativ hohe innere Stärke des Trends hin. Ungeachtet des sich aufhellenden Bildes bleibt aktuell noch ein gewisses nicht wegzudiskutierendes Restrisiko bestehen.

 

(Chart durch anklicken vergrößern)

An den kommenden Tagen, maximal 2-3 Wochen, wird sich eine kleine Korrektur einstellen, deren Intention die Ausbildung von Welle (2) ist. Sollte diese Bewegung das 0.76 Retracement (aktuell 1.1278 $) nicht mittels Schlußkurs brechen, erfährt das dargestellte Szenario die nötige Bestätigung. In aller Regel verläuft eine Welle „2“ nicht ganz so heftig und endet meist schon auf dem 0.62 Retracement. Gefahren für die große Bodenbildung würden sich erst durch einen eventuellen Bruch des 0.50 Retracements (1.1182 $) einstellen.

 

Fazit:

 

Der Euro unternimmt aktuell den Versuch, die seit Monaten währende Bodenbildung abzuschließen. Aussichtslos ist dieses Ansinnen nicht, denn allein ein Sprung über 1.1449 $ (0.76 Retracement) schließt diese Aktion ab. Zur Absicherung Ihrer Positionen sollten Sie auf das 0.76, spätestens 0.50 Retracement (1.1278/1.1182 $) zurückgreifen.

 

 

Gold

 

Nun endlich scheint sich Gold zu einem richtungsweisenden Schritt bewegen zu wollen. Der jüngste Preisverlust nimmt sich zwar noch nicht dramatisch aus, doch zeigt er sehr deutlich die aufkommende Verunsicherung der Marktteilnehmer aus. Und das in einem für Gold sehr positiven Umfeld, denn immer mehr Staaten planen goldgedeckte Währungen und müssen demzufolge perspektivisch Gold im größeren Maßstab kaufen. Und in der Tat sehe ich auch langfristig sehr positiv für das Edelmetall in die Zukunft.

 

Ausblick:

 

Bedingt durch das Unterschreiten des 0.62 Retracements bei 1.319 $ kann die kleine Welle (5) als abgeschlossen angesehen werden. Die Folge dieses Schrittes wird der Abverkauf bis zur 0.38-Unterstützung (1.287 $) sein. Wesentlich tiefer sollte die kleine Talfahrt zunächst nicht verlaufen, denn für Gold erwarte ich die Ausbildung eines Triangles (a-b-c-d-e) als Wellenabschluß der größeren Welle (b). Zudem sollte sich ein Pendeln um das relativ große 0.76 Retracement (1.313 $) einstellen. Lange Zeit wird sich das Edelmetall nicht auf dem aktuellen Niveau halten können.

 

(Chart durch anklicken vergrößern)

Nach vollendeter Welle (b) wird sich der Trend nachhaltig wenden. Wie der Langzeitchart es zeigt, erwarte ich die Ausbildung einer größeren Korrektur, in deren Verlauf Gold noch deutlich unter 1.000 $ fallen sollte und auch wird. In meiner jüngsten Langzeitanalyse hatte ich speziell auf dieses Kursziel verwiesen. Anzeichen, deren Deutung eine signifikante Verbesserung der Ausgangslage zulassen würden, kann ich dem Chartverlauf aktuell nicht ablesen. Erst ein eventuelles Überschreiten des kleinen 0.76 Retracements (1.338 $) würde Gold wieder etwas Potenzial eröffnen, von einer reinrassigen Wende kann aber auch dann noch nicht gesprochen werden.

 

Fazit:

Gold bildet momentan die erste Phase einer komplexeren und länger währenden Korrektur aus. Resultierend daraus rate ich von einer erneuten Positionierung, übergreifend auf alle Zeitebenen, in das Edelmetall ab. Ein sehr kleines Signal würde über 1.319 $ (0.62 Retracement) entstehen. Sichern Sie Ihre Positionen auf dem 0.38, spätestens allerdings auf dem 0.62 Retracement (1.287/1.251 $) ab.

 

Foto: Stevebidmead – https://pixabay.com/en/gold-ingots-golden-treasure-513062/ Gemeinfrei

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Gold/Silber

Goldpreis wacklig unterwegs – Achtung US-Dollar und US-Renditen

Claudio Kummerfeld

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Ein Barren Gold

Gestern berichteten wir über das größere Bild für Gold, und warum der Goldpreis nach einem Biden-Wahlsieg in den USA eventuell spürbar steigen könnte (hier der Artikel). Heute schauen wir auf die Tagesaktualität. Die Gold-Bullen könnten im Keller verschwinden und stundenlang schreien vor Wut. War der Goldpreis noch vorgestern auf 1.931 Dollar gestiegen, und sah es endlich nach dem großen Durchbruch nach oben aus, so rauschte das Edelmetall gestern mal wieder unter die Marke von 1.900 Dollar, auf bis zu 1.893 Dollar im Tief.

Goldpreis mit Blick auf US-Dollar und Anleiherenditen

Aktuell notiert der Goldpreis bei 1.909 Dollar. Nach fast zweitägigem Ansteigen zeigt der US-Dollar seit heute wieder Schwäche. Der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere Hauptwährungen) fällt heute von 93,08 auf 92,69 Indexpunkte. Kann man ein Niveau im Goldpreis von um die 1.900 Dollar inzwischen als charttechnische Unterstützungsmarke betrachten? Schwer zu sagen. Auf jeden Fall ist es seit Wochen ein elendiges Rauf und Runter um diese runde Marke.

Wichtig für Gold-Bullen ist, dass die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen seit einigen Tagen am Steigen ist. Binnen genau einer Woche steigt sie von 0,73 Prozent auf 0,85 Prozent. Damit werden Anleihen in Relation zum zinslosen Gold also wieder attraktiver, was den Goldpreis anfälliger für Rückschläge macht.

Die Analysten der Commerzbank merken in einem aktuellen Kommentar zu Gold an, dass die steigenden US-Renditen womöglich auch der Grund seien, dass ETF-Investoren gestern den dritten Tag in Folge Positionen verkauft haben. In den letzten drei Tagen summieren sich die Abflüsse auf 7,6 Tonnen. Auch einige spekulative Finanzinvestoren könnten laut CoBa weitere Long-Positionen geschlossen haben. Einen Eindruck hierüber gebe die CFTC-Statistik heute Abend.

Der folgende Chart zeigt seit Dienstag Abend in rot-grün den Goldpreis gegen den Dollar-Index in blau. Der ganz aktuell fallende US-Dollar könnte heute Mittag dem Goldpreis Aufschub verleihen. Aber man vergesse bitte wie gesagt nicht die steigenden US-Renditen. Und es ist weiterhin unklar, wie nun mit dem möglichen Konjunktur-Stimulus in den USA verfahren wird.

Chart zeigt Vergleich zwischen Goldpreis und US-Dollar

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Allgemein

Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

Redaktion

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Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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