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Gold/Silber

Euro und Gold: Long-Positionen absichern!

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Euro/USD

Die Performance der letzten Handelswoche hat den Euro erneut bis zur 0.50-Unterstützung (1.1182 $) fallen lassen. Mit dieser Entwicklung konnte das Währungspaar meine jüngste Betrachtung nachvollziehen. Besonders positiv ist dabei der ausgebliebene Bruch zu erwähnen. Denn ein eventueller Schlußkurs unterhalb dieser sehr wichtigen Linie würde eine dramatische Entwicklung bedingen. Noch einmal Glück gehabt! Nach wie vor halte ich an meiner positiven langfristigen Sichtweise fest. Der obere Chart stellt diese dar und zeigt einen sehr langen Aufwärtstrend auf.

Ausblick:

Mit dem Aufsetzen auf dem 0.50 Retracement (1.1182 $) konnte der Euro die erste Unterwelle der abc-Korrektur abschließen. Demzufolge ist, bedingt durch die Ausbildung von Welle (b), an den folgenden Tagen von einer leichten Erholung auszugehen. Über größeres Potenzial verfügt diese Bewegung nicht. Wie der Chart es zeigt, sehe ich den Euro nicht höher als bis zum 0.50 Retracement (1.1316 $) steigen. Erst ein nachhaltiges Überschreiten des 0.62-Widerstandes (1.1347 $) würde eine gewisse Entspannung bewirken und den Blick in Richtung 1.1552 € richten lassen.

Wie der Chart es zeigt, erwarte ich zunächst noch ein anderes Szenario. Im Verlauf von Welle (c) kann sich der Bruch des großen und äußerst residenten 0.50 Retracements (1.1182 $) einstellen. Mit dieser Performance würde die größere Welle (E) sowohl auch die große (2) vollendet. Dennoch trägt dieser Schritt auch eine relativ große Gefahr in sich. Denn sehr leicht kann Welle (E) aus dem Triangle ausbrechen und somit für eine Ausdehnung der Verluste einstehen. Der Langzeitchart zeigt das dieser Korrektur noch zur Verfügung stehende Potenzial auf.

Fazit:

Der Euro bewegt sich immer noch im Rahmen der seit über einem Jahr währenden Korrektur. Eine Auflösung dieser Konstellation ist für die kommenden Tage nicht zu erwarten. Ein eher kleines, bis ca. 1.552 $ (1.38 Retracement) reichendes, Signal wird erst über 1.1347 $ generiert. Vielmehr sollte der Fokus auf die Absicherung gelegt werden. Nutzen Sie hierfür das 0.50 Retracement bei 1.1182 $.

 

Gold

Im Verlauf der zurückliegenden Woche konnte sich auf dem 0.38 Retracement (1.287 $) etwas stabilisieren. Das eigentlich Positive daran ist der bislang ausgebliebene Schlußkurs unter dieser Linie. Dennoch kann ich dem Chart nicht ablesen, daß, wie in der medialen Berichterstattung pausenlos verkündet wird, die Zentralbanken im ganz großen Stil Gold kaufen. Denn auch ungeachtet dieser Divergenz erwarte ich auch weiterhin einen schwachen Markt für Gold, sowie der gesamten Rohstofffamilie. Wie der Langzeitchart es zeigt, wird sich zeitnah daran auch nicht allzu ändern.

Ausblick:

Aktuell formt Gold eine Korrektur als Wellenabschluß des seit Mitte vergangenen Jahres laufenden Aufwärtstrends aus. Aufgrund der Tatsache, daß sich dieser Trend als Korrektur (abc-x-abc) ausgebildet hat, läßt einen weiterführenden Anstieg nicht sehr wahrscheinlich erscheinen. Ungeachtet sehr angeschlagenen Ausgangslage, ist für die folgenden Tage eine sehr leichte Erholung durchaus realistisch. Viel Raum wird sich dieser kleinen Welle nicht eröffnen, sodaß ich nicht näher auf deren Verlauf eingehen werde. Nach wie vor besteht die Chance auf die Ausbildung eines Triangles als Wellenabschluß der großen Welle (b).

Dieses Szenario würde den Bruch des 0.38 Retracements (1.287 $) lediglich auf der Zeitachse verschieben können. Wie der Chart es zeigt, erwarte ich für die sich anschließenden Wochen und womöglich auch Monate, daß Gold bis zur 0.62 Unterstützung (1.251 $) fällt. Sollte sich bereits im Verlauf der kommenden Tage dieser Schritt einstellen, schließt sich eine sehr dynamische Bewegung bis zum benannten Ziel an. Wesentlich tiefer wird Gold zunächst fallen. Auf der anderen Seite ist auch keine nennenswerte Verbesserung der Ausgangslage zu erkennen.

Fazit:

Die aktuelle Konstellation schließt eine erneute Positionierung in Gold vorerst aus. Geltend für alle Zeitebenen ist ein Kaufsignal auf absehbare Zeit nicht zu erwarten. Richten Sie vielmehr den Fokus auf die Absicherung Ihrer Positionen. Verwenden Sie hierfür das 0.38, spätestens das 0.62 Retracement (1.287/1.251 $).

 

Foto: Stevebidmead – https://pixabay.com/en/gold-ingots-golden-treasure-513062/ Gemeinfrei

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Aktien

Dax-Wochenausblick: Test der 1.000 Punkte Range – folgt bald der Ausbruch?

Stefan Jäger

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Im folgenden Video bespricht Marius Schweitz von Projekt30 die abgelaufene Woche im Dax und gibt einen ausführlichen Ausblick auf die kommende Handelswoche. Dabei geht er konkret auf die übergeordnet Seitwärtsrange ein und zeigt mögliche Szenarien auf, wie sich die ausgebildete 1.000 Punkte Range auflösen könnte. Im deutschen Leitindex haben sich sehr spannende Chart-Formationen herauskristallisiert, die auf eine große Bewegung hindeuten. In dem Video sehen Sie aber nicht nur einen Dax-Ausblick, sondern auch noch weitere Einschätzungen zum Dow Jones, Bitcoin, Gold, Euro, Softbank und Deutsche Bank.

Die Setiwärtsrange im Dax von Juli bis Oktober

Im März startete die rasante Corona-Rally, die viele Anleger als die „meistgehasste Rally aller Zeiten“ betiteln, aber seit ein paar Monaten ist sie ins Stocken geraten. Zwischen März und Juli kannte der deutsche Leitindex im Grunde nur eine Richtung – nämlich gen Norden. Im Juli hat der Anstieg aber erstmals ein abruptes Ende gefunden, nachdem der Dax das Hoch bei 13.315 Punkten erzielt hatte. Seitdem konnte er diesen Bereich nur zweimal wieder erreichen. Zum einen am 03.09. mit dem Hoch bei 13.460 und schließlich noch einmal am 14.09. bei 13.339.

Demgegenüber stehen zusammen mit dem Tief vom letzten Donnerstag drei Marken, die die Unterkante der Range bilden. Die drei Punkte setzen sich aus dem August-Tief (03.08.) bei 12.365, dem September-Tief (25.09.) bei 12.341 und schließlich dem Oktober-Tief (22.10.) bei 12.345 zusammen. Aus diesen drei Marken hat sich ein starker Unterstützungsbereich gebildet. Als zusätzliche Unterstützung kann man noch das Tief von Anfang Juli bei 12.254 hinzuzählen. Ein Bruch der Range-Unterkante dürfte folglich einem kräftigen Impuls auf der Unterseite auslösen. Erfahrungsgemäß wird die gleiche Höhe der Range in die entsprechende Richtung abgearbeitet. Angenommen, dass der Ausbruch im Dax auf der Oberseite gelingt, dann ergibt sich daraus ein Ziel bei 14.340 Punkten. Dementgegen liegt das Ziel bei einem Ausbruch auf der Unterseite bei 11.340 Punkten.

Dax-Wochen-Ausblick KW44 - 1.000 Punkte Seitwärtsrange von Juli bis Oktober

Aktuelle Chart-Fomationen im Dax

Auf verschiedenen Zeitebenen haben sich im Dax interessante Chart-Formationen entwickelt. Zum einen hat sich im 10-Minuten-Chart ein Descending Broadening Wedge (DBW) ausgebildet, das eine bullische Formation darstellt. Im Stundenchart ist zudem ein großes DBW-Wedge aktiv, das bei einer Auflösung hohe Ziele auf der Oberseite ermöglicht. Auf der bärischen Seite sehen wir außerdem noch eine aktive Wolfe Wave (Keil), die den bärischen Trigger bei 12.341 auslösen könnte. Dadurch würden sich Kurse unter der 12.000 Punkte-Marke ergeben. Auf Tagesbasis hat sich zwischen Juli und Oktober zusätzlich eine SKS gebildet. Sowohl die genannten Formationen, als auch die wichtigen charttechnischen Marken für die kommende Woche werden ausführlich und für jeden verständlich im Video erläutert.

Fazit

Der Dax steht vor einer ausschlaggebenden Richtungsentscheidung, diese kann eine Bewegung von mehr als 1.000 Punkten einleiten. In dem Video-Ausblick wird ausführlich auf die möglichen Szenarien eingegangen. Insbesondere die von Marius Schweitz herausgearbeiteten Chart-Formationen sind sehr sehenswert und zeigen die Möglichkeiten auf, wie es im Dax in der nächsten Woche und darüber hinaus weitergehen kann. Zudem erscheint für alle Leser und Leserinnen von Finanzmarktwelt ab Montag wie gewohnt der DAX daily. Viel Spaß beim schauen des Videos.

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Gold/Silber

Goldpreis wacklig unterwegs – Achtung US-Dollar und US-Renditen

Claudio Kummerfeld

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Ein Barren Gold

Gestern berichteten wir über das größere Bild für Gold, und warum der Goldpreis nach einem Biden-Wahlsieg in den USA eventuell spürbar steigen könnte (hier der Artikel). Heute schauen wir auf die Tagesaktualität. Die Gold-Bullen könnten im Keller verschwinden und stundenlang schreien vor Wut. War der Goldpreis noch vorgestern auf 1.931 Dollar gestiegen, und sah es endlich nach dem großen Durchbruch nach oben aus, so rauschte das Edelmetall gestern mal wieder unter die Marke von 1.900 Dollar, auf bis zu 1.893 Dollar im Tief.

Goldpreis mit Blick auf US-Dollar und Anleiherenditen

Aktuell notiert der Goldpreis bei 1.909 Dollar. Nach fast zweitägigem Ansteigen zeigt der US-Dollar seit heute wieder Schwäche. Der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere Hauptwährungen) fällt heute von 93,08 auf 92,69 Indexpunkte. Kann man ein Niveau im Goldpreis von um die 1.900 Dollar inzwischen als charttechnische Unterstützungsmarke betrachten? Schwer zu sagen. Auf jeden Fall ist es seit Wochen ein elendiges Rauf und Runter um diese runde Marke.

Wichtig für Gold-Bullen ist, dass die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen seit einigen Tagen am Steigen ist. Binnen genau einer Woche steigt sie von 0,73 Prozent auf 0,85 Prozent. Damit werden Anleihen in Relation zum zinslosen Gold also wieder attraktiver, was den Goldpreis anfälliger für Rückschläge macht.

Die Analysten der Commerzbank merken in einem aktuellen Kommentar zu Gold an, dass die steigenden US-Renditen womöglich auch der Grund seien, dass ETF-Investoren gestern den dritten Tag in Folge Positionen verkauft haben. In den letzten drei Tagen summieren sich die Abflüsse auf 7,6 Tonnen. Auch einige spekulative Finanzinvestoren könnten laut CoBa weitere Long-Positionen geschlossen haben. Einen Eindruck hierüber gebe die CFTC-Statistik heute Abend.

Der folgende Chart zeigt seit Dienstag Abend in rot-grün den Goldpreis gegen den Dollar-Index in blau. Der ganz aktuell fallende US-Dollar könnte heute Mittag dem Goldpreis Aufschub verleihen. Aber man vergesse bitte wie gesagt nicht die steigenden US-Renditen. Und es ist weiterhin unklar, wie nun mit dem möglichen Konjunktur-Stimulus in den USA verfahren wird.

Chart zeigt Vergleich zwischen Goldpreis und US-Dollar

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Von

Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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