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Euro/USD: Mission Impossible?

Der Euro scheint derzeit die Performance des Dax nachzeichnen zu wollen. Zumindest lässt das Verhalten der zurückliegenden Wochen diesen Schluß zu. .

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Eine Analyse von Henrik Becker

Der Euro scheint derzeit die Performance des Dax nachzeichnen zu wollen. Zumindest lässt das Verhalten der zurückliegenden Wochen diesen Schluß zu. Doch so ganz geschlagen scheint die Gemeinschaftswährung dann doch noch nicht.

Aktuell bildet sich ein kleines Triangles (a-b-c-d-e) als übergeordnete Welle (b) aus. Sehr viele Indizien deuten indes daraufhin, daß sich diese Konstellation selbst als Welle (4) ausformt und damit sich als Teil des immer noch intakten Aufwärtstrends versteht. Denn die den Trend abschließende Welle (5) wird noch einmal einen kräftigen positiven Impuls liefern. Im Chart habe ich diese Welle bereits angedeutet.

Für die nächsten Tage ist, nach einem leichten Anstieg, vom Abschluß des Triangles auszugehen. In der Folge wird der sich ultimativ anschließende Thrust, hier Welle (c), das Währungspaar bis zur Unterstützung bei aktuell 1.1546 $ (1.00 Retracement) fallen lassen. Tiefer geht die Reise zunächst nicht, von einem leichten Pendeln um diese Linie einmal abgesehen.

Das Zeitlineal zeigt hierfür Anfang Januar, also einen sehr kurzfristigen Zeitraum, an. Der Startschuß für (c) fällt mit Unterschreiten des kleinen 0.50 Retracements bei 1.1756 $ und hat eine sehr dynamische Bewegung zur Folge.

Andererseits ist zeitnah auch nicht von der vorzeitigen Auflösung der Korrektur auszugehen. Hierzu müßte dem Euro ein nachhaltiger Sprung über die in der Hierarchie hoch angesiedelte 0.50-Linie (1.2029 $) glücken. Eine Welle „E“ läuft in aller Regel nicht über die Begrenzungslinie des Triangles hinaus, sodaß ich einen Anstieg bis maximal 1.20 $ erwarte.


(Chart durch anklicken vergrößern)

15 Kommentare

15 Comments

  1. Avatar

    Beobachter

    27. Dezember 2017 16:04 at 16:04

    @Henrik Becker, wie siehts mit der Wellentheorie beim DAX aus.
    Soll ich den DAX jetzt verkaufen u.an Silvester eine richtige Welle reissen ?
    Vielen Dank für eine Einschätzung.

  2. Avatar

    Henrik Becker

    28. Dezember 2017 09:53 at 09:53

    Hallo Beobachter, ich würde Ihnen nicht empfehlen oberhalb von 13.009 Punkten Short zu gehen.

  3. Avatar

    Beobachter

    28. Dezember 2017 10:10 at 10:10

    @Henrik Becker, ich danke für den guten Feiertagsservice,
    In Bezug auf die statistisch falsch ausgewiesenen Teuerung plus einer realen Lohnerhöhung für guten Service können Sie bei Ihrem Arbeitgeber eine Lohnerhöhung von mindestens 8% verlangen für 2018.
    Ich wünsche dem ganzen FMW -Team noch ein gutes Jahresende, denn Ende 2018 werden wir vielleicht eventuell ziemlich sicher auf den Rückbau der Trump – Rally zurückblicken !!!!!

    • Avatar

      Gerd

      28. Dezember 2017 17:07 at 17:07

      Jetzt hättest du gedurft. Der DAX ist unter 13009. Sogar unter 13000.

      • Avatar

        baeuerin

        28. Dezember 2017 17:54 at 17:54

        Servus gerd,
        ist doch schoen,dass die 13000 jetzt fuer lange Zeit Geschichte sein werden,oder?
        Gold hat nen perfekten Lauf auf 1300$(morgen Schlusskurs2017)

        • Avatar

          Gerd

          28. Dezember 2017 18:00 at 18:00

          Hi, ich bin gerade LONG gegangen – nicht in Gold, im DAX.

          Aber ich gratuliere dazu, wie du in der Lage bist, den Goldstaub förmlich zu riechen und den letzten Anstieg erschnüffelt hast.

          • Avatar

            baeuerin

            28. Dezember 2017 18:09 at 18:09

            Wie lange gehst denn long im DAX?
            Geeerd..des werd doch nix…mit loooong im DAX!
            Im Gold kannst long gehn bis 1350$!

          • Avatar

            Columbo

            28. Dezember 2017 18:19 at 18:19

            Gerd, das mit dem Goldstaub war gut??

          • Avatar

            Wolfgang M.

            28. Dezember 2017 18:45 at 18:45

            Hallo Gerd. Da der Dax in der Mehrheit in ausländischer Hand ist (allein BlackRock besitzt bald 10% an den Dax-Unternehmen), war es zu befürchten, dass zum Jahresende evtl. Währungsgewinne mitgenommen werden. Für US-Anleger ist der Dax in $ immerhin über 25% gestiegen. Gold ist in € aber auch nicht der Renner. Vom Tiefstand am 12. Dezember bei 1056 € ist es jetzt auf 1082 € gestiegen – Stand am 2. Januar 2017 war immerhin 1090 €. Kurzum: Die Amis haben uns in vielerlei Hinsicht im Griff. Gruß

          • Avatar

            Gerd

            28. Dezember 2017 19:00 at 19:00

            Wolfgang, dass evtl. Gewinnmitnahmen von Dollaranlegern hinter der DAX-Schwäche stecken könnten, mag stimmen.
            Aber das höre ich von verschiedenen Seiten bestimmt das dritte mal seit dem 20.Juli.

            Irgendwann sollten die doch mal raus sein und ihre Gewinne im eigenen Land mitnehmen. Aber wie wir (du, PK) in den zurückliegenden Zeiträumen ja auch oft angemerkten, zahlen die auf ihre Gewinnmitnahmen in Amerika ab nächster Woche deutlich weniger Steuern.
            Und das könnte schon zu einem kräftigen Rutsch führen.
            Klar ginge der DAX da mit runter – von wegen das würde ihn nicht erschüttern, das glaube ich selber nicht.

  4. Avatar

    Gerd

    28. Dezember 2017 18:48 at 18:48

    Ich sehe mehr Gründe, dass der DAX steigt als Abgründe, in die er stürzen könnte.

    Na gut, evtl. kracht es aufgrund von steuerbegünstigten Gewinnmitnahmen in der nächsten Woche in Amerika um 10% und Gold steigt tatsächlich auf 1330. Mehr Schlechtes sehe ich aber im momentanen Augenblick nicht.
    Und das kann doch einen Daxmann nicht erschüttern, keine Angst, keine Angst, Rosmarie.
    Wir lassen uns den Aufschwung nicht verbittern,
    keine Angst, keine Angst, baeuerin.

    • Avatar

      baeuerin

      28. Dezember 2017 19:06 at 19:06

      Ein besonnener Trader,steigt bei 13000 aus und begibt sich ins Short-Lager!
      Bei 10000 bis 11000…kann man dann die ersten Longposi aufbauen!!
      Bitcoin 1 Wo.2018 krazt an der 10000$!!
      Viele warten im DOW auf 25000…aber leider Fehlanzeige,denn er dreht vorher ab,in Richtung 21500…!!

    • Avatar

      Wolfgang M.

      28. Dezember 2017 19:47 at 19:47

      @Gerd. Nachdem der Dax zum jetzigen Zeitpunkt in etwa auf dem Niveau von Anfang Oktober, aber kaum höher als am 19. Juni 2017 steht, trotz deutlich gestiegener Dax-Gewinne in diesem Zeitraum, halte ich die erste Woche des neuen Jahres für ziemlich wichtig. Selbst Dr. Jens Erhardt sprach davon, dass zu Jahresbeginn sehr viel frisches Geld an die Märkte fließen wird, allein über die festen Sparpläne. Wenn dies zu keinem Kursanstieg führt, könnte es Gründe geben, die wir trotz aller Frühindikatoren noch nicht kennen. Auch wenn es den Spruch gibt, dass der Dax die letzten 5 Rezessionen 7-mal richtig vorausgesagt hat. Im Übrigen glaube ich zuerst weiter an steigende Indizes in D, denn der Großanleger Erhardt hat es ziemlich deutlich betont: Bei diesen Negativzinsen wird kein Verwalter lange in Cash bleiben. Mittelfristig könnte es dann Rückschläge geben, wenn die Inflationsrate u./o. die Zinsfantasie eine kritische Größe erreichen. Gruß

  5. Avatar

    Beobachter

    29. Dezember 2017 07:19 at 07:19

    Wenn man den Eurochart anschaut, kann man sehen ,dass der DAX sehr allergisch auf Eurostärke reagiert.So waren dann die letzten zwei Ausbrüche des DAX nach dovischen EZB Entscheiden Ende Okt. u. Mitte Dez. .
    Kurzfristige Euroschwäche halfen dem DAX, bei Erstarken des Euros wurde er wieder schwächer.Wenn der Euro gemäss H.Beckers Prognose wieder nach unten dreht, könnte das dem Dachs wieder auf die Beine helfen.

  6. Avatar

    Riesling

    13. Januar 2018 07:43 at 07:43

    War wohl nix, oder?

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Devisen

Türkische Lira mit neuem Rekordtief – warum die Zinsanhebung verpufft ist

Redaktion

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Von

Türkei Flagge

Die türkische Lira stand seit letzter Woche Donnerstag vor einer möglichen Kurswende. Denn seit geraumer Zeit hangelt sie sich von einem Rekordtief zum nächsten – ein Desaster! Hauptverantwortlich dafür war die von Präsident Erdogan befürwortete Politik der türkischen Zentralbank, den Leitzins tief unterhalb der Inflationsrate zu belassen – Hauptsache es gibt günstige Kredite für Unternehmen und Verbraucher in der Türkei. Aber damit war am Donnerstag Schluss. Völlig überraschend wurde der Leitzins von 8,25 Prozent auf 10,25 Prozent angehoben – eine mutige, kräftige Anhebung!

Türkische Lira aktuell mit neuem Absturz auf Rekordtief

Und die türkische Lira reagierte entsprechend positiv mit einer Aufwertung. US-Dollar vs Lira fiel bis Freitag von 7,69 auf 7,51. Endlich mal ein Aufatmen für die Lira, könnte man sagen. Aber vor allem seit Start des Devisenhandels heute Nacht wertet die türkische Lira wieder deutlich ab, auf neue Rekordtiefs gegen US-Dollar und Euro. Der folgende Chart, der bis letzten Mittwoch zurückreicht, zeigt den beschriebenen Verlauf seit Donnerstag. Aktuell muss man 7,78 Lira für 1 US-Dollar zahlen (Hoch heute schon bei 7,86). Und für einen Euro muss man heute schon 9,08 Lira aufbringen.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

Geopolitik durchkreuzt Lira-Erholung

Da könnte man bei der türkischen Zentralbank in Ankara ja fast verrückt werden, möchte man meinen. Da erhöht man den Leitzins um kräftige 200 Basispunkte, und nur zwei Handelstage später notiert die türkische Lira tiefer als jemals zuvor. Aber in diesem Fall muss man die Notenbanker von jeglicher Schuld freisprechen. Die geopolitische Lage hat ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Denn direkt um die Ecke sind zwischen Armenien und Aserbaidschan sind heftige Kämpfe entfacht. Jetzt gilt in beiden Ländern sogar der Kriegszustand. Schweres Artilleriefeuer, zahlreiche Tote und Verletzte – die Kämpfe zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Bergkarabach gehen weiter. Die Türkei hat sich umgehend an die Seite Aserbaidschans gestellt, so besagen es aktuelle Berichte. Dies setzt die türkische Lira plötzlich kräftig unter Druck. Heute verkündete Maßnahmen der türkischen Bankenaufsicht (siehe hier) gehen bei diesem kriegerischen Konflikt derzeit völlig unter.

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Euro vs US-Dollar: Schafft der Euro zum Wochenstart den Rebound?

Agata Janik

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am

Mehrere Euro-Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar musste in der vergangenen Handelswoche herbe Verluste hinnehmen. Innerhalb nur weniger Tage hat der Euro gegenüber dem US-Dollar über 200 Punkte verloren. Aus technischer Sicht war diese Reaktion auf der Short-Seite zu erwarten. Die Indikatorenlage war im mittelfristigen Zeitfenster ausgereizt. Zu oft hat der Major vergeblich versucht, die höheren Regionen über 1,19 nachhaltig zu erobern. Nach der letzten Seitwärtsbewegung und einem erneuten misslungenen Angriff, kam es zu einer großen Enttäuschung im Markt. Der Widerstand bei 1,1875 hat endgültig bestätigt, dass es für den Euro an der Zeit war, eine Korrektur zu erfahren. Die Bullen haben ihre Long-Trades sukzessive in Laufe der Woche geschlossen und den Euro vs USD somit unter Druck gesetzt.

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Während der ganzen letzten Woche wurde die Short-Seite von den Händlern klar favorisiert. Der frische Abwärtstrend wurde zusätzlich durch die allgemeine Dollar-Stärke beschleunigt. Der Greenback scheint momentan eine kleine Renaissance zu erleben. Nicht nur gegen den Euro, sondern auch gegen die anderen Majors konnte sich die amerikanische Währung in der letzten Handelswoche gut durchsetzen. Obwohl es in den USA weiterhin brodelt und die Lage sich vor den Präsidentschaftswahlen immer mehr zuspitzt, gewinnt der USD gegen die anderen Hauptwährungen wieder an Wert. In Europa haben die Experten die zweite Welle des Covid-19 fast schon fest einprogrammiert. Die infektionszahlen steigen an und immer mehr Regionen werden zum Risikogebiet erklärt. Die Sorgen und Ängste vor der wirtschaftlichen Krise kommen zurück. Das belastet den Euro. Das Vertrauen in die europäische Leitwährung scheint zu schrumpfen.

Am Freitag wurde der Euro vs USD weiter abverkauft. Nachdem der wichtige Widerstand bei 1,1681 gehalten hatte, schlugen die Bären erneut zu und schicken den Euro weiter in den Keller. Es hat sich frische Dynamik auf der Unterseite entwickelt und der Kurs rutsche im Laufe des Tages immer tiefer. Im Low notierte EUR/USD vor dem Wochenschluss bei 1,1610. Diese Unterstützung war stark und konnte die Short-Bewegung stoppen. Am Nachmittag, während der amerikanischen Session, erholte sich der Euro dann wieder leicht. Es waren aber überwiegend die Gewinnmitnahmen der Daytrader, die diese Gegenreaktion auf der Oberseite ausgelöst haben. Im späten Handel notierte der Euro zum USD bei ca. 1,1637.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Montagmorgen, notiert der Euro vs USD bei 1,1632. In der asiatischen Sitzung heute Nacht, geriet der Euro erneut leicht unter Druck. Der Kurs rutsche bis 1,1615. Hier hat die Dynamik wieder nachgelassen. Der Angriff auf die 1,1600 Marke war somit gescheitert. Danach hat sich der Euro wieder ein wenig erholt. Die 1,1600 „big figure“ wird für die weitere Entwicklung von EUR/USD von großer Bedeutung sein. Es ist eine wichtige psychologische Marke, die nicht zu vernachlässigen ist. Die Bären werden heute wieder versuchen, den Euro unter Druck zu setzen.

Der Weg bis 1,1600 ist nicht lang. Darunter liegen viele Stop-Loss Marken. Wenn diese gezogen werden, wird sich der neue Abwärtstrend weiter fortsetzen. Die nächste signifikante Unterstützung befindet sich erst bei 1,1516 (120er Moving Average). Wenn dagegen die 1,1600 Marke aber hält, kann es zu einem schnellen Rebound kommen. Auf der Oberseite hat EUR/USD den ersten wichtigen Widerstand bei 1,1663 und dann bei 1,1681. Wenn auch diese Marke erobert wird, wird der Kurs die 1,1700 Marke suchen. Der Daily Pivot Point beim Euro vs US-Dollar liegt heute bei 1,1641.

Chart zeigt Euro gegen US-Dollar im Kursverlauf

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Euro vs US-Dollar: Der Euro im Kampf um einen Rebound

Agata Janik

Veröffentlicht

am

Verschiedene Euro-Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar hat am gestrigen Handelstag mehrmals versucht, nach dem starken Absturz der letzten Tage, eine Gegenreaktion auf der Oberseite zu erzielen. Die wichtige Unterstützung bei 1,1632 hat in den Vormittagsstunden gut gehalten. Das hat den Euro-Bullen gut gefallen. Noch dazu haben sich im Chart mehrere Spikes ausgebildet, die darauf hingewiesen haben, dass der neue Abwärtstrend bald zu Ende sein könnte. Der Kurs ist zuerst in eine Seitwärtsphase übergegangen. Das hat gezeigt, dass der Verkaufsdruck auf den Euro nachgelassen hat. Viele Händler, die Short positioniert waren, haben ihre Trades glattgestellt. Das hat den Euro zum USD ein wenig entlastet. Natürlich von einer Trendwende konnte noch nicht die Rede sein, aber zumindest hat der Euro gegen den USD nicht mehr so stark an Wert verloren.

Am Nachmittag dann, während der amerikanischen Session, haben die Bullen die Long-Seite angegriffen. Der Kurs ist aus der engen Seitwärtsrange nach oben ausgebrochen und der kleine Break-Out war somit gelungen. Der Major ist angestiegen und erreichte gestern im Hoch die Marke von 1,1685. Die Bullen hätten sich natürlich mehr gewünscht. Das Ziel war die 1,1700 „big figure“. Dieses Niveau konnte jedoch gestern nicht erzielt werden, da im Bereich von 1,1685 der 120er Moving Average verlief. Diese Hürde konnte nicht mehr überwunden werden. Dafür hat der Euro nicht genügend Kraft entwickelt. Das haben die Long-Trader schnell gemerkt und mussten ihre Positionen glattstellen, um wenigstens die kleinen Gewinne abzusichern. Danach ist EUR/USD erneut gefallen. Im späten Handel notierte das Währungspaar bei ca. 1,1670. Der Kurs ist erneut in eine Seitwärtsphase übergegangen und bewegte sich nur in einer engen Range von ca. 12 Pips. Die Händler waren nicht mehr bereit in den Euro vs USD zu investieren.

Der gestrige Handel bei EUR/USD war nicht besonders spannend. Die Volatilität war relativ gering. Viele Trader haben sich zurückgehalten. Der Euro ist angeschlagen, aber jetzt noch zu verkaufen, kann mit einem höheren Risiko verbunden sein. Viele rechnen damit, dass der Kurs zuerst eine Erholung erfahren wird, bevor die nächste Verkaufswelle kommt.Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass der Major vor dem Wochenende einen Rebound schafft. Freitags wollen viele Händler ihre Positionen glattstellen, um die Gewinne zu realisieren und keine Trades übers Wochenende zu halten. Das kann dazu führen, dass die Volatilität bei EUR/USD heute steigen wird.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Freitagmorgen, notiert der Euro zum US-Dollar bei ca. 1,1668. In der asiatischen Session heute Nacht haben die Händler versucht, den wichtigen Widerstand bei 1,1675 zu durchbrechen. Dazu kam es jedoch nicht, weil der Kurs seit gestern schon durch den 120er Moving Average gedeckelt ist. Damit der Euro seine Erholung fortsetzen kann, muss zuerst diese Hürde überwunden werden. Solange das nicht gelingt, kann der Euro vs USD weiter unter Druck geraten. Auf der Unterseite befindet sich die nächste wichtige Unterstützung bei 1,1632. Sollte diese brechen, wird der Major die 1,1600 „big figure“ ansteuern. Hier sollte der Kurs aber halten, da sich ansonsten die Lage für den Euro noch verschlechtern würde. Wer konservativ denkt, kann auf diesem Niveau seine Positionen schließen. Der Daily Pivot Point beim Euro zum USD befindet sich heute bei 1,1661.

Chart zeigt Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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