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Euro vs Schweizer Franken: Kurz vor dem nächsten Ausbruch?

Agata Janik

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Wie es in dem mittelfristigen Chart (siehe unten) klar zu erkennen ist, befindet sich der Euro zum Schweizer Franken in einer volatilen Seitwärtsphase. In der letzten Woche konnte die europäische Leitwährung zum Schweizer Franken an Stärke zulegen. Im Hoch erreichte EUR/CHF am Donnerstag die Marke von 1,0652. Dieser Widerstand hat sich dann jedoch als zu stark erwiesen und der Cross musste am Freitagvormittag eine Korrektur hinnehmen. Im Tief erreichte das Währungspaar den Bereich von 1,0562. Hier wurde der Kurs aufgefangen und der Euro konnte anschließend seine Verluste leicht wieder gut machen. In den Abendstunden bewegte sich der Euro zum Schweizer Franken nur noch seitwärts.
Die Corona-Krise hat Europa weiter fest im Griff. Auch die Schweiz steht aktuell vor großen Herausforderungen. Die Zahl der Toten und Infizierten steigt weiter rasant an. Aktuell gibt es in dem Alpenland laut Johns-Hopkins-Universität 14.829 bestätigte Fälle. 300 Menschen sind bereits an Covid-19 gestorben.

Die Situation in der Schweiz sieht alles andere als freundlich aus. Am Donnerstag lag die Ansteckungsrate pro Zehntausend Einwohnern bei 12,9. Dieser Wert ist sogar höher als in Italien, wo diese Zahl bei 12,3 liegt. Zum Vergleich sieht es in Deutschland mit nur 4,4 viel besser aus. 300 Todesopfer in einem Land, in dem 8,6 Millionen Menschen leben ist auch eine düstere Prognose. Am meisten betroffen ist weiterhin Tessin, aufgrund der Nähe zu Italien. Aber auch in der Westschweiz ist die Ansteckungsrate relativ hoch. Viel besser sieht es in Zürich und Basel aus.
Allgemein rechnen die Experten mit weiter steigenden Zahlen, also eine Entspannung ist bis jetzt noch nicht in Sicht. Die Corona-Krise wird vermutlich auch die weitere Entwicklung des Schweizer Franken negativ beeinflussen.

Der Ausblick für den Handelstag für den Euro zum Schweizer Franken

Aktuell (Montagmorgen) notiert der Euro vs Schweizer Franken bei ca. 1,0580. Es ist jetzt schon spürbar, dass der Kurs in einer Seitwärtsrange eingesperrt ist und dass es bald zu einem Ausbruch kommen wird. Es hat sich viel Energie angestaut und die Händler werden langsam ungeduldig. Der Break-Out wird vermutlich in den nächsten Stunden stattfinden.

Auf der Oberseite liegt der signifikante Widerstand bei 1,0595. Sollte diese Marke brechen, werden die Bullen ihre Chance auf der Long-Seite suchen. Die 1,0600 „big figure“ steht ebenfalls im Weg. Wenn der Kurs aber diese beiden Hürden schafft, wird der Weg bis 1,0630 frei sein. Hier trifft der Cross auf den nächsten wichtigen Widerstand und wird vorerst vermutlich eine Pause einlegen. Wer also kurzfristig orientiert ist, kann auf diesem Niveau, die Long-Positionen schließen oder den Stopp-Loss auf break even nachziehen. Auf der Unterseite dagegen befindet sich die signifikante Unterstützung beim Euro zum Schweizer Franken bei 1,0571. Sollte diese demnächst brechen, wird der Kurs wahrscheinlich weiter bis 1,0565 fallen. Wenn die Bären auch diesen Support erfolgreich angreifen sollten, wird sich der Abwärtstrend weiter fortsetzen und der Euro wird weiter gegenüber dem Schweizer Franken an Kraft verlieren. In diesem Fall wird das letzte Low bei 1,0529 angegriffen. Der Daily Pivot Point beim Euro zum Schweizer Franken liegt heute bei 1,0596.
Wer heute den EUR/CHF handeln möchte, sollte vielleicht noch geduldig bleiben und den Break-Out abwarten. So kann man vermeiden, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

Der Schweizer Franken fungiert als sicherer Hafen

 

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Der Euro stieg zuletzt gegenüber dem Schweizer Franken

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    René Baumann

    31. März 2020 23:50 at 23:50

    Ziemlicher Nonsens dieser Artikel. Die Schweizerische Nationalbank kämpft weiterhin mit allen erdenklichen Mitteln gegen die notorische Aufwertung des Save Haven Schweizer Franken. Die Schweiz hat eine verhältnismäßig kleine Schuldenquote und könnte ihr Corona Hilfspaket für die Wirtschaft fast ein Jahr lang verlängern ohne höher verschuldet zu sein als die Nachbarländer. Der Artikel suggeriert dass die Schweiz eine starke Währung anstrebt. Als äußerst exportorientiertes Land ist genau das Gegenteil ist der Fall.

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Rüdiger Born: Interessante Möglichkeiten bei Dow, Nasdaq und Euro

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Interessante Tradingmöglichkeiten könnten sich ergeben bei Dow Jones, Nasdaq und Euro gegen US-Dollar. Interessant dabei ist, dass die Ideen bei den US-Indizes nicht simultan laufen. Mehr dazu im folgenden Video. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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Türkische Lira fällt spürbar auf neues Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt heute auf ein neues Rekordtief gegen den US-Dollar gefallen, nachdem sie erst Anfang der Woche weitere Schwäche zeigte aufgrund eines Downgrades einer Ratingagentur. Für einen US-Dollar musste man gestern noch 7,49 Lira bezahlen, heute sind es 7,55 Lira. Auch gegen den Euro erreicht die Lira aktuell ein neues Rekordtief bei einem EURTRY-Wechselkurs von 8,92 (gestern noch 8,89).

Dollar-Stärke drückt gegen türkische Lira

Der heutige weitere Fall für die türkische Lira begann um 7 Uhr früh. In Verbindung bringen kann man dies mit der Verkündung der US-Notenbank Federal Reserve von gestern Abend 20 Uhr. Die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell zeigen, dass die US-Konjunktur besser laufen soll als bislang angenommen. Und die Fed hat keine Andeutungen für neue eigene Stützungsprogramme für die US-Konjunktur geliefert. Diese Infos gaben dem US-Dollar über Nacht Auftrieb. Und wo der US-Dollar ansteigt, da verliert in der Regel alles, was gegen den US-Dollar gehandelt wird.

Und für die türkische Lira bedeutete das seit heute früh einen weiteren Abwertungsschub, der sich auch heute Nachmittag fortsetzt mit einem USDTRY-Anstieg auf 7,56. Zwar hat der US-Dollar in Form des Dollar-Index (Währungskorb des Dollar gegen andere Hauptwährungen) heute wieder einen Teil seiner Gewinne abgegeben. Aber gegenüber der türkischen Lira legt er auch jetzt weiter zu. Dies kann man als Indiz ansehen, dass aus markttechnischer Sicht womöglich etwas passiert ist. Wurden zahlreiche Stop-Buy-Orders in USDTRY ausgelöst, welche den Dollar gegen die Lira aktuell weiter stärken? Gut möglich. Jedenfalls gab es tagelang eine Seitwärtsphase in dem Währungspaar knapp unter der Marke von 7,50. Von daher ist es gut denkbar, dass sich viele Trader Einstiegsmarken über 7,50 ausgesucht haben, die heute ausgelöst wurden, und nun für weiteren Abwertungsdruck für die türkische Lira sorgen.

Chart zeigt US-Dollar gegen Türkische Lira in den letzten 30 Tagen

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Euro vs US-Dollar: Unter 1,18 – Fed Aussagen beflügeln den US-Dollar

Agata Janik

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100 Euro Geldscheine

Die Entwicklung von Euro zum US-Dollar in der gestrigen Handelssitzung hat erneut gezeigt, dass die signifikante psychologische Grenze bei 1,1900 momentan noch für den Major zu stark ist. Der Euro möchte zwar steigen, doch im Bereich ab 1,1870 verliert er an Kraft. Die Händler sind aktuell nicht mehr bereit für EUR/USD mehr zu bezahlen.

Gestern in den Morgenstunden haben die Bullen noch einmal versucht, den Euro nach oben zu treiben. Es ist ihnen kurzfristig sogar gelungen, den 120er Moving Average (bei 1,1860), der ebenfalls als eine starke Hürde gilt, zu durchbrechen. Der Kurs stieg danach noch bis 1,1881. Das war aber schon alles, mehr war für den Euro vs USD gestern nicht drin. Die Anschlussorders haben gefehlt, die Bullen mussten aufgeben und schnell den Markt verlassen, um keine Verluste zu erleiden. Ab dann ging es für den Euro zum USD nur noch abwärts. Die Bären haben sofort ihre Chance erkannt und neue Short-Orders am Markt platziert. Gegen Mittag notierte EUR/USD schon bei 1,1841. Obwohl diese Unterstützung stark ist, konnte sie gestern die Korrektur nicht stoppen. Die Break-Out Trader wurden aktiv und der Durchbruch auf der Unterseite ist gelungen. Auch der 420er Moving Average, der zu diesem Zeitpunkt im Bereich von 1,1832 verlief, wurde ohne Probleme unterschritten. Der Euro geriet weiter unter Druck. Als der Kurs am Anfang der amerikanischen Session eine kurze Gegenreaktion auf der Oberseite erfuhr, haben die Bären sofort wieder zugeschlagen. Ab dann war es klar, der US-Dollar wird sich gegen den Euro weiter durchsetzen.

Die Finanzwelt hat gestern mit großer Spannung auf die Pressekonferenz der Fed (Federal Reserve Bank) gewartet. Die Aussagen von Jerome Powell waren klar. Die US-Notenbank wird voraussichtlich bis Ende 2023 den Leitzins unverändert, bei nahe Null belassen. Im Vordergrund wird die Vollbeschäftigung stehen, denn obwohl sich die Wirtschaft schneller als vermutet erholt, bleibt die Arbeitslosigkeit eine der größten Herausforderungen. Die Konjunkturprognosen der US-Zentralbank sind positiv, die Fed rechnet wegen der Corona-Krise mit einem Schrumpfen der Wirtschaft um nur 3,7%. Diese Aussagen haben den US-Dollar auf breiter Front gestärkt. Der Greenback hat nach der PK nicht nur gegen den Euro, sondern auch gegen die anderen Majors kräftig zugelegt.

Einladung zum LIVE Webinar am 24.09.2020
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Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Donnerstagmorgen, notiert der Euro zum USD bei ca. 1,1770. In der asiatischen Sitzung heute Nacht geriet der Euro weiter unter Druck. Die Händler haben den USD klar favorisiert, dadurch hat sich die frische Abwärtsbewegung weiter beschleunigt. Der Euro ist angeschlagen und es ist fraglich, ob er sich so schnell wieder erholen wird. Solange der Kurs unter 1,18 notiert, bleibe ich für den Major Short gestimmt. Die Wahrscheinlichkeit ist relativ hoch, dass sich der neue Abwärtstrend auch heute fortsetzen wird. Die Bären wissen, dass der Euro geschwächt ist und werden weiter die Short-Seite angreifen. Aus technischer Sicht wird eine größere Korrektur möglich sein. Die Indikatorenlage hat sich nach dem gestrigen Tag verändert. Die nächste wichtige Unterstützung bei EUR/USD befindet sich bei 1,1725. Sollte diese brechen, wird der Kurs die 1,17 „big figure“ suchen. Hier sollte man vorsichtig sein und die Lage neu analysieren. Wer konservativ denkt, kann hier seine Short-Positionen schließen. Auf der Oberseite liegt der erste wichtige Widerstand bei 1,1803. Es wird für den Major nicht leicht werden, diese Marke zurück zu erobern. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD befindet sich heute bei 1,1824.

Chart zeigt den Kursverlauf des Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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