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Euro vs US-Dollar: Der Major erobert die 1,1800 Marke – wird er sie auch halten?

Euro Geldscheine

Die aktuelle Euro-Stärke wurde auch in der gestrigen Handelssitzung erneut bestätigt. Der Euro zum US-Dollar baut seinen stabilen Aufwärtstrend weiter aus. Das Währungspaar zeigte sich gestern volatil, was viele Händler gefreut hat. Zuerst in den Morgenstunden hat der Kurs versucht, den signifikanten Widerstand bei 1,1800 zu erobern. Der erste Angriff ist jedoch gescheitert. Es hat sich nicht genügend Dynamik im Markt entwickelt, um diese Hürde zu nehmen. Der 120er Moving Average, der zu dem Zeitpunkt auf diesem Niveau verlief, hat die Aufwärtsbewegung unterbrochen. Die Bullen haben schnell ihre Long-Positionen geschlossen, um die Gewinne abzusichern.

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Danach folge beim Euro zum USD eine kleine Korrektur. Diese Short-Bewegung war aber keine große Überraschung und sie war leicht zu erkennen. Die Bären haben kurzfristig Short-Orders am Markt platziert und den Euro gegen USD somit unter Druck gesetzt. Der Kurs ist bis ca. 1,1725 gefallen. Der 420er Moving Average galt als eine starke Unterstützung, die die Abwärtsbewegung beendet hat. Danach wurden die Long-Trader wieder aktiv. EUR/USD konnte erneut steigen und der Kurs kletterte in den Bereich von 1,1785. Der abendliche Handel verlief ruhig. Der Kurs ist in eine leichte Seitwärtsphase übergegangen. Das hat erneut bestätigt, dass der Euro zum USD nach wie vor viel Aufwärtspotential besitzt. Viele Händler haben die gestrige Korrektur zum Long-Einstieg genutzt, mit der Hoffnung, dass die 1,18 „big figure“ demnächst erobert wird.

Die Vermutung hat sich bestätigt. In der asiatischen Sitzung heute Nacht, konnte der Euro vs USD diesen starken Widerstand durchbrechen. Das zeigt deutlich, dass auch in Asien der Euro gegen den USD favorisiert wird. Der Kurs erreichte die Marke von 1,1820.

Der Aufwärtstrend bei EUR/USD ist noch lange nicht vorbei. Wer also den Euro jetzt verkauft, muss damit rechnen, dass er ein höheres Risiko eingeht und sich gegen den großen Trend stellt. Kurzfristige Shorts sind natürlich immer möglich, jedoch das Money Management sollte besonders diszipliniert umgesetzt werden. Die Schwankungen bei dem Währungspaar können noch größer werden und die Volatilität kann sich erhöhen. Es ist also wichtig, dass man die Positionen rechtzeitig glattstellt, wenn man auf dem falschen Fuß erwischt wird, ansonsten können herbe Verluste drohen. Auch das Pyramidisieren sollte gut überdacht werden. Wer damit nicht genügend Erfahrung hat, sollte es lieber lassen.

Es macht Momenten richtig Spaß, EUR/USD zu handeln. Dadurch, dass der Trend noch voll in Takt ist und die Bewegungen stabil sind, gibt es viele gute Gelegenheiten, Profite zu erzielen.

Der Tagesausblick für den Euro zum US-Dollar

Aktuell, am Mittwochmorgen, notiert der Euro zum USD bei ca. 1,1815. Der Markt ist noch ruhig, aber man spürt eine leichte Aufwärtstendenz. Es wird für den Major heute von großer Bedeutung sein, ob er die 1,18 Marke halten kann. Wenn es den Bullen gelingt, den wichtigen Widerstand bei 1,1835 zu durchbrechen, kann sich eine weitere Dynamik auf der Oberseite entwickeln. Das nächste Kursziel wäre dann der Bereich bei 1,1875. Hier kann der Kurs eine kleine Pause einlegen. Wer also kurzfristig orientiert ist, sollte auf diesem Niveau über den Ausstieg nachdenken.

Auf der Unterseite liegt die erste signifikante Unterstützung bei 1,1781. Wenn diese widererwartend unterschritten werden sollte, kann es zu einer Enttäuschung im Mark kommen. EUR/USD könnte dann noch weiter bis 1,1731 fallen. Der Daily Pivot Point beim Euro zum USD befindet sich heute bei 1,1782.

Chart zeigt Euro Verlauf gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.



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