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Euro vs US-Dollar: Der Major fällt unter die 1,13 Marke. Wie geht es weiter?

Der Euro vs US-Dollar hat in der gestrigen Handelssitzung eine herbe Enttäuschung erfahren. Obwohl der Kurs in den Tagen davor gut an Stärke zugelegt hat und das technische Bild positiv ausgesehen hat, konnte die 1,1300 Marke nicht dauerhaft erobert werden. Diese wichtige psychologische Grenze hat gestern gezeigt, dass im Bereich über 1,1300 die Luft dünn wird und der Euro sich schwertut, höhere Regionen zu erreichen.

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Am frühen Morgen bewegte sich der Kurs noch im Bereich von ca. 1,1320. Der Widerstand bei 1,1335 hat sich als zu stark erwiesen und konnte nicht einmal erreicht werden. Auf dem Niveau über 1,1320 entwickelte sich eine Seitwärtsbewegung, die schon angedeutet hat, dass es für den Euro vs USD sehr schwer sein wird, weiter zu steigen. Die Energie staute sich auf. Die Bullen haben zwar noch versucht, den Kurs an die Marke von 1,1330 zu bekommen, aber die Kaufkraft hat einfach gefehlt. Die kurzfristigen Daytrader haben schnell erkannt, dass die Long-Seite die „gefährliche“ war und wollten kein unnötiges Risiko eingehen.

Die Enttäuschung hat dann nicht mehr lange auf sich warten lassen. Die Short-Trader haben die Unterseite angegriffen und setzten somit den Euro unter Druck. Unter 1,1300 befanden sich viele Stop-Loss Orders, die gezogen wurden. Die frische Abwärtsbewegung hat sich beschleunigt und der Euro zum USD musste weiter Federn lassen. Gegen Mittag notierte der Major schon unter 1,1281. Nicht einmal der 120er Moving Average konnte den Kursrutsch stoppen.

Am Nachmittag, während der amerikanischer Handelssitzung, hat sich die Short-Bewegung weiter fortgesetzt und EUR/USD fiel unter 1,1250. Im Tagestief notierte das Währungspaar gestern bei 1,1246. Es war also kein erfolgreicher Handelstag für den Euro vs USD. Die Bullen mussten sich geschlagen geben und wer nicht rechtzeitig die Long-Positionen realisiert oder abgesichert hat, wurde auf dem falschen Fuß erwischt. Es ist wichtig zu betonen, dass die gestrige Korrektur bei EUR/USD zum großen Teil durch die Korrelation zum DAX entstanden ist. Der schwache DAX hat den Euro mitgerissen. Es ist momentan besonders wichtig, die Entwicklung an den Wertpapiermärkten zu beobachten, wenn man die Hauptwährungspaare und vor allem den Euro handelt. Auch heute kann es zu Korrelationen zwischen dem DAX und EUR/USD kommen. Wenn der DAX fallen wird, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auch EUR/USD weiter auf der Short-Seite gehandelt wird.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell notiert der Euro zum USD bei ca. 1,1245. In der asiatischen Session heute Nacht, konnte man eine leicht fallende Tendenz beobachten. Im kurzfristigen Zeitfenster befinden sich die Indikatoren noch im negativen Modus. Der Euro ist angeschlagen und es wird für ihn nicht ganz leicht werden, die Short-Bewegung zu beenden. Die Bären werden vermutlich versuchen, den Euro weiter unter Druck zu setzen. Die erste wichtige Unterstützung liegt bei 1,1225. Sollte diese unterschritten werden, wird die 1,1200 Marke in den Fokus der Händler rücken. Dieser Bereich ist psychologisch von großer Bedeutung und wird umkämpft werden. Wer also konservativ orientiert ist, kann hier seine Short-Positionen schließen. Ob die 1,1200 „big figure“ brechen wird, kann man momentan noch nicht genau sagen. Es wird zum großen Teil davon abhängen, wie sich der DAX heute verhalten wird. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD befindet sich heute bei 1,1274.

Der Chart zeigt Kursverlauf des Euro gegen den US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.



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