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Euro vs US-Dollar: Der Major mit frischem Aufwärtspotential

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Der gestrige Handelstag verlief für den Euro vs US-Dollar äußerst spannend. Wie in meiner gestrigen Analyse beschrieben, stand der Euro vor der nächsten wichtigen Entscheidung. Die Korrektur auf der Unterseite wurde endgültig beendet und der übergeordnete Aufwärtstrend somit erneut bestätigt. Am frühen Morgen, bewegte sich das Währungspaar noch relativ wenig. Man konnte aber spüren, dass die Händler auf den nächsten Impuls gewartet haben. Die signifikante Unterstützung bei 1,1255 hat gehalten. Die Verkaufsorders blieben aus, was die kurzfristigen Daytrader dazu motiviert hat, die Long-Seite zu wählen.

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Als die Bullen dann die ersten Kauforders am Markt platzierten, entstand eine leichte Dynamik auf der Oberseite. Diese hat sich dann beschleunigt und der Kurs von Euro vs USD kletterte über den Widerstand bei 1,1281. Ab dann war klar, die 1,1300 „big figure“ wollte erneut gesehen werden. Gegen Mittag war es dann soweit. Mit einem großen Sprung überschritt der Major diese signifikante psychologische Grenze. Die Long-Trader wurden noch mutiger und kauften weiter den Euro.

Am Nachmittag, während der amerikanischen Session, konnte sich die frische Aufwärtsbewegung weiter fortsetzen und der Kurs kletterte über 1,1325. Im Tageshoch notierte gestern der Euro zum US-Dollar bei 1,1347. Auf diesem Niveau haben jedoch die Daytrader ihre Long-Positionen glattgestellt und ihre Gewinne realisiert. Der Euro erfuhr anschließend eine leichte Korrektur. Es war aber eine gesunde Gegenreaktion, mit der die meisten gerechnet haben. Im späten Handel bewegte sich der Major nur noch seitwärts in einer engen Range von ca. 20 Pips. Die wichtige Unterstützung bei 1,1300 wurde nicht mehr unterschritten. Es war also ein angenehmer Handelstag am Devisenmarkt. Nicht nur beim Euro gegen den USD, sondern auch bei den anderen Hauptwährungspaaren gab es gute Gelegenheiten, Gewinne zu erzielen. Die Bewegungen waren konstant und die technische Analyse hat gut funktioniert.

Wer auch heute EUR/USD handeln möchte, wird vermutlich gute Einstiegsmöglichkeiten finden. Wichtig zu beachten sind nur die Wirtschaftsdaten, die heute veröffentlicht werden (Ifo-Geschäftsklimaindex Juni) und am Nachmittag (US/Rohöllagerbestandsdaten). Diese Nachrichten können für erhöhte Volatilität am Devisenmarkt sorgen.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell notiert der Euro zum US-Dollar bei ca. 1,1315. Der Markt ist noch ruhig und die Volatilität fehlt. Das wird sich aber sehr wahrscheinlich in den nächsten Stunden ändern. Die 1,1300 „big figure“ wird heute bei EUR/USD von großer Bedeutung sein. Wenn es dem Major gelingt, diese Marke zu halten, werden die Bullen erneut versuchen, die Long-Seite anzugreifen. Im längerfristigen Zeitfenster sieht man deutlich im Chart, dass der primäre Aufwärtstrend nach wie vor gültig ist. Der Euro zum USD besitzt weiterhin Aufwärtspotential. Als erstes Kursziel auf der Long-Seite kann man den Widerstand bei 1,1335 erkennen. Wenn diese Hürde genommen wird, wird das letzte Hoch von gestern bei 1,1347 angesteuert. Ob dieser Widerstand schon beim ersten Angriff überwunden wird, ist noch unklar, es wird zum großen Teil davon abhängen, wie sich die Indikatoren zu diesem Zeitpunkt verhalten werden. Wer also kurzfristig orientiert ist, kann auf diesem Niveau die Long-Positionen schließen oder mit einem Trailing-Stop arbeiten.

Auf der Unterseite befindet sich die erste signifikante Unterstützung klar bei 1,1300. Sollte die „big figure“ unterschritten werden, kann es kurzfristig zu einer Korrektur kommen. Der nächste Support liegt bei 1,1279. Im Bereich von 1,1261 verläuft aktuell der 420er Moving Average, der den Kurs ebenfalls auffangen kann. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD befindet sich heute bei 1,1298.

Chart zeigt Kursverlauf von Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Devisen

Türkische Lira: Neues Rekordtief – kein Ende in Sicht?

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt aktuell gegen den US-Dollar auf ein neues Rekordtief. Ist kein Ende in Sicht? Es gibt an den Aktienmärkten den Spruch „Die Hausse nährt die Hausse“. Die Rallye wird immer weiter verstärkt durch immer neue Spekulanten, die auf den fahrenden Zug aufspringen und auch kaufen. Beim derzeitigen Lira-Absturz könnte dies zu einem guten Teil auch zutreffen. Je weiter die türkische Lira fällt, desto mehr Short-Spekulanten springen auf den Zug auf.

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Türkische Lira auf dem Weg nach unten nicht zu halten?

Anfang der Woche hatten wir die Gründe für die immer weiter fallende türkische Lira bereits besprochen. Leitzinsen deutlich tiefer als die Inflationsrate, ein Präsident auf Konfrontationskurs im Mittelmeer in Sachen Gas-Bohrungen, zunehmend mehr politische Einflussnahme auf die Zentralbank uvm. Nach mehreren Höchstständen des US-Dollar gegen die Lira bei 7,35 diese Woche liegt der Wechselkurs jetzt auf Rekordhoch bei 7,37. Im Chart sieht man den USDTRY-Kursverlauf in den letzten zwölf Monaten. Auch Euro vs Lira liegt aktuell mit 8,71 direkt am Rekordhoch!

Solange die türkische Zentralbank nicht den großen Schritt einer Zinsanhebung macht, wird sich wohl kaum etwas ändern an der Lira-Schwäche. Denn Präsident Erdogan wünscht keine steigenden Zinsen. Ganz im Gegenteil! Auch müsste grundsätzlich das Vertrauen in ihre Unabhängigkeit gestärkt werden, aber dank der politischen Einflussnahme sieht es nicht danach aus.

Aktualität

Aktuell wird der Verfall der Lira noch durch verschiedene Entwicklungen verschärft. Denn oft ist es so: Versucht eine Institution einen Preisverfall durch künstliche Eingriffe zu begrenzen, bekommen die Menschen noch mehr Panik, und der Preisverfall beschleunigt sich. So auch diesem Fall? So gibt es aktuell Berichte (siehe hier FAZ), dass türkische Banken wegen des Kursverfalls der Lira inzwischen damit begonnen haben, Gebühren für Barabhebungen ausländischer Devisen zu verlangen. Alle Institute würden dem wahrscheinlich folgen. Versucht man so etwas die Bürger davon abzuhalten, sich Geld in ausländischer Währung auszahlen zu lassen?

Und gerade erst bot die Zentralbank in Ankara heimischen Geschäftsbanken teurere Finanzierungen an, in einem neuen Versuch den Rückgang der Lira zu stoppen, ohne den Leitzinssatz erhöhen zu müssen. Die Zentralbank führte am Donnerstag eine einmonatige Repo-Auktion über 20 Milliarden türkische Lira durch (2,7 Milliarden US-Dollar). Der durchschnittliche einfache Zinssatz für Kreditgeber, die Mittel erhielten, lag bei 10,96 Prozent. Das sind satte 271 Basispunkte mehr als die Benchmark der Zentralbank. Da die Bereitstellung von Liquidität zu ihrem günstigsten Zinssatz von 8,25 Prozent eingestellt wurde, indem in der vergangenen Woche einwöchige Repo-Auktionen aussetzt wurden, nahmen türkische Banken die Lira benötigten, an dieser Auktion teil und trieben mit ihren Geboten die Kosten in die Höhe.

Wie geht es weiter?

Spekulation, zu niedrige Zinsen, ein grundsätzlicher Vertrauensverlust, fehlende Touristen in der Türkei und stark schwindende Devisenreserven bilden einen Mix, der für die türkische Lira alles andere als gut ist. Es scheint zumindest derzeit so, als könne die Abwertung der Lira so weitergehen. Aber bekanntlich sind solche Szenarien ja nie dauerhaft in Stein gemeißelt.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen Türkische Lira

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US-Dollar gegen Euro, Yen und Pfund – was ist zu erwarten?

Redaktion

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Obwohl die Devisenmärkte in den vergangenen Wochen einen kontinuierlichen Rückgang des US-Dollar verzeichneten, konnte der Greenback zuletzt wieder zulegen. Zuvor allerdings war der US-Dollar sieben Wochen in Folge gefallen.

Im Vergleich zu einem Korb von Währungen (Dollar-Index) schien die Performance des Dollar etwas stärker zu sein. Das am meisten gehandelte Devisenpaar, der Euro-Dollar, ist weiter gestiegen und markierte letzte Woche sogar ein Zweijahreshoch bei $1,1915. Dies hat sich nun als eine wichtige Widerstandsmarke erwiesen, mit einer Unterstützung bei etwa $1,1700-1,1720.

David Jones, chief market strategist bei capital.com, blickt auf Euro-Dollar, Dollar-Yen und Euro-Pfund – und zeigt seine konkrete Strategie, wie man diese Märkte nun handeln könnte:

Kommt nach dem Abverkauf eine Erholung beim US-Dollar?

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Devisen

Türkische Lira: Absturz geht weiter, neues Rekordtief gegen US-Dollar

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira notiert aktuell nicht nur mit einem neuen Rekordtief gegenüber dem Euro, sondern jetzt auch gegenüber dem US-Dollar. Die offenbar wochenlangen Interventionen von türkischen Geschäftsbanken vor allem bei US-Dollar gegen die türkische Landeswährung sind somit offenkundig erfolglos blieben. Die Devisenreserven schmelzen, was am Devisenmarkt für noch mehr Unsicherheit gegenüber der Türkei sorgt. Während der Euro gegen die türkische Lira letzte Woche bereits mehrere neue Rekordstände erreichte, notiert sie aktuell mit einem Wechselkurs von 8,60 fast am Hochpunkt. Bei US-Dollar vs TRY gab es im Mai bei 7,26 den Hochpunkt, der nun auch überschritten wurde mit einem aktuellen Wechselkurs von 7,32!

Die Gründe für diese Entwicklung hatten wir schon letzte Woche besprochen. Leitzinsen deutlich tiefer als die Inflationsrate, ein Präsident auf Konfrontationskurs im Mittelmeer in Sachen Gas-Bohrungen, zunehmend mehr politische Einflussnahme auf die Zentralbank uvm. Die Zentralbanker wollen vielleicht die Zinsen anheben? Aber es geht nicht. Präsident Erdogan will möglichst niedrige Zinsen, damit die Geschäftsbanken Wirtschaft und Verbraucher mit billigem Geld versorgen können. Und so ist der Weg für eine weiter fallende türkische Lira frei. Jüngst hat Goldman Sachs eine Prognose für die Lira erneuert. Für die zeitlichen Ziele 3, 6 und 12 Monate hat Goldman für US-Dollar vs Türkische Lira die Kursziele erhöht (Lira-Abwertung) von bislang 7, 7,50 und 8 auf jetzt 7,75, 8 und 8,25.

Was kann die türkische Lira retten?

Nun ja, Präsident Erdogan könnte die Zentralbank in Ankara aus dem politischen Würgegriff entlassen. Dann könnte/würde sie vermutlich den Leitzins anheben. Aber Erdogan wird das nicht tun. Auch könnte die Türkei Hilfe des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Anspruch nehmen, was die türkische Lira wohl stützen würde. Aber erstens wäre die Türkei dann Vorgaben des IWF unterworfen in Sachen Reformen. Und zweitens: Für Präsident Erdogan wäre diese Hilfe von außen wohl ein deftiger Gesichtsverlust, was er sich nicht antun möchte. Man kann es auch relativ einfach formulieren. Die türkische Lira ist derzeit einfach ein leichtes Opfer für die Spekulanten am Devisenmarkt. Es gibt gute fundamentale Gründe die Lira zu shorten, und die Spekulanten springen auf den Zug auf. Der folgende Chart zeigt US-Dollar vs Lira im Verlauf der letzten zwei Jahre.

Chart zeigt US-Dollar vs Lira im Kursverlauf seit 2018

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