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Euro vs US-Dollar: Die Angst vor dem nächsten Lockdown belastet!

Euro Geldscheine in Brieftasche

Der Euro zum USD bewegte sich zum Wochenstart weiter in seiner Seitwärtsrange. In den Morgenstunden versuchten die Bullen erneut, den Ausbruch auf der Long-Seite zu erzielen. Der Break-Out über 1,1805 ist kurzfristig gelungen und der Euro wurde gegen den USD favorisiert. Der Kurs ist langsam, aber konstant in den Bereich von 1,1840 angestiegen. Bei 1,1845 verlief gestern der wichtige 420er Moving Average. Dieser Widerstand hat die Euro-Erholung beendet. Obwohl die Break-Out Trader mit aller Kraft den Ausbruch erreichen wollten, hat sich diese Hürde gestern für den Euro zum USD als zu stark gezeigt. Kurzfristig ist der Major bis 1,1848 (Tageshoch) angestiegen, doch auf diesem Niveau haben die weiteren Kauforders gefehlt. Im Chart hat sich schnell ein Spike ausgebildet, der es endgültig bestätigt hat, dass der Euro in diesem Moment kein Potential mehr besaß, höhere Regionen zu erobern. Die Bullen haben sofort angefangen, ihre Long-Positionen zu schließen und der Euro geriet erneut unter Druck.

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Am Nachmittag, während der amerikanischer Session, wurde der Euro noch weiter gegen den Greenback abgewertet. Am Abend war von der ursprünglich kleinen Erholung nichts mehr zu sehen. Der Kurs kehrte in seine Seitwärtsrange zurück. Im späten Handel notierte EUR/USD wieder unter 1,1805. Zwischenzeitlich rutschte der Kurs sogar unter die 1,1800 „big figure“. Der Wochenstart verlief also für den Euro zum USD-Dollar eher enttäuschend. Obwohl die Indikatoren im kurzfristigen Zeitfenster Long-Signale generiert haben, konnte sich der Euro nicht wirklich durchsetzen. Je länger der Major in seiner Seitwärtsphase bleibt, desto schlechter wird sich das auf den übergeordneten Aufwärtstrend auswirken. Der Euro braucht jetzt den nächsten Ausbruch auf der Oberseite, um den großen Long-Trend weiter aufrecht zu erhalten.

Die Corona-Krise hält die Welt weiter im Griff. Auch in Europa steigen die Zahlen der Neuinfizierten wieder mehr an. Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn droht wieder mit der Quarantäne für alle diejenigen, die aus den Risikogebieten nach Deutschland zurückkehren. Aber auch die anderen EU-Staaten verschärfen ihre Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie und schließen den zweiten Lockdown nicht mehr aus. Das hat Markus Söder gestern ebenfalls erneut bestätigt. Die Angst vor der zweiten Welle in Europa wächst und das belastet den Euro. Diese Sorgen spiegeln sich im EUR/USD Chartverlauf wider. Der Euro wird nicht mehr so euphorisch gekauft, wie noch in den vergangenen Wochen.

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Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Dienstagmorgen, notiert der Euro zum USD bei 1,1812. In der asiatischen Sitzung heute Nacht, konnte der Major die 1,1800 Marke wieder überschreiten. Die Euro-Kauflaune hält sich jedoch trotzdem bei den asiatischen Händlern in Grenzen. Der Kurs ist momentan in einer engen Range zwischen 1,1790 und 1,1830 eingesperrt. Es wird sich in den nächsten Stunden entscheiden, ob der Euro den nächsten Angriff auf das letzte Hoch von gestern bei 1,1848 starten wird. Die Bullen mussten sich gestern geschlagen geben und werden vermutlich vorerst noch vorsichtig sein. Wenn der Euro aber den Sprung über 1,1840 schafft, kann sich frische Dynamik auf der Oberseite entwickeln. Als nächstes Kursziel kann man dann den Widerstand bei 1,1882 ins Auge fassen. Hier wird der Kurs voraussichtlich eine kleine Pause einlegen. Wer also konservativ tradet, sollte abwägen auf diesem Niveau seine Gewinne zu realisieren. Auf der Unterseite befindet sich die erste signifikante Unterstützung bei 1,1781. Sollte diese heute durchbrochen werden, kann es zu einer Stop-Lawine kommen. Der nächste Support ist dann bei 1,1765. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD liegt heute bei 1,1808.

Chart zeigt Verlauf von Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.



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