Devisen

Euro vs US-Dollar: Euro weiter mit viel Aufwärtspotential

Euro Geldscheine

Der Wochenstart verlief sowohl beim Euro vs US-Dollar als auch bei den anderen Majors relativ ruhig. Es gab gestern keine Überraschungen am Devisenmarkt. Die Bewegungen der letzten Woche wurden bei vielen Währungspaaren weiter fortgesetzt. Der Euro konnte sich erneut gegen den USD gut behaupten. Wie so oft zeigten die ersten Stunden der neuen Handelswoche wenig Volatilität. Es ist ganz normal, dass die Händler zuerst die neuen Tendenzen abwarten wollen, um kein unnötiges Risiko einzugehen.

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Am Vormittag haben die Bären den ersten Angriff auf der Short-Seite gewagt. Der Kurs von Euro zum USD ist daraufhin kurzfristig gefallen. Im Bereich von 1,1827 konnte die Korrektur jedoch gestoppt werden. Der 120er Moving Average, der zu diesem Zeitpunkt darunter verlief, hat den Euro unterstützt. Die Short-Trader konnten diese Hürde nicht überwinden. Im Chart hat sich ein kleiner Spike ausgebildet und die Bären haben schnell ihre Positionen wieder geschlossen. Danach bewegte sich der Major wieder in die nördliche Richtung. Wer also gestern bei EUR/USD die Short-Seite favorisiert hat, ist nicht groß rausgekommen.

Am Nachmittag, während der amerikanischen Session, wurde der Euro erneut gesucht. Der Kurs ist langsam, aber konstant angestiegen und erreichte gestern im Tageshoch die Marke von 1,1895. Natürlich haben die Bullen darauf gehofft, dass die 1,19 „big figure“ erobert wird, doch dazu ist es nicht mehr gekommen. Dem Euro ist im späten Handel die Luft ausgegangen. Es hat sich einfach nicht genügend Dynamik im Markt entwickelt, um die 1,1900 Marke zu erreichen.

Mittelfristig befindet sich EUR/USD weiter im positiven Modus. Der Aufwärtstrend ist in Takt und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die 1,1900 Marke gesehen wird. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Bullen schon heute ihr großes Ziel erreichen werden. Die Indikatoren befinden sich im positiven Bereich und werden weiter Long-Signale generieren.

Die politische Situation in den USA spitzt sich immer weiter zu. Das Land befindet sich in einer großen Krise. Die Präsidentschaftswahlen, die im November stattfinden werden, spalten die Bevölkerung immer tiefer. Auch die Corona-Krise sorgt weiterhin für Ängste und Chaos. Der Schaden, der bis jetzt durch die Pandemie entstanden ist, kann noch gar nicht richtig eingeschätzt werden. Die Wirtschaft rückt in eine Rezession, die die Amerikaner noch lange negativ beeinflussen wird. Das bekommt auch der US-Dollar deutlich zu spüren. Die Währung ist schwach und verliert konstant an Wert, nicht nur gegen den Euro, sondern auch gegen die anderen Majors.

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Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Dienstagmorgen, notiert der Euro zum USD bei 1,1887. In der asiatischen Session heute Nacht, bewegte sich das Währungspaar relativ wenig. Der Kurs ist leicht angestiegen, aber das zeigt jetzt schon, dass auch in Asien die Händler den Euro favorisieren. So wie es aktuell aussieht, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Euro vs USD, die 1,1900 „big figure“ demnächst knacken wird. Sollte es den Bullen gelingen, diese Marke zu erobern, kann es zu einer größeren Stop-Lawine auf der Long-Seite kommen. Die Break-Out Trader werden ebenfalls ihre Chance suchen und Kauforders platzieren. Als nächstes Kursziel kann man den Widerstand bei 1,1934 ins Auge fassen. Auf diesem Niveau empfiehlt es sich, die Gewinne zu realisieren oder mit einem Trailing.-Stop abzusichern. Auf der Unterseite befindet sich die erste signifikante Unterstützung bei 1,1862 und dann bei 1,1838. Der Daily Pivot Point für Euro vs USD liegt heute bei 1,1860.

Der Chart zeigt Verlauf von Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.



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