Devisen

Euro vs US-Dollar: In Erwartung auf das Jackson Hole-Treffen

Das Euro-Symbol

Der Euro zum US-Dollar hat es auch in der gestrigen Handelssitzung nicht geschafft, den Ausbruch aus der Seitwärtsrange zu erreichen. Die Händler warten schon seit Tages auf den Break- Out, der die zukünftige Richtung für den Euro zeigen sollte. Doch dieser lässt weiter auf sich warten.

Nachdem sich gestern der Widerstand bei 1,1840 erneut als zu stark erwiesen hatte, haben die Bären die Short-Seite angegriffen. Kurzfristig sah es nach einer größeren Korrektur beim Euro zum USD aus. Der Kurs hat eine gewisse Dynamik auf der Down-Side entwickelt. Im Bereich von ca. 1,1814 gab es eine kurze Pause. Diese wurde durch den 120er Moving Average verursacht, der zu diesem Zeitpunkt als eine Unterstützung galt. Nach einer leichten Seitwärtsbewegung, haben die Short-Trader weitere Verkaufsorders am Markt platziert und der Euro geriet erneut unter Druck. Die 1,1800 Marke wurde unterschritten. Darunter befanden sich zahlreiche Stops, die gezogen wurden.

Das hat die Short-Bewegung noch beschleunigt und es sah zwischenzeitlich danach aus, als würde der ersehnte Ausbruch endlich gelingen. Bei 1,1781 traf der Kurs jedoch auf eine starke Unterstützung. Diese wurde auch kurzfristig durchbrochen, doch dann fehlten die Anschlussorders und der Kurs ist schnell wieder über 1,1780 angestiegen. Im Chart hat sich ein großer Spike ausgebildet, der sich als Abschluss der Short-Bewegung herausgestellt hat. Die Enttäuschung der Bären wurde sofort spürbar. Sie haben schnell ihre Short-Positionen schließen müssen, um die Gewinne abzusichern.

Das hat dem Euro natürlich geholfen. Der Kurs ist während der amerikanischen Session wieder nach oben geklettert und notierte in den Abendstunden schon über 1,1830. Obwohl es am gestrigen Tag genügend Volatilität gab, um Gewinne zu erzielen, ist die Situation beim Euro vs USD momentan sehr angespannt. Der Seitwärtstrend setzt sich fort und je länger er andauert, desto schwieriger wird es sein, die Richtung des nächsten Ausbruchs vorherzusehen. Eins ist aber sicher, es wird bei EUR/USD demnächst krachen und wir sollten darauf vorbereitet sein. Wem es gelingt, die richtige Seite zu erahnen, wird sicherlich einen schönen Gewinn einfahren.

Heute beginnt das berühmte geldpolitische Symposium der Kansas City Fed, in dem sich die Notenbanker der ganzen Welt treffen. Mehr bekannt ist dieses Meeting als „Jackson Hole“. Dieses Ereignis ist sehr wichtig und hat fast immer eine große Auswirkung auf die Kursentwicklungen am Devisenmarkt. Es ist also ratsam, den News-Ticker offen zu halten, um auf die eventuellen Schwankungen vorbereitet zu sein. Gerade EUR/USD kann besonders davon betroffen sein.

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Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Donnerstagmorgen, notiert der Euro zum USD bei ca. 1,1833. In der asiatischen Sitzung heute Nacht, haben die Händler versucht, den Widerstand bei 1,1840 erneut zu brechen. Der Angriff ist jedoch gescheitert, da der 420er Moving Average eine starke Hürde darstellt. So wie es aktuell aussieht, werden die Bullen demnächst wieder ihre Chance suchen. Sollte der Break-Out auf der Oberseite dann doch gelingen, wird die 1,1900 Marke in den Fokus rücken. Wer also kurzfristig orientiert ist, kann einen Long-Versuch wagen. Wichtig ist aber, dass man den Stop-Loss eng setzt, um im Fall eines false Break-Out, das Risiko gering zu halten. Auf der Unterseite befindet sich die erste signifikante Unterstützung bei 1,1802 und dann bei 1,1781. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD liegt heute bei 1,1816.

Chart zeigt Kursverlauf von Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.



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