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Euro vs US-Dollar: Kann der Major die Marke von 1,1200 halten?

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Der Euro zum US-Dollar musste sich auch in der gestrigen Handelssitzung geschlagen geben. Die Abwärtsbewegung, die in dieser Woche die Preisentwicklung bei dem Währungspaar bestimmt, hat sich weiter fortgesetzt. Es war nicht wirklich überraschend, dass der Euro weiter unter Druck stehen wird. Aus technischer Sicht ist der Euro angeschlagen. Der übergeordnete Aufwärtstrend ist gefährdet. Wie schon in den letzten Analysen erwähnt, wird demnächst die Entscheidung fallen, ob EUR/USD vor einer größeren Trendwende steht. Heute wird es vermutlich noch nicht sein, aber vielleicht schon in der nächsten Woche.

Der gestrige Handelstag verlief nicht nur beim Euro zum USD, sondern auch bei den anderen Majors, eher ruhig. Am frühen Morgen bewegte sich unser Hauptwährungspaar noch relativ wenig. Der 420er Moving Average hat den Kurs gedeckelt. Die Bullen haben zwar einen Angriff auf die Oberseite gewagt, der ist aber klar gescheitert. Der Bereich von 1,1250 war gestern die Grenze und man konnte spüren, dass der Euro keine Kraft besaß, diese Hürde zu nehmen. Danach haben die kurzfristigen Daytrader frische Short-Orders am Markt platziert und der Euro setzte seine Korrektur fort. Gegen Mittag rutsche der Kurs sogar kurzfristig unter die wichtige psychologische Marke von 1,1200 und notierte im Tagestief bei 1,1188. Auf diesem Niveau konnte die Abwärtsbewegung unterbrochen werden. Die Bären haben schnell gemerkt, dass der Markt nicht genug Dynamik entwickelt, um die 1,1200 „big figure“ nachhaltig zu brechen und sie haben ihre Short-Positionen glattgestellt. Das hat den Euro ein wenig entlastet. Der Kurs kletterte am Nachmittag, während der amerikanischen Session, wieder über 1,1200 Marke. Danach ist aber bei EUR/USD nicht mehr viel passiert. Der Kurs ist in eine Seitwärtsphase übergegangen und pendelte in einer engen Range von ca. 20 Pips.

Wer heute gerne den Euro zum USD handeln möchte, sollte beachten, dass vor dem Wochenende viele Trader ihre Short-Positionen schließen werden. Das kann zu einer Gegenreaktion auf der Oberseite führen. Aber auch jetzt vor dem Wochenabschluss, kann man eher mit einem ruhigen Markt rechnen. Nach wie vor ist die Korrelation von EUR und DAX zu beachten. Es ist also empfehlenswert, auch die Kursentwicklung an den Wertpapiermärkten zu beobachten.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell notiert der Euro zum US-Dollar bei ca. 1,1225. In der asiatischen Session heute Nacht, bewegte sich der Major relativ wenig. Es gab einen kleinen Versuch, die 1,1200 „big figure“ anzugreifen, der ist aber gescheitert. Momentan spürt man eine leichte Tendenz auf der Oberseite. Wenn die 1,1200 Marke halten wird, stehen die Chancen auf eine Erholung für den Euro ganz gut. Wie an jedem Freitag, kann es zu einer Gegenreaktion kommen, da vor dem Wochenende Gewinne realisiert werden.

Der erste wichtige Widerstand bei EUR/USD befindet sich bei 1,1251. Hier verläuft aktuell der 420er Moving Average. Sollte auch dieser Bereich überschritten werden, kann der Kurs noch weiter bis 1,1285 steigen. Hier kann der Major eine Pause einlegen. Es ist eher unwahrscheinlich, dass die 1,1300 „big figure“ heute angegriffen wird. Dafür bräuchte der Markt frische Impulse um genügend Kraft zu entwickeln. Auf der Unterseite liegt die erste signifikante Unterstützung bei 1,1200. Wenn diese Marke brechen sollte, wird sich die Korrektur weiter fortsetzen. Als Kursziel kann man dann den Bereich von ca. 1,1185 sehen. Der Daily Pivot Point bei Euro zum USD befindet sich heute bei 1,1222.

Chart zeigt Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Euro vs US-Dollar: Schafft der Major zum Wochenstart die 1,14 Marke?

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Diverse Euro Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar hat die letzte Woche mit einer positiven Vorstellung abgeschlossen. Der Freitag verlief nicht nur für diesen Major, sondern auch für die anderen Währungspaare sehr interessant. Es ist nicht selbstverständlich, dass der Markt kurz vor dem Wochenende so viel Dynamik und Volatilität entwickelt. Für den Euro vs USD hat sich das Blatt dann doch noch ins Positive gedreht.

Rückschau

Am frühen Morgen sah es für unsere europäische Leitwährung noch gar nicht so gut aus. Der Kurs kämpfte um die signifikante Marke von 1,1263. In diesem Bereich befand sich eine starke Unterstützung, die für den Euro von großer Bedeutung war. Die Bären haben mit aller Kraft versucht, diesen Bereich nach unten zu durchbrechen. Kurzfristig ist der Preis unter 1,1260 gefallen, dann hat aber die Dynamik abrupt nachgelassen. Im Chart haben sich Spikes ausgebildet und die Short- Traders haben angefangen, ihre Trades glatt zu stellen. Das hat den Euro ein wenig entlastet. Als dann der Widerstand bei 1,1273 (420er Moving Average) erobert werden konnte, war es für viele klar, dass der Euro vs USD einen Rebound einleiten wird. So kam es auch, die Bullen wurden aktiv und haben Long-Orders am Markt platziert. Das hat dem Euro frische Kraft verliehen und der Kurs ist weiter angestiegen. Am Anfang der amerikanischen Session wurde auch die 1,1300 „big figure“ überschritten. Das war schon eine kleine Überraschung, denn auf diesem Niveau traf der Kurs auf einen doppelten Widerstand. Über 1,1300 lagen viele Stops, die gezogen wurden. Das hat den Euro vs USD zusätzlich gestärkt und die Break-Out Trader dazu motiviert, auch wieder aktiv zu werden.

EUR/USD ist weiter angestiegen und notierte in den Nachmittagsstunden schon bei 1,1323. Das war das Tageshoch am Freitag. Dieser Widerstand konnte vor dem Wochenende nicht mehr erobert werden. Die Zeit war einfach zu knapp und die Händler wollten kein Risiko mehr eingehen. Wer Long war, hat seine Positionen mit Gewinn geschlossen und sich ins Wochenende verabschiedet. Der Euro hat dadurch im späten Handel eine leichte Korrektur erfahren und bewegte sich im Bereich von ca. 1,1295. Der Euro zum USD hat also zum Wochenabschluss dann doch noch die Kurve bekommen und konnte somit den übergeordneten Aufwärtstrend aufrechterhalten.

Der Tagesausblick für den Euro zum US-Dollar

Aktuell, am Montagmorgen, notiert der Euro vs US-Dollar bei ca. 1,1325. In der asiatischen Handelssitzung heute Nacht, konnte der Major die wichtige psychologische Marke zurückerobern. Die Händler haben den Euro favorisiert und somit vermutlich schon die ersten Tendenzen für die neue Handelswoche gesetzt. Aus technischer Sicht besitzt EUR/USD weiter Aufwärtspotential. Die Indikatorenlage im mittelfristigen Zeitfenster befindet sich im positiven Modus. Das wissen die Bullen und werden wahrscheinlich in den nächsten Stunden erneut versuchen, den Kurs nach oben zu treiben. Der erste signifikante Widerstand liegt bei 1,1347.

Sollte es der Major schaffen, diese Hürde zu nehmen, wird die 1,1400 „big figure“ in den Fokus rücken. Bevor aber diese Marke erreicht werden kann, muss der Euro zuerst den Preis von 1,1372 knacken. Das wird nicht ganz leicht sein, ist aber realistisch. Wer konservativ tradet, kann auch diesem Niveau seine Positionen schließen oder mit einem Trailing-Stop arbeiten.Auf der Unterseite befindet sich die erste wichtige Unterstützung bei 1,1297 und dann bei 1,1263. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD liegt heute bei 1,1291.

Der Chart zeigt den Verlauf von Euro vs US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Euro vs US-Dollar: Große Enttäuschung nach dem hoffnungsvollen Anstieg

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Der gestrige Handelstag verlief für den Euro zum US-Dollar widererwartend ziemlich enttäuschend. Der übergeordnete Aufwärtstrend konnte trotz der positiven technischen Lage nicht mehr fortgesetzt werden. Obwohl in der Nacht zum Donnerstag die Situation für den Euro noch positiv ausgesehen hat, folgte anschließend eine bittere Enttäuschung. Am frühen Morgen befand sich der Major noch auf dem Weg nach oben. Der signifikante Widerstand bei 1,1340 wurde zuvor erobert und die Indikatoren generierten erneut Long-Signale. Als der Kurs dann aber den Bereich von 1,1370 erreichte, änderte sich die Lage plötzlich. Die Kauforders haben gefehlt und dem Euro ist die Kraft ausgegangen. Diese Hürde hat sich als zu stark erwiesen und die Bullen haben sofort angefangen, ihre Long-Positionen zu schließen. Die Enttäuschung war groß und hat sich sofort im Chartverlauf widergespiegelt.

Am Vormittag ist der Kurs schon unter die Marke von 1,1330 gefallen. Kurzfristig konnte sich der Euro gegen den USD noch wehren und es folgte eine leichte Erholung. Auf dem Niveau bei ca. 1,1350 haben die Bären jedoch erneut zugeschlagen und frische Short-Orders im Markt platziert. Der Euro vs USD geriet dadurch unter Druck. Auch die Break-Out Trader sind auf den fahrenden Zug aufgesprungen, was die Abwärtsbewegung noch zusätzlich beschleunigt hat. Die wichtige Unterstützung bei 1,1325 konnte nicht mehr halten. Der Euro vs USD wurde weiter abgewertet. Bei 1,1305 traf der Major auf seine doppelte Unterstützung, aber auch diese konnte den Euro nicht mehr retten. Unter der 1,1300 „big figure“ wurden viele Stops ausgelöst, was die Dynamik auf der Unterseite noch erhöht hat. Am Nachmittag, in der amerikanischen Session, konnte der Kurs dann eine Pause einlegen. Die Unterstützung bei 1,1280 hat gehalten. Im späten Handel bewegte sich EUR/USD nur noch wenig in einer engen Range von ca. 15 Pips.

Es war also gestern ein bitterer Tag für den Euro vs USD. Der Hauptgrund für die herben Verluste der europäischen Leitwährung waren die Korrelationen zum DAX. Ich habe schon oft in meinen vergangenen Artikeln darauf hingewiesen, dass man die Kursentwicklung vom DAX parallel mitverfolgen sollte. Wer es auch gestern getan hat, konnte die Lage besser einschätzen und dementsprechend reagieren. Auch in der heutigen Sitzung, kurz vor dem Wochenabschluss, sollte man den DAX nicht außer Acht lassen, da er den Kurs von EUR/USD vermutlich wieder beeinflussen wird.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Freitagmorgen, notiert der Euro zum US-Dollar bei ca. 1,1270. In der asiatischen Sitzung heute Nacht, gab es nicht viel Bewegung im Markt, der Euro ist unter 1,1280 gerutscht. Momentan sitzt der Kurs auf dem 420en Moving Average. Sollte diese Unterstützung demnächst brechen, kann es zu einer erneuten Abwärtsbewegung kommen. Der Euro ist kurzfristig angeschlagen. Es wird für den Major nicht leicht werden, die 1,1300 „big figure“ vor dem Wochenende wieder zu erobern. Die Bären werden vermutlich versuchen, den Kurs weiter nach unten zu treiben. Die nächste wichtige Unterstützung befindet sich bei 1,1234. Hier könnte EUR/USD eine Pause einlegen. Wer also kurzfristig orientiert ist, kann auf diesem Niveau seine Short-Positionen schließen. Es ist ratsam, vor dem Wochenende alle Trades glattzustellen, um zusätzliche Gebühren zu vermeiden. Der Daily Pivot Point beim Euro zum USD befindet sich heute bei 1,1312. Am Nachmittag werden turnusgemäß wichtige Wirtschaftsdaten (Erzeugerpreise) aus den USA veröffentlicht, die eine erhöhte Volatilität am Devisenmarkt auslösen können.

Chart zeigt Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Rüdiger Born und Andre Stagge mit Blick auf Dax, Gold, Euro, Öl

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Rüdiger Born und Andre Stagge melden sich im folgenden Video direkt vor der Frankfurter Börse. Laut Andre Stagge steckt die Börse derzeit kräftig im Sommerloch. Seit Montag steckt der deutsche Markt in einer Handelsrange. Gold sei derzeit spannender. Der Euro sei fürs Trading einen Blick wert. Beim Trading im Öl hat er einen interessanten Handelsansatz. Wollen Sie meine täglichen Analysen im “Trade des Tages” erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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