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Euro vs US-Dollar: Warum der Euro bald neue Kraft entwickeln wird

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Der gestrige Handelstag war für den Euro zum US-Dollar technisch geprägt. In den Morgenstunden haben die Bullen noch versucht, die Long-Seite anzugreifen und den Kurs über die Marke von 1,1035 zu treiben. Dieser Widerstand hat sich aber als zu stark erwiesen. Der Break-Out auf der Oberseite ist gescheitert und viele Long-Trader wurden auf dem falschen Fuß erwischt. Wer klug war, hat schnell gemerkt, dass die Oberseite ausgereizt war und dass dem Euro kurzfristig die Luft ausgegangen ist. Was danach folgte, war eine ganz natürliche technische Reaktion. Die Indikatoren haben frische Short-Signale geliefert, und die Bären haben sofort ihre Chance ergriffen. Es hat sich im kurzfristigen Zeitfester ein neuer Abwärtstrend entwickelt, der den Euro in die südliche Richtung geschickt hat. Die Dynamik im Markt war groß, was die Abwärtsbewegung noch beschleunigt hat.

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Der Euro musste sich gestern gegenüber dem US-Dollar geschlagen geben. Der Kurs ist zwischenzeitlich um über 100 Punkte gefallen. Im Tief notierte der Euro zum US-Dollar gestern bei 1,0901. Hier wurde der Kurs vor allem durch den 420er Moving Average aufgefangen. Während der amerikanischen Session konnte der Euro aber seine Verluste zum Teil wieder gut machen und der Kurs erholte sich bis ca. 1,0960. Der Handelstag verlief gestern für viele Euro-Trader erfolgreich. Wer mit der technischen Analyse arbeitet, konnte die Short-Richtung relativ früh erkennen und vor dem kurzfristigen Abwärtstrend profitieren. Dass der Euro korrigieren musste, war klar. Nach dem kräftigen Anstieg der letzten Zeit war es eine gesunde Gegenreaktion.

Heute kann es für den Euro vs US-Dollar spannend werden

Mit großer Spannung wartet heute die Finanzwelt auf die Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten aus den USA. Um 14.30 Uhr CET werden die Erstanträge für Arbeitslosenhilfe bekannt gegeben (letzte Woche gab es schon einen schlimmen Vorgeschmack auf heute). Diese Zahlen werden auch für Devisenhändler heute von großer Bedeutung sein. Nicht nur der Euro zum US-Dollar, sondern auch die anderen Majors werden vermutlich mit erhöhter Volatilität auf diese Nachrichten reagieren.

Die Corona-Krise hat die USA fest im Griff. Fast jeden Tag erreichen uns neue Hiobsbotschaften aus Amerika. Inzwischen hat sogar Russland beschlossen, die USA in der schwierigen Zeit zu unterstützen. Medizinische Ausrüstung wurde gestern in die USA aus Moskau geschickt. Ob Vladimir Putin rein aus Nächstenliebe handelt, wissen wir nicht. Auf jeden Fall hat Präsident Donald Trump dankend das Hilfeangebot aus Russland angenommen. Die dramatische Situation wird nicht nur die US-Wirtschaft, sondern auch den US-Dollar unter Druck bringen. Davon wird der Euro wahrscheinlich am meisten profitieren.

Aus technischer Sicht ist die Korrektur beim Euro vs US-Dollar auf der Unterseite fast schon abgeschlossen. Aktuell (Donnerstagmorgen) notiert der Euro zum USD bei ca.1,0937. Wenn die wichtige Unterstützung bei 1,0900 halten wird, werden die Bullen wieder die Long-Seite angreifen. Bei der 1,0900 „big figure“ sitzen jetzt schon viele Long-Orders, das konnte man gestern schon klar erkennen. Wer also konservativ orientiert ist, kann auf diesem Niveau ein Kauflimit platzieren. Die aggressiven Daytrader werden wahrscheinlich schon auf höherem Niveau ihre Chance suchen, um den Einstieg nicht zu verpassen.

Der Euro hat aktuell viel Luft auf der Oberseite. Der erste signifikante Widerstand befindet sich erst bei 1,1000. Davor muss der Major zwar noch die Fibonacci-Levels bei 1,0952 und 1,0968 überwinden, aber das durfte heute nicht so schwierig sein. Wenn die 1,1000 Marke bricht, kann der Euro weiter bis 1,1035 steigen. Auf jeden Fall werden die US-Arbeitsmarktdaten auf den Kursverlauf bei EURUSD großen Einfluss haben. Wer also heute am Markt aktiv werden will, sollte um 14.30 Uhr vor dem Bildschirm sitzen. Es kann sowohl beim Euro zum US-Dollar als auch bei den anderen Majors zu massiven Schwankungen kommen.

Kursverlauf von Euro vs US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Schweizer Franken vor der großen Entscheidung

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Euro zum Schweizer Franken bewegte sich in der gestrigen Handelssitzung in einer Seitwärtsrange zwischen 1,0574 und 1,0596. Die wichtige psychologische Grenze bei 1,0600 konnte nicht erreicht werden. Obwohl die Bullen mit aller Kraft versucht haben, diesen Widerstand zu erobern, ist dem Euro die Luft ausgegangen. Der Schweizer Franken wurde danach kurzfristig favorisiert und der Kurs rutschte unter die Marke von 1,0580. In den Abendstunden notierte EUR/CHF bei ca. 1,0585.

Obwohl dieses Währungspaar eher zu den Unvolatilen gehört und es die Händlerwelt stark polarisiert, lohnt es sich aktuell, die Entwicklung von EUR/CHF zu beobachten. Der Cross steht vor einer großen Entscheidung. Der Schweizer Franken verliert langsam aber konstant an Wert gegen die europäische Leitwährung. Der Euro zeigt sich stark, weil die Corona-Pandemie in Europa unter Kontrolle zu sein scheint. Die Infektionszahlen gehen zurück, die harten Maßnahmen werden von den meisten EU-Regierungen schrittweise gelockert und die Grenzen zwischen den EU-Ländern sollen demnächst für die Touristen geöffnet werden. Auch die positive Entwicklung an den europäischen Wertpapiermärkten verleiht dem Euro einen Rückenwind. Auf der anderen Seite sieht die Situation in der Schweiz ähnlich aus. Auch das Alpenland hat die Corona-Krise bis jetzt gut gemeistert.

Trotzdem konnte der Schweizer Franken von dieser Entwicklung nicht profitieren. Je hoffnungsvoller die Aussichten für die Eurozone sind, desto kleiner die Angst und desto weniger suchen die Investoren nach dem sicheren Hafen, für den der Schweizer Franken gehalten wird. Auch wenn die Märkte momentan emotional reagieren und jeder weiß, dass die wirtschaftliche Krise jetzt erst beginnt, kann sich der Euro gut gegen die anderen Hauptwährungen behaupten. Der Schweizer Franken wird jetzt gegen den Euro abgewertet, doch das ist für die SNB kein Grund zu Sorge. Ganz im Gegenteil, der Schweizerischen Nationalbank kommt es entgegen, wenn der Schweizer Franken schwächer gehandelt wird. EUR/CHF bildet aktuell eine starke Korrelation zu EUR/USD, deswegen ist es momentan besonders wichtig, die beiden Währungspaare parallel zu verfolgen, wenn man gerne den Euro vs Schweizer Franken tauscht. Die nächsten Tage werden für die weitere Kursentwicklung bei EUR/CHF ganz entscheidend sein.

Der Tagesausblick für den Euro vs Schweizer Franken

Die Situation bei EUR/CHF ist sehr spannend. Der Cross steht, wie gesagt, vor einer großen Entscheidung. Aktuell kämpft der Kurs mit dem signifikanten Widerstand bei 1,0600 und notiert jetzt leicht darüber bei ca. 1,0608. Die Händler sind aber noch vorsichtig und warten auf die endgültige Bestätigung. Es wird sich in den nächsten Stunden entscheiden, ob der Euro oder der Schweizer Franken die Schlacht gewinnen wird. Sollte die 1,0600 Marke nachhaltig brechen, wird sich auch das längerfristige charttechnische Bild verändern. Der übergeordnete Abwärtstrend bei EUR/CHF könnte dann zu Ende sein.

Noch ist es aber nicht soweit. Auf der Oberseite wartet auf das Währungspaar der nächste wichtige Widerstand bei 1,0620. In diesem Bereich verläuft aktuell auch der 120er Moving Average im Daily Chart. Diese Hürde wird nicht leicht zu erobern sein. Sollte es den Bullen trotzdem gelingen, wäre der Ausbruch auf der Long-Seite somit bestätigt. Als nächstes Kursziel kann man die Marke von 1,0650 ins Auge fassen. Hier empfiehlt es sich aber, die Long-Positionen glatt zu stellen. Auf der Unterseite liegt die erste wichtige Unterstützung bei 1,0577. Es ist eher unwahrscheinlich, dass dieses Niveau heute getestet wird. Der Daily Pivot Point beim Euro vs Schweizer Franken befindet sich heute bei 1,0587. Summa summarum: Der Schweizer Franken ist angeschlagen und wird momentan verkauft. Der Druck auf die Währung steigt, man sollte also mit dem Kauf vorsichtig sein.

Euro vs Schweizer Franken im Chartverlauf

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Euro vs US-Dollar: Warum der Euro weiter steigen kann

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Euro Geldscheine

Wie es im mittelfristigen Chart (siehe unten) leicht zu erkennen ist, befindet sich der Euro zum US-Dollar aktuell in einem positiven Modus. Im Bereich von 1,0877 befand sich gestern eine signifikante Unterstützung, die den Major vor weiteren Verlusten bewahrt hat. Es waren die beiden gleitenden Durchschnitte (MA 120 und MA 420). Wenn diese beiden Linien aufeinandertreffen, passiert es selten, dass der Kurs sofort die Linien brechen kann. Ich habe schon im gestrigen Artikel darüber geschrieben, dass die 1,0900 Marke für EUR/USD entscheidend ist.

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Es war für den Kurs nicht ganz leicht diese Hürde zu nehmen. Der erste Versuch am Vormittag ist gescheitert, und die Bullen mussten sich kurzfristig geschlagen geben. Man konnte aber deutlich spüren, dass auch auf der Unterseite keine Dynamik entstehen konnte. Das hat die Long-Trader dazu ermutigt, einen zweiten Angriff auf die 1,09 Marke zu wagen. Diesmal hat der Euro genügend Kraft entwickelt und die 1,09 „big figure“ wurde erobert. Im späten Handel notierte der Euro zum US-Dollar bei ca. 1,0910. Mehr war aber gestern nicht drin, obwohl die Indikatorenlage noch positiv war. Die US-Börsen blieben gestern wegen des Memorial Day geschlossen. Man hat die Abwesenheit der Amerikaner gemerkt. Die Bewegungen am Devisenmarkt waren gestern insgesamt ruhig und ausgeglichen. Viele Händler mögen solche Märkte, weil man dann mit höherem Hebel und engeren Stopps arbeiten kann.

Die angespannte politische Situation zwischen China und den USA, sowie die umstrittenen Kommentare von US-Präsident Donald Trump belasten ebenfalls den US-Dollar. Auch der ewige Krieg zwischen Donald Trump und den Medien geht in die nächste Runde. Mit großem Zorn reagierte der US-Präsident auf die kritischen Medienberichte über seine Golfaktivitäten am letzten Wochenende. Trump schieb auf seinem Twitter Account: Die “völlig korrupten ‘Fake News’ lassen es wie eine Todsünde klingen” und sie seien “krank vor Hass und Verlogenheit“. Es ist schon fast amüsant, wie Donald Trump mit den Medien umgeht.

Das Coronavirus hält die USA weiter fest im Griff. Die Zahl der Toten steigt an und bald wird die 100.000 Marke erreicht werden. Die wirtschaftliche und gesundheitliche Situation in den USA ist sehr schwierig, und das wird sich auch negativ auf den US-Dollar in den nächsten Monaten auswirken. Da die Lage in Europa aktuell besser unter Kontrolle zu sein scheint, kann sich der Euro momentan gegen den USD besser behaupten.

Wird der Euro vs US-Dollar auch heute steigen?

Aktuell notiert der Euro vs US-Dollar bei ca. 1,0920. In der asiatischen Session heute Nacht hat sich der Major stabil gehalten und konnte leichte Gewinne verzeichnen. Im Bereich von 1,0922 stößt der Kurs auf einen wichtigen Widerstand (38,2% Fibonacci Retracement). Hier kann der Major vorerst eine kleine Pause einlegen. Aus technischer Sicht besitzt EUR/USD jedoch weiter ein Aufwärtspotential. Sollte es den Bullen gelingen, die Fibonacci-Hürde erfolgreich zu erobern, kann der Euro weiter ansteigen. Die Break-Out Trader werden über 1,0925 auch ihre Chance suchen. Der nächste signifikante Widerstand befindet sich dann bei 1,0943. Wenn auch diese Marke überschritten wird, wird der Weg bis 1,0958 frei sein. In diesem Bereich sollte man aber die Lage neu analysieren, da die Indikatoren vermutlich schon ausgereizt sein werden. Auf der Unterseite befindet sich die erste wichtige Unterstützung bei 1,0900 und dann bei 1,0875. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD liegt heute bei 1,0895.

Chart mit Indikatoren im Euro vs US-Dollar

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Schweizer Franken steht weiter gegen den Euro unter Druck

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Schweizer Franken Münze

Die letzte Entwicklung vom Euro zum Schweizer Franken war hoch interessant, und viele Händler blicken wieder mit Spannung auf dieses Währungspaar. Der Schweizer Franken gilt für viele nach wie vor als der sichere Hafen, und vor allem die Osteuropäer investieren gerne in diese Währung. Die letzte Woche hat dennoch bei manchen Händlern für Verwunderung gesorgt. Der Euro konnte sich gegen den Schweizer Franken besser behaupten und der Kurs stieg erneut kurzfristig über die 1,06 Marke. Zu der Euro-Stärke hat zum Teil die Korrelation zum EUR/USD beigetragen, die am letzten Donnerstag entstanden ist. Da an diesem Tag in vielen europäischen Ländern ein Feiertag war, konnte die Leitwährung vor allem gegen den US-Dollar profitieren. In solchen Situationen entstehen häufig Korrelationen zu den anderen Euro- Währungspaaren. So war es auch in diesem Fall beim EUR/CHF. Die Euro-Bullen haben den Kurs nach oben getrieben.

Durch die frische Dynamik wurden viele Stop-Loss Marken, die über 1,0600 platziert wurden, gezogen, was zu einer Stopp-Lawine auf der Oberseite geführt hat. Nicht viele Händler haben damit gerechnet, dass der Schweizer Franken gegen den Euro so schwächeln wird. Die Break-Out Trader haben ebenfalls von dem großen Ausbruch profitiert. Der Cross erreichte im Wochenhoch den Widerstand bei 1,0650. Hier musste der Euro erstmal eine Pause einlegen. Die Bullen schlossen ihre Positionen mit dickem Plus und verabschiedeten sich ins Wochenende. Am Freitag hat EUR/CHF weiter nachgegeben und rutschte schon am Vormittag wieder unter die wichtige psychologische Grenze von 1,0600. Danach bewegte sich der Euro zum Schweizer Franken nur noch seitwärts. Im späten Handel notierte der Cross bei ca. 1,0585. Auch heute Nacht in der asiatischen Session bewegte sich der Euro zum Schweizer Franken relativ wenig. Die Volatilität hat insgesamt am Devisenmarkt gefehlt. Es ist aber ganz normal, da sich der Markt nach dem Wochenende zuerst wieder ordnen muss und die neuen Trends bilden sich erst während der europäischen und amerikanischen Handelssitzung aus.

Der Tagesausblick für den Euro vs Schweizer Franken

Aktuell notiert der Euro zum Schweizer Franken bei ca. 1,0592. Die heutige Kursentwicklung wird sich vermutlich bei der 1,0600 Marke entscheiden. Aus technischer Sicht hat der Euro weiter viel Aufwärtspotential. Die Indikatoren im mittelfristigen Bereich sind auf der Unterseite schon ausgereizt. Das hat die letzte Korrektur verursacht. Demnächst werden die Oszillatoren wieder frische Long-Signale generieren. Das wird den Bullen sicherlich nicht entgehen. Über der 1,0600 „big figure“ haben vermutlich auch die Break-Out Trader bereits ihre Kauforders platziert. Wenn es den Long-Tradern gelingt, diese wichtige psychologische Grenze erneut zu erobern, kann sich eine neue Dynamik auf der Long-Seite entwickeln. Der nächste wichtige Widerstand beim Euro zum Schweizer Franken befindet sich bei 1,0630. Dass diese Hürde heute genommen wird ist eher unwahrscheinlich. Wer also kurzfristig denkt, kann hier seine Gewinne mitnehmen.

Auf der Unterseite dagegen sitzt die erste wichtige Unterstützung bei EUR/CHF bei 1,0571 (420er Moving Average). Solange diese Marke hält, bleibt die Stimmung für den Euro positiv. Sollte diese Marke jedoch brechen, kann es zu einer Enttäuschung im Markt kommen. Der nächste Support befindet sich bei 1,0555. Der Daily Pivot Point beim Euro vs Schweizer Franken liegt heute bei 1,0600. Hier trifft der Kurs auf einen doppelten Widerstand, der nicht ganz leicht zu brechen sein wird. Summa summarum: EUR/CHF befindet sich weiterhin im positiven Modus. Solange das Niveau von 1,0571 hält, wird der Schweizer Franken weiter gegen den Euro unter Druck geraten. Wer konservativ orientiert ist, sollte die nächsten Stunden noch abwarten.

Euro vs Schweizer Franken im Kursverlauf mit Charttechnik

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist

somit ausgeschlossen.

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