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Euro vs US-Dollar: Warum der Euro weiter steigen kann

Das Euro-Symbol

Der Euro zum US-Dollar konnte zum Wochenabschluss seinen Rebound ausbauen. Am Freitagmorgen haben die Short-Trader noch versucht, den Euro weiter unter Druck zu setzen. Die signifikante Unterstützung bei 1,0735 hat aber gehalten, der Euro wurde aufgefangen und der Abwärtstrend somit gestoppt. Da sich auch die Indikatoren im Extrembereich befunden haben, wollten die Händler vor dem Wocheneden kein Risiko mehr eingehen. Die Bären haben in den letzten Tagen gute Gewinne erzielt und konnten sich leicht von ihren Short-Positionen trennen. Anschließend hat der Euro zum USD eine Gegenreaktion erfahren. Es war schon ein wenig überraschend, dass der Major zum Wochenabschluss doch noch so viel Dynamik entwickeln konnte. Der Kurs ist am Freitag um fast 100 Pips gestiegen. Im Hoch notierte EUR/USD bei 1,0823.

Die Corona-Krise hält die Welt weiter fest im Griff und die meisten Länder leiden unter den negativen Auswirkungen der Pandemie. In Europa werden die ersten Lockerungen umgesetzt, und man versucht unter strengen Maßnahmen die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Nicht nur in Deutschland, Österreich und Dänemark darf der Einzelhandel Schritt für Schritt wieder öffnen. Auch der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte hat die ersten Impulse gesetzt. Die Italiener dürfen demnächst wieder ihre Häuser verlassen oder ihre Verwandten besuchen. Italien wurde durch Covid-19 in Europa am härtesten getroffen. Auch in Spanien dürfen die Kinder wieder für eine Stunde am Tag an die frische Luft.

Innerhalb der EU herrscht jedoch weiterhin eine große Spaltung und Unzufriedenheit. Die massiven Forderungen, die aus Italien, Spanien und Frankreich kommen, die Euro Bonds durchzusetzen, treffen weiterhin auf eine klare Ablehnung vor allem in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Der Frust der Italiener entwickelt sich langsam zu einem Hass gegen die Deutschen. Diese Entwicklung beschleunigt sich und spaltet weiter Europa. Die europäische Union und der Euro stehen vor der größten Herausforderung seit ihrer Gründung. Obwohl krampfhaft nach einem Kompromiss gesucht wird, ist es noch ungewiss, ob es nach der Corona-Krise, die Europäische Union und vor allem den Euro noch in der uns bis jetzt bekannten Form geben wird.

Der Tagesausblick für den Euro vs USD

Aktuell, am Montagmorgen, notiert der Euro zum US-Dollar bei ca.1,0840. In der asiatischen Session konnte der Kurs ein wenig zulegen. Momentan kämpft der Kurs mit diesem wichtigen Widerstand. Im mittelfristigen Bereich befinden sich die Indikatoren im positiven Modus und werden demnächst vermutlich wieder frische Long-Signale generieren. Wenn der Euro es schafft die 1,0800 Markt zu halten, werden viele Long-Händler weiter Kauforders am Markt platzieren. Der nächste signifikante Widerstand liegt bei 1,0875. Hier trifft der Kurs nicht nur auf eine charttechnische Hürde, sondern auch auf den 120er Moving Average, der den Kurs vorerst zu einer Pause zwingen kann. Wenn es den Bullen trotzdem gelingen sollte, diese Marke zu erobern, wird EUR/USD die 1,0900 „big figure“ testen wollen.

Auf der Unterseite trifft der Euro vs US-Dollar auf die erste wichtige Unterstützung bei 1,0817 und dann auf die 1,0800. Der Daily Pivot Point beim Euro zum USD liegt heute bei 1,0792. Summa Summarum: EUR/USD befindet sich in einem Rebound und die Chancen auf eine weitere Erholung stehen für heute gut. Wichtig wird es sein, dass die 1,0800 Marke hält. Solange das der Fall ist, wird der Euro weiter gesucht.

Euro vs US-Dollar im Kursverlauf

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.



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1 Kommentar

  1. wie man sich nur ohne Verstand immer wieder an diese dämlichen Chartkurven klammern kann. Dss ist wie der Versuch an einen Sechser im Lotto zu kommen. Ich zumindest werde keine Anlagen in einem Euro tätigen, der nichtmal die Bezeichnung „Währung“ verdient und schon garkeine lukrativen Anlagen bereithält. Die Europäische Union wrd scheitern und mit ihr dieser Euro. Jedes Land das nicht aus zusammengewürfelten Pleitestaaten besteht wird überleben. Die EU nicht.

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