Devisen

Euro – wo soll das enden?

Von Markus Fugmann

Es geht weiter bergab für den Euro – von Tief zu Tief. Nun handelt die Gemeinschafstwährung bereits unter der 1,06er-Marke:

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Das Hauptproblem ist dabei weniger die Abwertung als solche – sondern ihre Geschwindigkeit. Derzeit verliert der Euro stärker an Wert als der argentinische Peso. Und überhaupt ist eine derart schnelle Entwertung höchstens bei Weichwährungen dubioser Schwellen-Länder zu beobachten, nicht aber bei der zweitwichtigsten Währung der Welt. Und das kann Folgen haben für das globale Finanzsystem, besonders eben für Schwellen-Länder, die besonders anfällig sind für Dollar-Stärke, weil sie stark in Dollar verschuldet sind.

Nun hat die Deutsche Bank ihr Kursziel für den Euro für 2015 auf die Parität gesenkt – und erwartet bis 2017 sogar einen Stand von 0,85! Und prognostiziert zugleich die größte Kapitalflucht der Geschichte. Gut möglich also, dass die EZB damit eine neue Finanzkrise auslösen wird – an Draghis Wesen, so scheint es, wird die Welt eher nicht genesen..



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2 Kommentare

  1. Blöde Frage: Die Abwertung des Rubel stellt für Russland ja angeblich ein „Riesenproblem“ dar-warum gilt das dann für den Euro und die EU nicht?

  2. nun, mir ist das wurscht mit den devisen auch nicht dramatisch / verdient man geld / meine us-werte freut es seit einiger zeit -))

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