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Kommen wir glimpflich durch den Winter? Europa: Wärmster Januar seit Jahrzehnten lindert die Energiekrise

Europa: Wärmster Januar seit Jahrzehnten lindert die Energiekrise

Das Jahr 2023 startet mit milden Temperaturen, diese waren in den vergangenen zwei Wochen 2,3 °C wärmer als in den Vorjahren. Laut Matthew Dross, ein Maxar-Meteorologe, steht Europa der wärmste Januar seit Jahrzehnten bevor, was die Energiekrise in Europa lindern wird und die Preise für Gas fallen lässt.

Die Gasspeicher Deutschlands sind bis obenhin voll, der Füllstand beträgt aktuell über 90 Prozent. Da das Wetter bisher für die Jahreszeit sehr mild ist, verbrauchen wir viel weniger Gas als in den Vorjahren. Die Bundesnetzagentur meldete, dass der Gasverbrauch in der 51. Kalenderwoche 23,8 % unter dem durchschnittlichen Verbrauch der letzten vier Jahre lag. Er ist gegenüber der Vorwoche um 37,4 % gesunken (Stand 04.01.23). Möglich wäre, dass der gesamte Winter wärmer wird als gedacht. Das würde die Energiekrise deutlich lindern und Europa milliardenschwere Vorteile bringen.

Energiekrise: Januar bleibt mild

Wie Bloomberg berichtet, geht der Wetter-Prognostiker Maxar Technologies Inc. davon aus, dass die milden Bedingungen in der gesamten Region bis Ende des Monats anhalten, wobei ein starkes polares Wettersystem derzeit Kälteausbrüche verhindert. Die hohen Temperaturen der letzten Wochen haben zwar Bedenken hinsichtlich des Klimas geweckt, sie waren aber auch ein Segen für die Länder, die mit einer erdrückenden Energiekrise und hohen Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben, die die Energierechnungen der Haushalte und die Inflation in die Höhe schnellen ließen.

Laut dem Meteorologen Maxar und The Weather Company werden die Temperaturen in Frankreich und Deutschland bis zum 17. Januar zwischen 2 und 5 Grad über dem Normalwert liegen, sodass der Heizbedarf in Europa unter dem Zehnjahresdurchschnitt liegt. Im Vereinigten Königreich, das 2022 sein wärmstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen erlebte, werden die milden Bedingungen nach Angaben des Met Office wahrscheinlich auch in diesem Monat anhalten.

Für Europa „könnte die erste Monatshälfte zu den wärmsten der letzten Jahrzehnte gehören, wenn sich die Dinge wie erwartet entwickeln“, sagte Matthew Dross, Meteorologe bei Maxar.

Energiekrise in Europa: Warmer Winter hilft

Europa könnte unbeschadet durch den Winter kommen

Nach den eisigen Temperaturen Anfang Dezember, die Sorgen über eine zu schnelle Erschöpfung der Erdgasreserven aufkommen ließen, ist dies eine deutliche Trendwende. Regierungen und Verbraucher verbrachten einen Großteil des Sommers mit der Sorge, dass es zu Stromausfällen kommen könnte, nachdem Russland nach dem Krieg in der Ukraine die Lieferungen für Gas stark gekürzt hatte.

Doch die Lagerbestände sind jetzt voller als sonst, und einige Länder haben in den letzten Tagen sogar Gas in die Speicher geschickt, da die Nachfrage mit dem Wetter nachlässt. Zusammen mit den starken Importen von Flüssiggas wächst die Zuversicht, dass der Kontinent diesen Winter unbeschadet überstehen kann. Und die hohen Lagerbestände am Ende der kalten Jahreszeit werden es leichter machen, die Speicher rechtzeitig für den nächsten Winter wieder aufzufüllen.

Europa: Höhere Gas-Bestände wegen warmen Winter

Fallen Gas- und Strompreie weiter?

Die europäischen Gas-Futures schlossen am Mittwoch auf dem niedrigsten Stand seit Oktober 2021, und auch die Strompreise sind stark gesunken. Laut Bloomberg könnten sie sich weiter abschwächen, da Matthew Dross bis Mitte Januar stürmische Bedingungen im Vereinigten Königreich und auf dem europäischen Festland vorhersagt, die die Stromerzeugung aus Windkraft erhöhen und damit den Gasverbrauch drosseln werden.

Dennoch fordern die Regierungen die Bürger auf, weiterhin Energie zu sparen, denn die Risiken bleiben bestehen. Laut Olivia Birch, Meteorologin bei The Weather Company, könnte ein Kälteeinbruch in den nächsten Tagen die Temperaturen in Finnland, Nordschweden und Norwegen, Weißrussland und den baltischen Staaten um 3 bis 5 Grad unter das durchschnittliche Niveau drücken. Auch Großbritannien könnte „einige kältere Zwischenspiele“ erleben, so Nicola Maxey, Meteorologin beim Met Office.

„Dies wird wahrscheinlich den Heizungs- und Strombedarf in den betroffenen Gebieten erhöhen“, sagte Birch.

Die Wetterlage gibt jedoch Anlass zur Sorge über den Klimawandel. Die Energiekrise hat einige Regierungen gezwungen, ihre Emissionspolitik zu ändern. Deutschland setzt verstärkt auf Kohle, was sich negativ auf die Klimaziele auswirkt, während der weltweite Verbrauch dieses umweltschädlichen Brennstoffs steigt.

„Das bedeutet zwar nicht, dass jedes Jahr das wärmste in der Geschichte ist, aber der Klimawandel erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass es in den kommenden Jahrzehnten immer wärmer wird“, sagte Mark McCarthy, Leiter des National Climate Information Centre des Met Office.

FMW/Bloomberg



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10 Kommentare

  1. Pingback: Meldungen vom 5. Januar 2023 | das-bewegt-die-welt.de

  2. Ist der Januar am 6.1. schon gelaufen. Was wäre wenn die nächsten 24 Tage bei minus 40 Grad liegen würden.Das wäre dann ein SCHWARZER SCHWAN im weissen Winterkleid. Ist nicht sehr wahrscheinlich, aber die schnellen Zinserhöhungen hat ja auch niemand erwartet. Bitte weniger Kurzfristdenken und den Bär nicht schlachten bevor er vielleicht doch noch die Bullen gefressen hat.

  3. Wie selbst der bei der UNO angesiedelte und einen menschengemachten Klimawandel propagierende sogenannte Klimarat (IPCC) einräumt, ist die besondere Rückstrahleigenschaft der behaupteten „Klimagase“ als Ursache von Erderwärmung seitens der Physik nicht nachgewiesen und wäre demnach bloße These bzw. Behauptung. Folgende Rechnung geht nun davon aus, die Klimagas-These sei erwiesen und vollauf zutreffend, und es würden die Klimagase bezüglich ihrer Wirkung des Verlangsamens der Abkühlung bzw. der Verringerung der Abstrahlleistung sogar so sehr mächtig sein, die abstrahlende Erdoberfläche A im rechnerisch selben prozentualen Anteil zu reduzieren, wie diese Gase in der Atmosphäre vorhanden sind. (Die Erdoberfläche A wird also als anteilig nicht abstrahlen könnend gedacht und quasi als anteilig fest „überdacht“ in die Rechnung eingestellt — seien 1 Promille der Fläche überdacht, bleiben demnach 0,999 der Fläche frei. Daraus der Faktor 0,999A.)

    Vorweg: Es wendet die Rechnung eine mit der Boltzmann-Gleichung P = epsilon•A•sigma•(T⁴ – To⁴) gegebene Proportionalitätsbeziehung an. Es ergäbe sich dann bei Erhöhung des derzeitigen COzwei-Anteils von angeblich 0,042% auf 0,142% (um das 3,4-Fache also) eine Erhöhung der Erdtemperatur um lediglich SIEBEN HUNDERTSTEL EINES GRADES.

    Die immer umstrittene Frage nach dem tatsächlichen Wert des Oberflächenbeiwerts epsilon und der Strahlleistung P nimmt in dieser Rechnung keinerlei Bedeutung ein, da die Proportionalitätsbeziehung «T proportional A» sich auf allein einen einzigen Zahlenwert stützt, nämlich auf den gemessenen(!) Wert der durchschnittlichen Erdtemperatur, (273+15)K = 288K. Überdies kann der Zahlenwert der Erdoberfläche A ganz außer Acht gelassen werden, da faktoriell gerechnet wird: Erhöhung des COzwei-Anteils um 1 Promille = 0,001 = 0,1% führt auf den Faktor (1–0,001)A = 0,999A.

    Nun Umstellung der Boltzmann-Gleichung nach T hin ergibt T = vierte Wurzel aus (P/(epsilon•A•sigma)). Werden beide Seiten der Gleichung nun mit dem Kehrwert der vierten Wurzel des Faktors 0,999 multipliziert, stellt sich der Faktor 0,999 vor die Erdoberfläche A, und es ergibt sich nun die gesuchte, von dem auf 0,142% erhöhten COzwei-Anteil der Atmosphäre verursachte durchschnittliche Erdtemperatur zu

    288K/(vierte Wurzel aus 0,999) = 288,072K.

    Quod erat demonstrandum: Lediglich sieben Hundertstel eines Grades! Und selbst dies nur und allein, falls es Klimagase – wofür der physikalisch gültige Nachweis wie gesagt aussteht – wirklich gäbe.

    1. Es ist eine Theorie bisher. Es erfolgte noch kein experimenteller Nachweis, und solange bleibt es Theorie. Aber alles rechnen und nachweisen nützt nichts, denn die Politik WILL es so, daß der Mensch schuld ist. Und die Wissenschaft, meist vom Staat abhängig, liefert die Werte. Die Modellrechnungen sind die Grundlage für die Klimaapokalypse. Modelle !! Nicht mal Prognosen sind es. Es sind Projektionen wie auch Herr Schellnhuber in einem Interview mit dem Deutschlandfunk schon vor Jahren sagte. Dabei können diese Projektionen nicht mal die Vergangenheit abbilden.

      Was man in den Computer für die Modellierung eingibt, das spuckt er aus. Die Klimasensitivität des CO2 wird dabei stark überschätzt. Und fast alle Modelle sind jetzt schon j.w.d also entfernen sich von den realen Temperaturen nach oben. Modelle geben für 2100 Temperaturen von 1 bis 6°C mehr an. Man kann also auch einen Würfel nehmen.
      Ich würde sagen dies ist eine Verschwörung (stheorie).
      Nehmen Sie die Satellitendaten so hat sich die globale Mitteltemperatur seit 8 Jahren nicht verändert, so wie es auch vom UAH mitgeteilt wird..
      Kältetote gibt es 9x mehr wie Hitzetote. Auch den Eisbären geht es sehr gut. Und Naturkatastrophen waren in den kälteren Perioden häufiger.
      Raymond S. Bradley Mitautor der Hockeystickkurve (Thomas Mann) widersprach ihr jetzt. Es gab eine kleine Eiszeit von 1500 bis 1850, die der Hockeystick ignorierte.(erschienen in science Advances) und noch einiges mehr zu den grönländischen Wikingern.
      https://www.youtube.com/watch?v=PO9uYVDfbYQ&t=320s

      1. Gleichfalls aufschlußreich dieser Vortrag des Dipl.-Meteorologen Klaus-Eckart Puls, insbesondere dessen kritische Ausführungen zum Weltklimarat IPCC, der die von ihm in Auftrag gegebenen Basis-Studien einfach ignoriert, wenn sie ihm nicht ins Weltuntergangsnarrativ passen. Es liegt also nicht an der Wissenschaft, sondern an deren Mißachtung durch ein Gremium nichtgewählter Machtpolitiker.

        https://youtu.be/5HaU4kYk21Q

        1. Ich sehe Sie lesen die richtigen Klimaseiten.Tue ich seit Mitte 2008 und zwar höchst intensiv. Fachlich sehr gut die Kommentare. Qualitativ hochwertig und nicht zu vergleichen mit denen hier

    2. Sie können uns also Investitionen in Skilifte empfehlen, wenn die Rechnung stimmt?

      Ich bin da etwas vorsichtig, weil Sie von zwei verschiedenen CO2 Anteils-Erhöhungen ausgehen.
      Am Anfang schreiben Sie: „Erhöhung des derzeitigen COzwei-Anteils von angeblich 0,042% auf 0,142%“
      also 338%
      Danach verwenden Sie für die Rechnung „Erhöhung des COzwei-Anteils um 1 Promille = 0,001 = 0,1%“
      also nur 0,1% statt 338%
      Zuvor war das noch das 3380-fache.
      Könnte es sein, dass die von Ihnen berechnete Temperaturerhöhung dann auch das 3380-fache betragen würde, wenn man den ersten Wert nimmt?
      Außerdem kann man so höchstens die momentane Temperaturerhöhung auf ein momentanes Gleichgewicht berechnen, was noch von etlichen weiteren Faktoren abhängt. Wie sich das in Zukunft entwickelt, dafür braucht es eine Computersimulation.

      1. Ja, die verwendete Rechenmethode (Proportionalitätsbeziehung) macht den meisten Menschen Kopfweh, weil sie so verblüffend einfach ist. Zum Rechengang:

        Aktueller Prozentgehalt COzwei ist 0,042, was 1 Gewichtsteil COzwei auf rund 2380 Gewichtsteilen Luft entspricht. Das gilt zusammen mit der derzeitigen Temperatur von 288K, ein gemessener Wert.

        Meinerseits rechnerisch hinzugefügt sind sodann 1 Teil COzwei auf 1000 Teile Luft, was ein Plus von 0,1% zusätzlich zu den bereits vorhandenen 0,042% ist: 0,1% + 0,042% = 0,142%.

        Dieses Mehr beträgt also 0,1% = 1 Promille = 0,001. Und nur und allein dieses Mehr wird in die Boltzmann-Gleichung eingestellt wie folgt.

        Es liegt der Rechnung zugrunde die Annahme, jenes eine Tausendstel MEHR COzwei in der Luft wirke, als könne ein Tausendstel (= 0,001) der Erdoberfläche nicht mehr abstrahlen und sei jetzt quasi fest überdacht. Der große Rest aber ist dann 1 – 0,001 = 0,999 der Erdoberfläche, und dieser große Rest bleibt weiterhin nicht gehindert, frei abzustrahlen. Und nur diese noch abstrahlungsfähige Fläche darf in die Gleichung eingestellt werden als Faktor 0,999 vor der Erdoberfläche A.

        Der Vorteil dieser Rechnung liegt darin, bis auf den (gemessenen) Zahlenwert der Temperatur überhaupt keine weiteren Zahlenwerte zu benötigen, sprich: es besteht zwischen T und A eine Proportionalitätsbeziehung.

        Es brauchen nur beide Seiten der Gleichung mit dem Kehrwert der vierten Wurzel von 0,999 multipliziert zu werden, und — schon schiebt sich auf der rechten Seite der Gleichung der Faktor 0,999 brav unter die vierte Wurzel und vor das A. Auf der linken Seite (mit dem T) ergibt sich nun wie durch Zauberhand jene Temperatur, die vorhanden sein müßte, damit die Abstrahlleistung P der nun kleiner gewordenen abstrahlen könnenden Erdoberfläche exakt und genau so groß ist wie dann, wenn der COzwei-Gehalt nur 0,042% beträgt.

        Der Clou: Die Leistung P ist ja das, was die Sonne einstrahlt und von der Erde wieder abgestrahlt werden muß. Und ist die Temperatur der Erde höher, kann eine kleinere Erdoberfläche genauso viel abstrahlen wie eine größere mit niedrigerer Temperatur. Diesen im Grunde jedermann verständlichen einfachen Zusammenhang beschreibt die Boltzmann-Gleichung als Rechenanweisung.

        Wie gesagt, ist das so einfach, daß es ein bißchen braucht, um dahinter zu kommen — Proportionalitätsbeziehungen sind wunderbar!

        1. Gut, so verstehe ich Ihre Rechnung. Ich verstehe auch, dass CO2 nur geringfügig zur Erwärmung beiträgt. Aber es macht eine Erwärmung. Die Boltzmann Gleichung gilt nur in den oberen Luftschichten mit dünner Atmosphäre, wo zusätzliche Wärme fast ungehindert eine zusätzliche Abstrahlung bewirken könnte. In der tieferen Luftschicht und am Boden ist das nicht so. Da gibt es Folgeeffekte, so dass ein geringfügiger Temperaturanstieg überproportional verstärkt werden kann. Geringfügig wärmeres Wasser erzeugt mehr Verdunstung und wärmere Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Das Wasser in der Luft (Wolken und Luftfeuchtigkeit) behindert die Abstrahlung noch mehr als CO2, so dass auch dafür weitere verlorengegangene Abstrahlung zu berücksichtigen wäre. Die geringfügige Erwärmung löst Taifune aus wo es zuvor nur einen Sturm gegeben hätte. Wenige Zehntel Grad Wassertemperatur machen den Unterschied aus. Durch solche Stürme wird die Wärme gleichmäßiger verteilt auf der Erde. Dadurch schmelzen Eisflächen in den Polarregionen weg. Dadurch ändert sich die Farbe der Wärmeabstrahlung. Eis reflektiert die Sonnenstrahlung fast unverändert und sie wird nahezu genauso gut abgestrahlt wie die Sonne herein strahlt. Trifft die Sonnenstrahlung auf Erde oder Wasser, dann wird sie kaum reflektiert, sondern erwärmt den Boden und das Wasser. Erst diese Erwärmung erzeugt dann Wärmestrahlung, die aber wesentlich schlechter wieder abgestrahlt werden kann als reflektiertes Sonnenlicht. Weil Wärmestrahlung von CO2, Methan und Luftfeuchtigkeit aufgehalten wird, während Sonnenlicht da besser durchstrahlt. Es fehlen also zusätzlich effektive Abstrahlungsflächen von Schneeflächen, Gletschern und in der Arktis. Also viel weniger Abstrahlung, obwohl das CO2 nur wenig ändert. Natürlich heizt nicht der Mensch die Erde auf, sondern überwiegend die Sonne. Solange Eis vorhanden ist kann sich die Erde nicht viel erwärmen, weil schmelzendes Eis Kälte erzeugt. So bleibt der Whisky lange kalt, aber wenn das Eis weg ist wird er schnell warm. Das Gleichgewicht von Temperatur und Abstrahlung pendelt sich schon wieder ein, jedoch zu anderen Bedingungen. So lange werden wir nicht leben also könnte es uns egal sein. Vermeidung von Emissionen wird kaum funktionieren, weil zu viele dagegen sind und lieber den kurzfristigen Vorteil wahrnehmen. Deshalb kann man schon der Meinung sein, dass Klimaschutz überflüssig ist. Das wäre ehrlich und ist schon in Ordnung. Nicht in Ordnung ist das was zum Beispiel Exxon gemacht hat. Genau zu erforschen was die Folgen der Ölverbrennung sind und dann alle zu belügen. Denn solche Lügen kosten viel Geld und führen zu falschen Entscheidungen zum Schaden der Wirtschaft und der Menschen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden sich trotzdem ändern und wer erfolgreich bleiben will muss sich anpassen. Dann braucht man nichts zu befürchten und kann optimistisch in die Zukunft blicken, wo es gewiss auch für das Klimaproblem eine vernünftige Lösung geben wird. Die Frage ist nicht, ob es den Klimawandel gibt, sondern ob es sinnvoll ist, im eigenen Wald Fichten zu pflanzen, am Fuße eines Berges zu wohnen, einen Skilift zu bauen, ein Haus am Flussufer zu bauen oder Aktien von Rückversicherern zu halten. Wobei die Rückversicherer recht gut wissen, worauf sie sich in Zukunft einlassen und worauf lieber nicht. Deren Berechnungen müssen in erster Linie stimmen und orientieren sich an Tatsachen, nicht an Meinungen. Meinungen können ziemlich teuer sein, wenn es ums Geld geht.

          1. Tatsächlich sind die 7 Hundertstel eine durchschnittliche Temperaturerhöhung und sagen nichts aus über die Temperaturverteilung im einzelnen. 7 Hundertstel sind allerdings ein überraschend niedriger Wert. Zumal es in Wirklichkeit nur die Hälfte sind, denn COzwei strahlt kugelförmig ab, also nur zu etwa 50% zurück auf die Erdoberfläche.

            3,5 (in Worten: drei komma fünf) Hundertstel eines Grades Erwärmung bei einem im Vergleich zu heute 3,4-fachen(!) COzwei-Gehalt sind viel zu zwerchfellerschütternd, um Katastrophenszenario sein zu können. Ist einfach grotesk wenig, wie sehr man auch versucht, das aufzupeppen mit allen möglichen Nebeneffekten. Welche von Meteorologen durchweg unter Verweis auf mittels peer-review gesicherte Studien bestritten werden. Und zwar alle(!) von Ihnen angeführten, restlos alle. Siehe den Dipl.-Meteorologen Klaus-Eckart Puls anno 2017:

            https://youtu.be/5HaU4kYk21Q

            Politisch betrachtet, ist Big Oil seit der Zeit, als David Rockefeller and friends den Club of Rome gegründet haben und seitdem dessen führendes Mitglied Maurice Strong zur UNO gegangen ist, um dort die Idee vom menschengemachten Klimawandel zu propagieren und den Weltklimarat IPCC ins Leben zu rufen, der bekanntlich aktivste Parteigänger der These vom menschengemachten Klimawandel — mal prognostiziert wurde eine neue Eiszeit, mal sollte die Erde eine Hitzehölle werden.

            Big Oil ist zugleich Big Money bzw. eine Geldelite, welche ihrer Entmachtung durch quasi natürliches Abschmelzen der Kapitalmärkte per technologieinduzierten Kollapses der Kapitalrendite zu entgehen versucht, indem eine globale Plan- und Zwangswirtschaft errichtet werden soll — Stichwort hier ist Great Reset. Braucht dann kein Geld mehr als Instrument betriebswirtschaftlicher Leistungsmessung und Wertbestimmung. Geld soll dann allein noch machtliches Steuerungsinstrument sein per willkürlicher Zuteilung von Waren und Dienstleistungen — sprich: Politbüro statt Markt.

            Den diesbezüglich feuchten Glückstraum von Big Money hat übrigens H.G. Wells bebildert mit den Eloi und Morlocks in seinem SciFi-Roman Die Zeitmaschine. Klaus Schwab wäre demnach so eine Art Präsident der Eloi. Könnte auch als Boss der Eloi-Mafia durchgehen.

            Vor allem aber will die Geldelite Macht entfalten per Kontrolle der Verfügbarkeit von Technologien. Hier offenherzig ist eine Studie der Rockefeller-Stiftung vom Mai 2010 mit Titel Scenarios For The Future of Technology And International Development. Eines der dort geschilderten vier Hauptszenarios ging 2020 viral als „Lockstep-Szenario“. Die anderen drei Szenarios handeln von Technologie und sind die eigentlich interessanten, da weit entlarvender bezüglich des großen Machttraums des Politbüros in spe.

            Informationsbeschaffung ist, wenn man nicht glaubt und stattdessen hart arbeitet. Dann weiß man, daß der Weltklimarat mit Eloi besetzt ist, die sich einen Dreck scheren um Wissenschaft, die ihren politischen Zielsetzungen zuwiderläuft. Auch dies führt der Herr Puls in seinem Referat aus. Die dem IPCC vorliegenden wissenschaftlichen Basis-Studien sind das eine, die öffentlichen Verlautbarungen des IPCC das andere. Was nicht gefällt, wird nicht genommen. Ist wie im Restaurant.

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