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Europas ratlose Artisten: Juncker über den Brexit – und was die Briten denken

FMW-Redaktion

Vermutlich soll im September (und nicht wie ursprünglich von Cameron geplant erst im Oktober) der neue Premierminister Großbritanniens feststehen. Jean-Claude Juncker aber hat es eilig – ein Tag, nachdem der neue Premier im Amt sei, müsse der Ausstritts-Antrag gemäß Artikel 50 des Lissabonner Vertrags gestellt werden (auf den Pfeil klicken):

Cameron aber will, dass die EU ihre Regeln ändert und die Freizügigkeit (der Arbeit) eingrenzt – ziemlich dreist, muß man sagen. Und er hat damit keine Chance, durchzukommen, soviel scheint schon einmal klar zu sein:

Und den Briten dämmert, dass der Brexit in Sachen eigene Finanzen vielleicht doch keine so gute Idee war:



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6 Kommentare

  1. Abwarten, Tee trinken. Das erste Ultimatum zur Antragstellung durch einen gewissen Herrn Schulz ist ja gestern schon abgelaufen. Und noch immer dreht sich die Welt.

  2. Man wird immer erst durch das tiefe, dunkle Tal schreiten müssen, bis man wieder oben auf dem Berg steht – dann sieht man den kleinen, anderen Rest unten kollabieren.

  3. Ich denke, es wird keinen BREXIT geben: Die finanziellen Vorteile sind jetzt sichtbarer geworden, da das Pfund drastisch an Wert verloren hat, die Importpreise steigen und Steuererhöhungen diskutiert werden. Darüber hinaus will man politisch bestimmt nicht seinen Einfluss in Schottland und Irland verlieren. Denn dann müsste man eigentlich auf das Great in GB verzichten.

    1. Das sieht ein Großteil der Briten anders! Schottland wollte sich ja schon einmal trennen, es ist also nur eine Frage der Zeit bis Schottland aus UK austritt, egal ob EU oder nicht.
      Wenn man mit Briten spricht, hört man immer wieder folgendes: Man will sich von Deutschland und der EU nicht mehr bevormunden lassen. Und man hat die Verschwendung in Brüssel satt, wo unbeliebte Politiker einen gut bezahlten Posten bekommen, wenn sie in ihrem Heimatland politisch versagt haben. Und man will wieder mehr Demokratie und nicht die Diktatur Merkels und der EU (siehe auch das Video mit Farage). Alles sehr, sehr plausibel :-)

  4. Merkel, Juncker, Schulz und Co. haben leider vom britischen Referendum nichts gelernt, es wird fast so wie bisher gegen den Willen vieler Bürger weitergemacht.
    Die EU-Kommission will das Freihandelsabkommen CETA an den Parlamenten vorbei durchwinken und entscheidet weiter zu Lasten der Bevölkerung der EU-Staaten!

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