Europa

Eurozonen-Verbraucherpreise 1,5%, Energie und Lebensmittel deutlich höher!

FMW-Redaktion

Die Eurozonen-Verbraucherpreise für September wurden soeben in ihrer endgültigen Fassung veröffentlicht. Nach der Vorabschätzung Anfang des Monats bei 1,5% liegt die endgültige Zahl auch bei 1,5%. Damit bleibt man auf unverändertem Wachstum gegenüber August. Die sogenannte Kernrate (ohne Energie und Nahrungsmittel) liegt bei 1,1% (Vormonat 1,2%).

Lebensmittel mit +2% und Energie mit +3,9% ziehen den Schnitt hoch, aber Industriegüter reißen deutlich runter mit +0,5%

Zitat Eurostat:

Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Zypern (0,1%), Irland (0,2%) und Finnland (0,8%) gemessen. Die höchsten jährlichen Raten wurden in Litauen (4,6%), Estland (3,9%) und Lettland (3,0%) verzeichnet. Gegenüber August 2017 stieg die jährliche Inflationsrate in elf Mitgliedstaaten an, blieb in sieben unverändert und ging in neun zurück. Der stärkste Aufwärtsimpuls für die jährliche Inflation im Euroraum kam von den Teilindizes Kraftstoffe für Verkehrsmittel (+0,20 Prozentpunkte, Pp.), Restaurants und Cafés (+0,15 Pp.) und Tabak (+0,10 Pp.), während Sozialschutz (-0,05 Pp.), Telekommunikation (-0,04 Pp.) und Gemüse (-0,02 Pp.) am stärksten senkend wirkten.



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2 Kommentare

  1. schön zu sehen, dass die Zinspolitik der EZB in der Grundidee (ein Zins für alle) schon nicht funktioniert. Reale Verzinsung im Baltikum bei über -3%. Hallo! Das schreit ja geradezu nach zukünftigen Problemen.
    Der Euro ist ein Konstrukt basierend auf politischer Großmannssucht und industrieller (vor allem deutscher) Lobbyarbeit.

  2. die osteuropäischen Länder geben scheinbar keine fake-Zahlen raus bei der Inflationsangabe könnte man meinen……..die für Deutschland glaube ich sowieso nicht…

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