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Europa

Eurozonen-Verbraucherpreise +1,5% im November: „Industriegüter“ dämpfen die Preise massiv – wer darin einen Sinn sieht…

Die Kernrate (ohne Energie und Lebensmittel) steigt nur um 0,9%. Auch sie müsste erstmal auf fast 2,0% steigen, und dort einige Zeit verharren, bis die EZB über eine Änderung ihrer Zinspolitik nachdenkt. Ein langer Weg…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die Eurozonen-Verbraucherpreise steigen im November um 1,5%. Damit steigen sie in dem Ausmaß, wie es schon vorab Anfang des Monats vermeldet wurde. Im Oktober lag die Jahressteigerung noch bei 1,4%. Die Kernrate (ohne Energie und Lebensmittel) steigt nur um 0,9%. Auch sie müsste erstmal auf fast 2,0% steigen, und dort einige Zeit verharren, bis die EZB über eine Änderung ihrer Zinspolitik nachdenkt. Ein langer Weg!

Lebensmittel mit +2,2% und Energie mit +4,7% treiben den Schnitt, während Dienstleistungen mit +1,2% ihn runterziehen. Industrielle Güter reißen ihn mit nur +0,4% ganz stark runter. Obwohl man sich fragen kann, was das mit der täglichen Lebenswirklichkeit der Verbraucher zu tun hat, wenn sie doch tagtäglich Benzin und Lebensmittel kaufen, aber wohl kaum Industriegüter!

Die niedrigsten jährlichen Inflationsraten wurden in Zypern (0,2%), Irland (0,5%) und Finnland (0,9%) gemessen. Die
höchsten jährlichen Raten wurden in Estland (4,5%), Litauen (4,2%) und dem Vereinigten Königreich (3,1%)
verzeichnet. Gegenüber Oktober 2017 ging die jährliche Inflationsrate in vier Mitgliedstaaten zurück, blieb in neun
unverändert und stieg in fünfzehn an.

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Dreistein

    18. Dezember 2017 11:44 at 11:44

    Die Inflation könnte bei 10% liegen und die EZB wäre immer noch nicht zufrieden, erst wenn Italien nicht mehr so wackeln würde könnte sich etwas ändern. Da nun die Schrottpapiere in der EU nun transparenter werden sollen hoffen alle Italien wird seinen Dreck los. Setzt den Warenkorb nach dem wirklichen Ausgaben der Menschen in der EU und er würde bei ca. 3,5% Inflation liegen.

    • Avatar

      baeuerin

      18. Dezember 2017 11:49 at 11:49

      Die Aussagekraeftigste Inflation,findet bei jedem,im Geldbeutel statt..

  2. Avatar

    baeuerin

    18. Dezember 2017 12:55 at 12:55

    Grenzwertig…??Ich hoffe doch nicht!
    Da Hr,Fugmann heute die Jahresendrally ausgerufen hat…,
    werde ich euch u.a.eine Abwaertsrally in DE aufzeichnen,die seit 12 Jahren ihren entscheidenden Lauf nimmt.
    Die Schandtaten der BRD (1939-45),sind ja nach gut 70 Jahren jedem Erdbewohner hinlaenglich bekannt.
    2005 kam ein Mensch(Hibraeerin) in DE an die Macht!
    Diesem Menschen, hat man damals ihre Schwestern u.Brueder genommen!
    Soweit so klar….ok.
    Jetzt versetzt ihr euch mal in den Menschen,der seit 12 Jahren an der Macht klebt,egal,wie sie in der Welt verarscht bzw.gedemuetigt wird!
    Dieser Mensch ist Aalglatt(Teflon) und lacht sich innerlich noch einen ab(siehe Gestig,Augen,Verhalten)!
    Wenn ich aber seit 12 Jahren,ihre „alleinigen“Entscheidungen bzw.Rechtsbrueche gegen das eigene Volk betrachte,(Fluechtlingskrise,ESM 211 Mrd.,100 Mio.Euro gegen die Rechtspropaganda-PACK u.u.a.noch alles Abnickt) dann kommt mir mit dem Slogen:“Wir schaffen das,od.Verantwortung uebernehmen… nur ein plausibler Gedanke in den Sinn,um ihr Verhalten einordnen zu koennen!
    Dieser Mensch hat von Anfang an einen Plan,das dt.Volk auf ihre Teflon-Art, psychisch fertig zu machen,bis zum SUIZID!!!
    z.B.Eine gemachte Altersarmut,prikaere Arbeitsverhaeltnisse,Dumping-Loehne,Wohnungsknappheit und Bruesseler Speziwirtschaft ect ect!
    Das ist Rache auf Raten…meine Da.& Hr.!!!
    Jetzt koennt ihr euch event.Denken,warum ich so gut auf diesen Menschen zu sprechen bin!!!
    Das ist NUR meine pers.99%ige Meinung.
    Ich verfolge diesen Menschen seit ihrem Antritt vor 12 Jahren,auf Schritt u.Tritt im Internet ect.genau!
    Dieser Mensch verlangt von euch dt.Buergern eine verspaetete Wiedergutmachung in der WELT….What ever we takes..
    Diesen Menschen interessiert nicht DE,sondern EUROPA(so wie damals das 1000jaehrige Reich v.A.H.)….comprende?
    Also nochmal,wie wuerdet ihr eure Feinde bzw.Moerder regieren,wenn ihr Kanzler/in waeret,ohne ihnen dabei ein Haar zu kruemmen zu muessen(so wie A.H. mit den J…en)???
    In den spaeteren Anaalen,wird man mit Sicherheit davon lesen koennen.
    Als g“standner Bayer,mitansehen zu muesen,dass DE langsam aber sicher faellt, dann waere das das ENDE…

  3. Avatar

    leftutti

    18. Dezember 2017 13:20 at 13:20

    @baeuerin, ich glaube nicht, dass es 1939-45 schon eine BRD gegeben hat, lol ha ha lol

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Europa

Exporte: Die Stimmung ist prächtig! Alles eitel Sonnenschein?

Claudio Kummerfeld

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Viele deutsche Exporte laufen über den Hamburger Hafen

Die deutschen Exporte sind ein Hort der Glückseligkeit, zumindest wenn man nach den aktuellen Exporterwartungen der deutschen Industrie geht. Heute ganz frisch für den Monat September veröffentlichte Umfragedaten vom ifo-Institut (2.300 befragte Unternehmen) zeigen, dass der Index der Exporterwartungen aktuell bei einem Wert von +10,4 liegt, nach +5,5 im August. Im absoluten Tief der Coronakrise im April war es ein Wert von -49,6. Der Chart, der bis 2014 zurückreicht, zeigt den Verlauf der Erwartungen an die Exporte sehr gut. Das Tal ist in V-Form durchschritten, und die Erwartungen steigen weiter an. Die Stimmung ist so gut wie seit Oktober 2018 nicht mehr. Der Aufschwung der Industrieproduktion in vielen wichtigen Abnehmerländern kommt der deutschen Exportwirtschaft dabei zu Gute, so das ifo-Institut.

Diese prima Stimmung bei den Erwartungen an die Exporte ist schon erstaunlich, so möchten wir anmerken, bei den aktuellen Massenentlassungen bei den Auto-Zulieferern (hier eine kleine Übersicht). Und auch die großen Autohersteller selbst bauen weiter ab, siehe aktuell MAN und Daimler. Hier weitere aktuelle Detailaussagen vom ifo-Institut im Wortlaut:

In der Chemischen Industrie erwarten deutlich mehr Unternehmen im vierten Quartal, dass ihre Exporte zunehmen. Gleiches gilt für die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen. Auch die Automobilbranche rechnet mit Umsatzzuwächsen beim Auslandsgeschäft. Der Maschinenbau hingegen erwartet vorerst keine größeren Sprünge, dort zeigen sich die Unternehmen eher zurückhaltend. Mit deutlichen Einbußen beim Export rechnen die Hersteller von Bekleidung, Lederwaren und Schuhen.

Chart zeigt Erwartungen an die deutschen Exporte

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Europa

ifo Index etwas schwächer als erwartet, aber fünfter Anstieg in Folge

Markus Fugmann

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Soeben hat das ifo Institut den ifo Index für September veröffentlicht:

– ifo Geschäftsklimaindex 93,4 (Prognose war 93,8; Voromonat August war 92,6)

– aktuelle Lage 89,2 (Prognose war 89,5; August war 87,9)

– Erwartungen: 97,7 (Prognose war 98,0; Voromonat war 97,5)

Fünfter Anstieg in Folge beim ifo Index

Dazu ifo in einer Pressemitteilung:

 

„Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich erneut verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im September auf 93,4 Punkte gestiegen, nach 92,5 Punkten im August. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Situation abermals positiver als im Vormonat. Zudem erwarten sie eine weitere Erholung ihrer Geschäfte. Die deutsche Wirtschaft stabilisiert sich trotz steigender Infektionszahlen.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindikator merklich gestiegen. Deutlich weniger Unternehmen schätzten ihre aktuelle Geschäftslage schlecht ein. Zudem erwarteten mehr Industriefirmen, dass sich ihre wirtschaftliche Lage weiter verbessern wird. Insbesondere die Elektroindustrie ist optimistisch.

Im Dienstleistungssektor ging der Index hingegen zurück, nach zuletzt vier Anstiegen in Folge. Dies war auf weniger optimistische Erwartungen zurückzuführen. Die aktuelle Lage beurteilten die Unternehmen jedoch als minimal besser.

Im Handel hat sich das Geschäftsklima deutlich aufgehellt. Die Händler waren merklich zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Zusätzlich gehen viele von ihnen von einer weiteren Belebung in den kommenden Monaten aus.

Im Bauhauptgewerbe ist der Index erneut gestiegen. Der Indikator zur aktuellen Lage kletterte auf den höchsten Wert seit März dieses Jahres. Der Ausblick ist weiterhin pessimistisch, aber etwas weniger als im August.“

 

Der ifo Index ist das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer

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Europa

Deutsche Wirtschaft: Einkaufsmanagerindex – Dienstleister schrumpfen, Gewerbe stark

Markus Fugmann

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am

Soeben wurde der Einkaufsmanagerindex für deutsche Wirtschaft (Markit PMI; erste Veröffentlichung für September) veröffentlicht – einer der zentralen Indikatoren für die deutsche Wirtschaft:

Gesamtindex: 53,7 (Prognose war 54,1; Vormonat war 54,4)

Verarbeitendes Gewerbe: 56,6 (Prognose war 52,5; Vormonat war 52,2)

Dienstleistung: 49,1 (Prognose war 53,0; Vormonat war 52,5)

Kurz zuvor war der Einkaufsmanagerindex aus Frankreich mit 48,5 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 51,9)

Dazu kommentiert Phil Smith von Markit, das die Daten erhebt:

 

„Während die aktuellen PMI-Daten zeigen, dass die deutsche Wirtschaft im September insgesamt auf Wachstumskurs geblieben ist, liefen die Trends auf Sektorenebene jedoch zunehmend auseinander. So vermeldete der Dienstleistungssektor erstmals seit drei Monaten wieder Geschäftseinbußen, was bedeuten könnte, dass die Erholung hier wegen der weiter geltenden Abstandsregeln, der starken Verunsicherung in der Wirtschaft und der Ungewissheit der Beschäftigten hinsichtlich der weiteren Jobentwicklung ihren Höhepunkt bereits überschritten haben dürfte. Im Gegensatz dazu erholte sich die Industrie – nicht zuletzt dank der wieder anziehenden Exportnachfrage – weiter im Eiltempo. Produktion und Auftragseingang wiesen hier abermals starke Zuwächse aus, was mit dazu beitrug, dass sich der Stellenabbau verlangsamte. Die steigenden Infektionszahlen decken sich mit der etwas weniger optimistischeren Stimmung im Servicesektor. Demgegenüber konnten die Industrieunternehmen scheinbar jegliche Sorgen hinsichtlich potenzieller Restriktionen im In- oder Ausland abschütteln, sodass die Geschäftsaussichten binnen Jahresfrist hier wieder so positiv ausfielen wie zuletzt vor über zweieinhalb Jahren.”

 

Die deutsche Wirtschaft mit mühsamer Erholung

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