Europa

Eurozonen-Verbraucherpreise im Dezember schwach

Soeben wurden die Eurozonen-Verbraucherpreise für Dezember veröffentlicht mit 1,4% nach 1,5% im November. Die Erwartungen lagen auch bei 1,4%. Die Kernrate...

FMW-Redaktion

Soeben wurden die Eurozonen-Verbraucherpreise für Dezember veröffentlicht mit 1,4% nach 1,5% im November. Die Erwartungen lagen auch bei 1,4%. Die Kernrate (ohne Nahrungsmittel und Energie, weil diese Preise zu stark schwanken), liegt bei 0,9% nach zuletzt ebenfalls 0,9%.

Lebensmittel mit 2,2% und Energie mit 2,9% treiben die Preise nach oben, während Dienstleistungen in industrielle Güter den Schnitt drücken.

Weitere Details von Eurostat:

Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Zypern (-0,4%), Irland und Finnland (je 0,5%) sowie in Dänemark (0,8%) gemessen. Die höchsten jährlichen Raten wurden in Litauen und Estland (je 3,8%) sowie im Vereinigten Königreich (3,0%) verzeichnet. Gegenüber November 2017 ging die jährliche Inflationsrate in dreiundzwanzig Mitgliedstaaten zurück, blieb in vier unverändert und stieg in einem an.

Der stärkste Aufwärtsimpuls für die jährliche Inflation im Euroraum kam von den Teilindizes Kraftstoffe für
Verkehrsmittel (+0,11 Prozentpunkte, Pp.), Tabak (+0,06 Pp.) sowie Milch, Käse und Eier (+0,05 Pp.), während Telekommunikation (-0,10 Pp.), Bekleidungsartikel und Gemüse (je -0,05 Pp.) am stärksten senkend wirkten.



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