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Europa

Eurozonen-Verbraucherpreise im November: Steigerung gebremst

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Die Verbraucherpreise in der Eurozone sind im Jahresvergleich im November um 2,0% gestiegen. Im Vormonat waren es noch +2,2%. Die Kernrate (ohne Energie und Lebensmittel) steigt um 1,0% nach 1,1% im Oktober. Die Energiepreise als Antreiber Nummer 1 stiegen „nur noch“ um 9,1% nach 10,7% im Oktober. Die Teuerung bei den Lebensmittelpreisen liegt exakt auf dem Schnitt von 2,0%. Hier weitere Details von Eurostat:

Im Hinblick auf die Hauptkomponenten der Inflation im Euroraum wird erwartet, dass Energie im November die höchste jährliche Rate aufweist (9,1%, gegenüber 10,7% im Oktober), gefolgt von Lebensmitteln, Alkohol und Tabak (2,0%, gegenüber 2,2% im Oktober), Dienstleistungen (1,3%, gegenüber 1,5% im Oktober) und Industriegütern ohne Energie (0,4%, unverändert gegenüber Oktober).

Verbraucherpreise Eurozone

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Europa

Aktuell: ZEW Index – Einschätzung der aktuellen Lage im freien Fall

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Der ZEW Index (Januarr) ist mit -15,0 weniger schlecht ausgefallen als erwartet (Prognose war -18,4; Vormonat war -17,5).

Die Einschätzung der aktuellen Lage aber miserabel, sie liegt bei 27,6 – das ist der schwächste Wert seit Januar 2015! (Prognose war 43,5; Vormonat war 45,3).

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Europa

Erzeugerpreise: Der schwache Ölpreis dämpft alles ab

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Der Erzeugerpreise leiden momentan unter dem selben Phänomen wie alle anderen Preisindizes auch. Der Ölpreis ist seit Oktober stark gefallen, und somit wirkt das preisdämpfend auf die Teuerungsrate. Daher sind die Erzeugerpreise im Dezember im Jahresvergleich „nur noch“ um 2,7% gestiegen nach jeweils 3,3% im Oktober und November. Zitat Statistisches Bundesamt:

Im Dezember 2018 wirkte sich die Preisentwicklung bei Energie am stärksten auf die Entwick­lung der Erzeugerpreise insgesamt aus. Energie war um 6,9 % teurer als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Vormonat November 2018 sanken die Energiepreise jedoch um 1,4 %. Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise um 1,6 % höher als im Dezember des Vorjahres. Gegenüber November 2018 blieben sie unverändert.

Erzeugerpreise

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Europa

Aus diesen Gründen schrumpft der Leistungsbilanz-Überschuss der Eurozone immer weiter

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Die Leistungsbilanz beinhaltet nicht nur Außenhandelsüberschüsse und Defizite im Warenhandel, sondern auch aus Dienstleistungen, Kapitalerträge usw. Sie spiegelt also den effektiven Geldfluss wieder und gibt an, ob ein Land oder ein Wirtschaftsraum unterm Strich Mittelzuflüsse oder Mittelabflüsse erlebt.

Für die Eurozone hat die EZB heute den aktuellsten Wert für den Monat November präsentiert. Mit einen Überschuss in der Leistungsbilanz von 20 Milliarden Euro liegt man spürbar schlechter als noch im Oktober mit 27 Milliarden Euro. Dafür gibt es mehrere Gründe. Wer genau hinschaut, kann es im Balken ganz rechts erkennen, der den Monat November darstellt.

Fangen wir im Minus-Bereich an. Das Sekundäreinkommen (blau) ist durchweg negativ. Dabei geht es um Gelder, die von Ausländern in der Eurozone verdient und dann in ihre Heimat transferiert werden. Dieses Geld wird also den Volkswirtschaften in der Eurozone entzogen, und ist somit der einzige Negativwert bei der Errechnung der Leistungsbilanz. Dieser Wert hat sich zuletzt etwas vergrößert.

Dann haben wir den Warenhandel (in gelb), der traditionell für Europa immer im positiven Bereich liegt, vor allem dank der immensen deutschen Überschüsse. Man kann aber sehen, dass die gelben Balken Monat für Monat immer kleiner werden. Schlechter waren die Überschüsse im Warenhandel zuletzt Mitte 2014. Der rote Balken steht für die Überschüsse im Außenhandel mit Dienstleistungen, der konstant bleibt. Das Primäreinkommen (in grün, Kapitalerträge aus dem Ausland) ist ein klein wenig geschrumpft.

Insgesamt schrumpft die Leistungsbilanz der Eurozone von Ende 2017 bei 40 Milliarden Euro auf jetzt nur noch 20 Milliarden Euro.

Leistungsbilanz Eurozone November 2018
Zum Vergrößern bitte die Grafik anklicken.

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