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Europa

Eurozonen-Verbraucherpreise weiter schwächeln, Öl lenkt den Gesamtschnitt

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Die endgültigen Eurozonen-Verbraucherpreise für den Monat Januar wurden soeben veröffentlicht. Sie sind im Jahresvergleich um 1,4% gestiegen nach +1,5% im Dezember. (erwartet 1,4%). Die Kernrate steigt um 1,2% (erwartet 1,1%).

Die Energiepreise (Öl) zeigen eindeutig, dass sie und eben nicht die EZB zuständig sind für eine starke oder schwache Inflation. Stiegen die Energiepreise noch im Oktober um 10,8% im Jahresvergleich, so sind es jetzt im Januar nur noch +2,7%. Ebenso hat sich der Gesamtschnitt in diesem  Zeitraum abgeschwächt von 2,3% auf 1,4%. Nahrungsmittel liegen mit +1,8% auch noch über dem Schnitt.

Hier weitere Aussagen vom Statistischen Bundesamt im Wortlaut:

Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Griechenland (0,5%), Kroatien und Portugal (je 0,6%) gemessen. Die höchsten jährlichen Raten wurden in Rumänien (3,2%), Lettland (2,9%), Estland und Ungarn (je 2,8%) gemessen. Gegenüber Dezember 2018 ging die jährliche Inflationsrate in sechszehn Mitgliedstaaten zurück, blieb in fünf unverändert und stieg in sieben an. In Januar 2019 kam der höchste Beitrag zur jährlichen Inflation im Euroraum von Dienstleistungen (+0,70 Prozentpunkte, Pp.), gefolgt von Lebensmitteln, Alkohol und Tabak (+0,36 Pp.), Energie (+0,26 Pp.) sowie Industriegütern ohne Energie (+0,06 Pp.).

Eurozonen-Verbraucherpreise

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Europa

Aktuell: Jede Menge wichtige Wirtschaftsdaten aus Großbritannien

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Vor wenigen Sekunden wurden wichtige Wirtschaftsdaten aus Großbritannien veröffentlicht. Hier eine Übersicht in Kurzform. Es geht um den Monat April im Vergleich zu April 2018.

Verbraucherpreise +2,1% (erwartet +2,2%).

Verbraucherpreise Kernrate +1,8% (erwartet +1,9%).

Einfuhr-Erzeugerpreise +3,8% (erwartet +4,5%).

Einzelhandelspreise +3,0% (erwartet +2,8%).

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Europa

Bauboom hält an, aber: Genehmigungen neuer Wohnungen rückläufig

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Der Bauboom in Deutschland läuft insgesamt weiter auf vollen Hochtouren, wie vor wenigen Tagen frisch veröffentlichte Daten zum gesamten Baugewerbe zeigen. Aber schaut man nur auf den Wohnungsbau, so scheint das Wachstum einzuschlafen. Ist die Kapazitätsgrenze der Branche inzwischen wirklich erreicht, und nach oben geht einfach nichts mehr?

Oder schlafen private und öffentliche Wohnungsbauunternehmen ein bei dem Bemühen ihre Neubauzahlen immer weiter zu steigern? Das ist schwer zu sagen. Vielleicht ein Mix aus beiden Faktoren? Schon vor einem Monat berichteten wir über einen Rückgang der Genehmigung neuer Wohnungen für den Zeitraum Januar-Februar im Jahresvergleich. Da gingen die Genehmigungen für „normale Wohnungen in Wohnblöcken“ (Wohngebäude mit 3 oder mehr Wohnungen) um 3,2% zurück.

Heute vermelden die offiziellen Statistiker für Januar-März im Jahresvergleich einen Rückgang von 4,4% bei den Wohnblocks mit 3 oder mehr Wohnungen. Alle Baugenehmigungen für Wohnungen gehen um 2,8% zurück. Aber da sind zum Beispiel auch Flüchtlingswohnheime enthalten (-29,8%). Mit +2,3% legen aktuell nur die Genehmigungen für Einfamilienhäuser noch zu. Sonst sind alle anderen Kategorien im Minus. Der Bauboom geht weiter, nur halt nicht mehr beim Wohnungsbau.

Zum Vergrößern bitte die folgende Grafik anklicken.

Die Statistiker im Wortlaut:

Von Januar bis März 2019 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 75 600 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 2,8 % weniger Baugenehmigungen als im Vorjahreszeitraum. Die Genehmigungen galten sowohl für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden. In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis März 2019 rund 65 700 Wohnungen genehmigt. Dies waren 3,4 % oder 2 300 Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Gestiegen ist ausschließlich die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser (+2,3 %). Die Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser sank dagegen um 4,0 % und die Zahl der genehmigten Mehrfamilienhäuser um 4,4 %.

Bauboom in Deutschland
Foto: High Contrast Creative Commons Attribution 3.0 Germany

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Europa

Erzeugerpreise: Ohne Öl und Stromerzeugung mehr als mau

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Die deutschen Erzeugerpreise sind im April im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,5% gestiegen. Damit bleibt die prozentuale Steigerungsrate nun seit fünf Monaten sehr stabil mit Werten zwischen 2,4% und 2,7%. Das Statistische Bundesamt weist darauf hin, dass die Erzeugerpreise für Energieprodukte maßgeblich zu der Steigerungsrate beitrugen (also wie bereits in den Vormonaten). Sie stiegen um 6,6% – ohne sie wären die Erzeugerpreise nur um 1,3% gestiegen.

Was im Headline-Text der Statistiker nicht explizit erwähnt wird: Innerhalb der Erzeugerpreise für Energie steigen die Preise für Strom sogar um 10,8%. Also: Ohne Stromerzeugung hätten wir vermutlich eine Gesamtsteigerung von unter 1% gesehen? Die Grafik (seit 2014) zeigt es doch recht deutlich, wie sehr die Preissteigerungen des produzierenden Gewerbes vom Energiesektor abhängen. Die Strompreise sieht man als dunkelblaue Linie, die Mineralöl-Preise als blaue Linie. Ohne die beiden läge der Schnitt (rot) wohl deutlich näher an der Null-Linie.

Erzeugerpreise

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