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Devisen

EUR/USD – Die US-Dollar-Baisse beginnt!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Von Robert Schröder, www.Elliott-Waves.com

Der Euro hat im Monat April ganz komische Sachen gemacht: Er ist gegenüber dem US-Dollar per Tendenz um 4,58 % gestiegen. In der zurückliegenden Woche stieg der Euro sogar auf fast 1,14 USD. Warum das nun der erste Schritt hin zu einer neuen ungeahnten Euro-Rally sein könnte, lesen Sie im Folgenden.

Nachdem vor einigen Wochen noch Euro-Horrorszenarien mit Kurszielen von 0,85 USD und tiefer durch die Presse gingen, liest sich das heute nun schon etwas gemächlicher. Jetzt plötzlich ist von einer ach so fälligen Gegenbewegung und Korrektur die Rede. Während der Mainstream sich noch in der Euro-Baisse wähnt, zeigt der Euro aktuell mindestens vier Hinweise, die eher das Gegenteil, also ein beginnende Euro-Rally, andeuten!

Auf langfristiger Monatsebene hat der Euro, wie eingangs geschrieben, gegen den US-Dollar im April um 4,5 % aufwerten können. Das ist immerhin der größte Monatsgewinn seit September 2010. Auch die steile Abwärtsbewegung seit 1,40 USD im letzten Sommer ist damit auf jeden Falle unterbrochen. Wir sehen damit auf jeden Fall mind. eine Gegenbewegung!

Hinzukommt, dass mit der Monatskerze im April die rote Monatskerze aus dem März komplett negiert und damit ein Umkehrsignal generiert wurde. Und das ausgerechnet genau an der skizzierten langfristigen horizontalen Unterstützungslinie und nicht weiter entfernt vom langfristigen Aufwärtstrend!

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Auch im mittelfristigen Tages-Chart sehen wir zwei Hinweise, die auf mehr als nur eine Gegenbewegung hindeuten. Der Trendbruch erfolgte hier schon Ende April. Zusätzlich sehen wir seit dem April-Tief einen klassischen 5-teiligen Aufwärtsimpuls à la Elliott Wave. In diesem Zusammenhang werte ich übrigens das April-Tief als das orthodoxe Tief. Da hier zum März-Tief nur eine Differenz von 59 Pips besteht, kann das April-Tief durchaus als eine Art “Versager” interpretiert werden.

Wie skizziert, ist jetzt erst einmal eine Korrektur beim Euro fällig. Diese könnte ohne Weiteres wieder in den Bereich zwischen 1,10 und 1,08 USD laufen, da sich dort eine wichtige Unterstützungszone befindet. Anschließend erwarte ich aber einen weiteren Aufwärtsschub Zugunsten des Euros. Wenn Sie den Euro gerne handeln möchten, aber nicht auf jeden Pip achten wollen oder können, suche ich mit Ihnen zusammen gerne einen Einstieg.

Fazit: Ich bleibe bei meiner grundsätzlichen Einschätzung. Nach meiner letzten Analyse “Der Euro ist nicht tot, er riecht nur komisch!” vom 24. März, die hier und da für Belustigung und Kopfschütteln gesorgt hat, hat sich das Bild des Euros wie beschrieben schon einen ersten Schritt in die richtige Richtung bewegt. Das Fundament für eine Rally Richtung 1,70 USD ist gegossen. Jetzt muss es noch aushärten. Dann kann die erste Etage gebaut werden.

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier derzeit nicht investiert.

Die bereitgestellten Informationen spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Autors wider, stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zu Wertpapiergeschäften dar und können eine individuelle anleger- und anlagengerechte Beratung nicht ersetzen.

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder
www.Elliott-Waves.com

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Devisen

Türkische Lira fällt erneut auf Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt immer weiter, heute früh auf ein neues Rekordtief. Die Lage ist dramatisch. Bereits letzte Woche Donnerstag rauschte die türkische Währung auf ein erneutes Rekordtief. US-Dollar vs Türkische Lira stieg von 7,80 auf 7,96. Heute früh springt der Wechselkurs erneut. Für einen US-Dollar muss man aktuell 8,03 Lira aufbringen. Der Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar gegen die Lira in den letzten zwölf Monaten. Die Abwertung läuft immer weiter.

Türkische Lira immer noch enttäuscht nach Zinsentscheid

Erst letzten Donnerstag hatte die türkische Zentralbank bei ihrer Zinsentscheidung den Leitzins unverändert belassen, obwohl der Devisenmarkt eine deutliche Zinsanhebung erwartet hatte, um die Lira-Abwertung zu bekämpfen. Aber nein, der Leitzins bleibt bei 10,25 Prozent. Und so fiel die türkische Währung wie gesagt schlagartig auf ein Rekordtief. Und die Abwertung läuft in diesem dramatischen Tempo nicht nur gegenüber dem US-Dollar, sondern auch dem Euro. Für 1 Euro musste man Anfang letzter Woche noch 9,27 türkische Lira aufbringen – jetzt sind es 9,51 Lira.

Weitere Faktoren für Lira-Schwäche

Die Enttäuschung zum Leitzins wirkt heute noch nach. Zudem teilt Präsident Erdogan derzeit verbal aus gegen den französischen Präsidenten, der den Botschafter aus Ankara zurückrief (hier mehr Details dazu). Außerdem könnte der Raketenstreit der Türkei mit den USA erneut wieder aufflammen. Und da wäre noch der aktuelle Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan, und nicht zu vergessen der Gas-Streit der Türkei mit Zypern. Alles zusammengenommen ein geopolitischer Mix, der dem Devisenmarkt Angst macht, mal ganz abgesehen von der Coronakrise.

Und was letzte Woche noch dazu kam, waren Berichte über die Analysen einer unabhängigen Expertengruppe in der Türkei. Sie will ermittelt haben, dass die tatsächliche Inflation in der Türkei vier Mal so hoch sein soll wie offiziell angegeben. Aber das muss aktuell nicht zu viel Auswirkung auf die türkische Lira haben, sondern wohl eher der Mix der vorher genannten Faktoren. Aktuell scheint keine Besserung in Sicht zu sein.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

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Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Aktuell: Türkische Lira fällt schnell und kräftig auf Rekordtief – hier der Grund

Claudio Kummerfeld

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt seit einigen Minuten schnell und kräftig in den Keller gegen US-Dollar und Euro. US-Dollar gegen Lira steigt seit 13 Uhr von 7,80 auf aktuell 7,97 – ein neues Rekordtief für die Lira. Und der Euro steigt aktuell gegen die türkische Lira von 9,22 auf 9,43 – das ist ebenfalls ein neues Rekordtief für die türkische Währung.

Grund dafür ist die ganz frische Verkündung der türkischen Zentralbank, dass man den Leitzins unverändert bei 10,25 Prozent belässt. Rückblick: Am 24. September hatte die türkische Zentralbank überraschend den Leitzins um 200 Basispunkte angehoben, von 8,25 Prozent auf 10,25 Prozent. Für heute lagen die Markterwartungen bei einer weiteren Anhebung von 175 Basispunkten auf 12 Prozent. Nötig wäre das, um endlich die ständige Abwertung zu stoppen, der sich die türkische Lira seit geraumer Zeit ausgesetzt sieht.

Und dieser erste Zinsschritt vom 24. September schien nicht auszureichen, um am Devisenmarkt eine Kehrtwende für die Lira einzuläuten. Die jetzige Enttäuschung am Devisenmarkt über die ausgebliebene Zinserhöhung bringt die türkische Lira zu diesem schnellen Absturz (im Chart sehen wir den steigenden US-Dollar gegen die Lira in den letzten 30 Tagen – der letzte Aufwärtsbalken zeigt die ganz aktuelle Bewegung).

Chart zeigt US-Dollar gegen türkische Lira in den letzten 30 Tagen

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