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EURUSD: Und ab geht die Reise Richtung Norden

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Am gestrigen Handelstag konnte das Währungspaar EURUSD bis zum späten Nachmittag ansteigen, und bremste erst auf dem Niveau von 1,1430 Dollar. Anschließend rutschte der Euro wieder deutlich ab. Der Zinsentscheid der Fed drückte den Euro wieder bis auf die Marke von 1,1363 Dollar. Das ist eigentlich weniger als wir vermutet hatten. Von uns war eher ein Ziel zwischen 1,1350 Dollar und 1,1335 Dollar avisiert worden. Die Zinsanhebung hatte einige auf dem falschen Fuß erwischt. Heute Vormittag kam dann eine starke Erholung des Euro. Höchstwahrscheinlich hilft ihm die Tatsache, dass nur noch zwei von ursprünglich drei Zinsanhebungen durch die Fed im nächsten Jahr durchgeführt werden sollen. Mit brachialer Kraft drücken die Bullen den Euro über die Marke von 1,1430 Dollar, und er lag zwischenzeitlich im Top schon bei 1,1485 Dollar. Da sollte wohl der Weg bis zur 1,15 Dollar-Marke nicht mehr weit sein.

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Was kann den Euro jetzt noch aufhalten? Es wurde auch mal Zeit, dass er aus seiner Seitwärtsbewegung ausbricht. Die nächste Zielmarke dürfte dann wohl die 1,1520 Dollar werden. Wir denken aber, dass er sich vorher zwischen 1,1450 Dollar und 1,1430 Dollar korrigieren könnte. Das wäre dann der Test seiner neuen Unterstützung.

EURUSD

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Kratzer Herbert

    20. Dezember 2018 17:26 at 17:26

    Diese angeblich “ starke Erholung “ des Euro ist eine Lüge. Hier sind Spekulanten -Hedgefonds- am Werk, welche Leerverkäufe tätigen um Geld zu verdienen, welches ihnen nicht zusteht. Hier gibt es einen STGB Paragraphen, – ungerechtfertigte Bereicherung “ welcher eigentlich diese Unverschämtheit unterbinden sollte. Mit welchem Recht dürfen Fonds solche Aktionen machen welche Privatleuten untersagt sind. Das gehört verboten. Hier werden Millionen von Dollar`s verkeuft welche in keinem Depot zu finden sind um sich dann später zu dessen Lieferung wieder billiger einzudecken. Daher dieses unsinnige auf und ab. Die Wirtschaftsdaten des Eurolandes sind so schlecht, ebenso deren Aussichten, das der Euro unter pari abfallen müsste. Es bestraft jene Anleger, welche auf Währungsanleihen angewiesen sind um ihr Erspartes vor der Inflaton zu schützen. Spekulieren in Währungen sollte verboten werden.

  2. Übelkeit

    20. Dezember 2018 18:14 at 18:14

    In den letzten Jahren gab es eine FLucht in den Dollar. Die Macht der USA schwindet und das Kartenhaus wird in sich zusammenfallen. Der Euro wird daher notgedrungen zum Zufluchtsort.

    • Michael

      20. Dezember 2018 18:42 at 18:42

      @Übelkeit, @Kratzer Herbert, ich würde weder von einer Flucht in den Dollar, noch von spekulativen Manipulationen sprechen. Für letztere ist die Bewegung von etwa 100 Pips viel zu unbedeutend, diese „Erholung“ des EUR ist eher auf Dollarschwäche wegen der tendenziell dovishen Maßnahmen der FED gestern zurückzuführen. Bitte vergessen Sie nicht, dass der EUR vor knapp einem Jahr bei 1.25 war! Erstere würde ich eher als Flucht aus dem EUR wegen Draghi einstufen. Dessen sensationelle Südstaatenpolitik führte in 2014 und Anfang 2015 zu einem Absturz von 1.40 auf 1.05. Das sind mal schlappe 3.500 Punkte!!! Das nenne ich Marktmanipulation par excellence. Leider gibt es keinen StGB-Paragraphen, der vorsätzliche Vernichtung des Vermögens und der Altersvorsorge Dritter abdeckt.
      Die Wirtschaftsdaten des Eurolandes waren nun über einen längerem Zeitraum sehr solide, ebenso die Aussichten. Erst seit kurzem schwächen sich diese ab, vorrangig beeinflusst von externen Faktoren (Trump, China, Weltwirtschaft). Es ist aber nicht so, dass dies nicht auch für Wonderland zuträfe.
      Was den Zufluchtsort angeht, habe ich dazu gestern und heute mehrmals meine Überlegungen gepostet…

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EURUSD: Fed schickt Dollar auf Talfahrt

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Nach einem eher schwachen Handelstag kam für das Währungspaar EURUSD am Abend die Explosion nach oben. Der Fed-Zinsentscheid legt nun eine Nullrunde ein, und entgegen den Erwartungen äußerten die Währungshüter nicht mehr die Aussicht auf weitere graduelle Zinserhöhungen. Zudem wurde die US-Wirtschaft als gerade mal ausgeglichen bezeichnet. Dies schickte den Dollar deutlich auf Talfahrt. So konnte natürlich der Euro davon profitieren, und der Kurs stieg über die 1,1480 Dollar-Marke. Heute Vormittag kam es dann zu einer kleinen Korrektur, woraus ein Test der Unterstützung bei 1,1480 Dollar resultierte. Wie könnte der heutige Tag weiter aussehen? Kann die Unterstützung halten?

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Wie oben schon geschrieben, befindet sich der Euro aktuell in einer Korrektur und testet seine Unterstützung. Solange diese nicht nach unten durchbrochen wird, ist sehr wahrscheinlich mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. Schafft er es wieder über die Marke von 1,15 Dollar, dürften gut und gerne auch die 1,1530 Dollar drin sein. Auch besteht die Möglichkeit, dass er seine Erholung bis auf 1,1570 Dollar fortsetzt.

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EURUSD: Die FED wird heute die Richtung bestimmen

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Wie erwartet kam am gestrigen Handelstag das Währungspaar EURUSD nicht über die 1,1450 Dollar-Marke hinaus. Mit einer kleinen Seitwärtsbewegung stehen die Marktteilnehmer im Moment eher abwartend zum Markt. Auch heute Vormittag gab es wenig Impulse um den Euro in Bewegung zu bringen. Das Highlight des heutigen Handelstages ist ohne Zweifel der Zinsentscheid der US-Notenbank und die anschließende Pressekonferenz mit Jerome Powell. Dabei ist jede Richtung offen.

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Wie oben schon erwähnt, bewegt sich der Euro in einer engen Range seitwärts. Allerdings mit einer leichten Tendenz nach oben. Die Marke von 1,1450 Dollar könnte sich als sehr hartnäckig erweisen. Falls er es dennoch schafft darüber hinweg zu laufen, stößt er schon direkt auf die nächste Hürde bei 1,1480 Dollar. Spätestens dort sollte er wieder bremsen. Alles entscheidend für die weitere Richtung wird wohl dann heute Abend der US-Zinsentscheid sein, und vor allem die anschließende Pressekonferenz. Dann dürften die Karten neu gemischt werden.

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EURUSD: Wie lange bleiben die Bullen noch am Ball?

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Am gestrigen Handelstag war beim Währungspaar EURUSD der Vormittag von einer geringen Seitwärtsbewegung geprägt. Dann konnte am Nachmittag seine Aufwärtsbewegung vom Freitag weiter fortsetzen und lag im Top bei 1,1443 Dollar. Auch heute Vormittag konnte er seine Bewegung in Richtung Norden beibehalten. Doch langsam könnte die Luft dünn werden. Die Marke von 1,1450 Dollar könnte sich als schwer zu knacken erweisen. Eventuell können heute um 16:00 Uhr beim US-Verbrauchervertrauen entsprechende Impulse dafür gesetzt werden. Davor ist wohl eher mit einer kleinen Korrektur zu rechnen.

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Heutiger Handel beim EURUSD

Wie im obigen Absatz schon geschrieben, konnte der Euro heute seine Aufwärtsbewegung erst einmal fortsetzen. Doch an der Marke von 1,1450 Dollar ist er vorerst gescheitert. Sollte er die 1,1450 Dollar überwinden können, dürfte der Weg bis 1.1480 Dollar frei sein. An einen weiteren Anstieg glauben wir zum jetzigen Zeitpunkt erst einmal nicht. Sollte er aber die 1,1450 Dollar nicht überwinden können, werden wohl die Bären übernehmen und den Euro bis mindestens 1,14 Dollar wieder nach unten drücken.

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