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Devisen

Exit vom Brexit? No way..

Die Hoffnung stirbt immer zuletzt – so auch im Fall des Brexit!

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Die Hoffnung stirbt immer zuletzt – so auch im Fall des Brexit! Derzeit versucht Theresa May mit allerlei Lockmitteln doch die erforderliche Mehrheit für die entscheidenden Abstimmung für ihren Brexit-Deal zu bekommen – Ausgang ungewiß, ein Erfolg der Bemühungen Mays ist aber wohl eher unwahrscheinlich..

Also klammert man sich an Strohhalme – so etwa die heutige Empfehlung eines Generalanwalts beim Europäischen Gerichtshof EuGH. Dieser Generalanwalt hat dem EuGH empfohlen, dass UK auch ohne Konsultationen mit den anderen EU-Mitgliedern seinen Austritt aus der EU widerrufen könne. In der Regel folgt der EuGH den Empfehlungen der Generalanwälte. Aus Schottland liegt dem EuGH eine Klage vor – man fordert dort ein zweites Referendum (wofür jedoch schon die Zeit zu knapp wäre..).

Das würde aus Sicht der EU bedeuten: die May-Regierung könnte einfach den Brexit gewissermaßen abblasen. Nach dem Motto: schön, dass ihr damals beim Referendum teilgenommen habt, ihr lieben Briten – aber wir machen es dann doch besser anders..

Das wäre der sofortige politische Selbstmord von Theresa May, wenn sie daran auch nur denken würde. Chance also auf Realisierung? Gleich Null!

Umso erstaunlicher, dass solche Wunschträume den Devisenmarkt bewegen – das britische Pfund kann deutlich zulegen:


(GBP/USD; Chart durch anklicken vergrößern)

Das ist ein bißchen so wie nach dem G20-Gipfel – viel Hoffnung bei wenig Substanz für Hoffnung. Das scheint der Markt nun auch beim Pfund langsam zu realisieren..

Nach wir vor ist es sehr unwahrscheinlich, dass der May-Deal am nächsten Dienstag durch das britische Parlament bestätigt wird. Und wenn er nicht bestätigt wird, droht jede Menge Chaos (siehe hierzu: „Brexit: Was passiert, wenn Theresa May im Parlament keine Mehrheit für den Deal bekommt?“).

Was aber ist jetzt wahrscheinlich? Wenn May den Deal nicht durch das Parlament bekommt, ist die wahrscheinlichste Variante, dass sie zurück treten wird. Dann entbrennt wiederum ein Machtkampf um die Nachfolge – entscheidend wird sein, wer sich dann durchsetzen wird – ein harter Brexiter oder ein gemäßigter? Vielleicht sogar ein Befürworter des Verbleibs in der EU? Unwahrscheinlich..

Was wir dagegen für den Fall eines Rücktritts von May für wahrscheinlich halten: es wird Neuwahlen in UK geben – und die Briten werden dann die EU bitten, den Stichtag 29.März für den Brexit nach hinten zu schieben, damit die neue Regierung dann ihre Linie festlegen kann. So oder so: wenn May verliert, geht es rund!

 

© European Union, 2017 / Source: EC – Audiovisual Service / Photo: Mauro Bottaro

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Bitcoin

Bitcoin, Gold, Dow, alles steigt – wovor fliehen die alle?

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Was ist hier los? Bitcoin steigt und steigt und steigt. Alleine seit dem 14. Juni geht es bergauf von 8.300 auf aktuell 12.350 Dollar. Bei 12.927 Dollar lag heute früh der Hochpunkt. Im folgenden Chart haben wir Bitcoin verglichen mit Gold und dem Dow seit dem 4. Juni. Unterm Strich ist alles gut am Steigen! Nur wie kann das sein? Ist Gold nicht normalerweise die Flucht vor sinkenden Aktienkursen?

Bitcoin vs Gold vs Dow
Chart: xtb

Dazu schaue man bitte auch auf den folgenden Chart. Er zeigt den Dollar-Index, ebenfalls seit dem 4. Juni. Er sinkt von 97,30 auf 95,76 Indexpunkte. Der Dollar-Index ist ein Warenkorb des US-Dollar gegen andere wichtige Währungen. Er zeigt also an, wie der US-Dollar sich am Devisenmarkt bewegt.

Dollar-Index

Die Zinssenkungsphantasie ausgelöst durch die Federal Reserve lässt den US-Dollar schwächeln, und somit alles steigen, was gegen den US-Dollar gehandelt wird. Niedrige Zinsen beflügeln sowieso immer die Aktienkurse, was den Dow zum Steigen bringt! Und Bitcoin sowie Gold können sich freuen, dass der Handelskrieg und die Iran-Krise noch oben drauf kommen. Angst treibt Anleger immer in die „Sicheren Häfen“.

Bitcoin

Bei Bitcoin kann man wohl noch erwähnen, dass es tage- und wochenlang immer wieder mal zu Preisexplosionen kommt, wenn die Zocker sich daran erinnern, dass es da ja noch etwas jenseits des „normalen Kapitalmarkts“ gibt. Mal sehen, wie lang die Hausse in der wichtigsten Kryptowährung diesmal anhält. Man braucht es eigentlich nicht erwähnen, aber wir machen es trotzdem. Bitcoin mag aktuell „mal wieder“ angesagt sein. Aber wie lange noch, das weiß niemand. Eine knallharte Korrelation zum US-Dollar kann man (wie es bei Gold funktioniert) beim Bitcoin nicht hergestellen. Die Kryptowährung profitiert momentan wohl von der „Gesamt-Gemengelage“. Ach ja, und dann wäre da noch die angebliche Euphorie rund um das Thema „Libra“, die neue Währung initiiert von Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Sie ist bis jetzt noch gar nicht am Start. Das wird noch dauern. Dass Bitcoin wegen Libra einen Schub erlebt, kann man eher als gefühlten Grund ansehen, dass Kryptowährungen nun stärker im Fokus werden als vor Libra.

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Aktien

Giovanni Cicivelli: Ausblick auf Dax, EURJPY, und zahlreiche Aktien

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An dieser Stelle zeige ich euch einen kurzen Ausblick auf mein heutiges ausführliches Video. Short-Marken für den Dax nenne ich genau so wie eine konkrete Forex-Idee. Auch gibt es heute zahlreiche Aktien-News. Wollt ihr das ausführliche Video sehen, dann meldet euch einfach hier an. Es ist kostenfrei!

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Devisen

Euro: Kaufsignal!

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Nun endlich ist es geschafft! Die seit Monaten währende Verunsicherung beim Euro hat mit der Performance der zurückliegenden Wochen ein sehr dynamisches Ende gefunden. Der Euro konnte zudem meine Prognose fast punktgenau nachvollziehen, auch wenn die Dynamik der letzten drei Tage deutlich über meiner Einschätzung lag. Der ganz große Schritt ist allerdings noch nicht beschritten, doch deutet nun sehr viel daraufhin, daß es der europäischen Leitwährung diesmal ernst ist. Mit dieser Entwicklung bestätigt das Währungspaar auch meine langfristig sehr positive Sichtweise.

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Euro: Der Ausblick

Momentan bildet sich die erste Phase von Welle (iii) aus. Diese in aller Regel dynamischste Welle innerhalb eines Impulszyklus hat mit Überschreiten des 0.62 Retracements bei 1.1325 $ den Dienst aufgenommen. Das nächste Ziel wird durch das 1.00 Retracement (1.1415 $) gebildet. Dieser Widerstand wird nicht in der Lage sein, Signifikantes zu bewirken. In aller Regel erfolgt auf dieser Linie lediglich eine leichte Korrekturbewegung von geringem zeitlichem Ausmaß. Das idealtypische Ziel einer Welle „3“ wird durch das 1.62 Retracement gebildet.

Der Euro hat den AUsbruch geschafft

Hier im Chart liegt diese Zielzone bei 1.1561 $ und kann durchaus sehr schnell erreicht werden. Selbst ein massives Überschießen ist in derartigen Konstellationen nicht selten. Doch sehe ich diese Option für den Euro jetzt nicht. Wie der Chart es zeigt, wird sich beginnend von diesem Niveau, Welle (iv) ausbilden. In deren Verlauf kann der Euro maximal 38 Prozent von Welle (iii) korrigieren. Aber auch hier sehe ich ein positiveres Szenario auf den Euro zusteuern. Gefahren kann ich dem Chart nicht entnehmen. Erst ein nachhaltiger Bruch des 0.76 Retracements (1.1170 $) würde den Trend beenden.

Fazit – wie geht es beim Euro weiter?

Mit Überschreiten des 0.62 Retracements (1.1325 $) wurde ein erneutes Kaufsignal generiert. Das bisherige in der Übersichtstabelle aufgeführte Signal bei 1.1239 $ behält selbstredend seine Gültigkeit. Sichern Sie auf dem großen 0.50 Retracement bei 1.1182 $ ab.

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