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Exklusiver Gastbeitrag von Jim Rickards: Die Achillesferse des Globalismus

Zahlreiche Schiffe warten auf die Einfahrt in einen Hafen

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

die Unterbrechungen in der Lieferkette sind noch nicht behoben und es ist nicht klar, wann sie es sein werden. Die Auswirkungen dieser Unterbrechungen sind in Form von Engpässen und höheren Preisen in den Geschäften spürbar.

Doch die Lieferkette ist ein Thema, mit dem nur wenige mehr als nur oberflächlich vertraut sind. Die meisten Menschen denken, die Lieferkette sei nur ein Teil der globalen Wirtschaft. Das ist nicht ganz richtig. Die Lieferkette ist die Weltwirtschaft.

Es gibt keine einzige Ware oder Dienstleistung, die nicht über eine Lieferkette zu uns gelangt. Nicht eine. Wenn die globale Lieferkette unterbrochen ist, dann ist auch die globale Wirtschaft unterbrochen. Das scheint zunehmend der Fall zu sein.

Die Schwierigkeiten in der Lieferkette werden sich weiter verschärfen. Noch beunruhigender ist die Tatsache, dass es Jahre und manchmal Jahrzehnte dauern wird, bis Abhilfe geschaffen wird.

Die Gründe dafür liegen in den langen Vorlaufzeiten für die Umsetzung von Onshoring. Die USA können beispielsweise ihre Abhängigkeit von asiatischen Halbleiterimporten verringern, indem sie eigene Halbleiterfertigungsanlagen bauen. Das Problem besteht darin, dass der Bau dieser Anlagen drei bis fünf Jahre dauert und dass der erforderliche Umfang enorm ist.

Es gibt Hindernisse für die Erholung der Lieferkette, die nicht direkt mit bestimmten Lieferketten zusammenhängen, die aber dennoch den Prozess der Anpassung und Substitution beeinträchtigen. Zum Beispiel gibt es in Amerika bereits einen Arbeitskräftemangel. Die Ursachen hierfür sind kompliziert.

Es gibt keinen tatsächlichen Mangel an potenziellen Arbeitskräften, aber viele Arbeitnehmer ziehen es vor, zu Hause zu bleiben, sei es wegen staatlicher Leistungen, Kinderbetreuungspflichten oder unzureichender Bezahlung durch die Arbeitgeber (die es sich nicht leisten können, mehr zu zahlen, weil sie sonst Insolvenz anmelden müssten).

Ein Großteil dieses Arbeitskräftemangels in den USA betrifft Niedriglohnjobs wie Kellner, Verkäufer, Mitarbeiter der Fast-Food Ketten und Büroangestellte. Aber auch in höher qualifizierten Bereichen wie Ingenieuren, Piloten, Maschinenbauern und medizinischem Personal wird es bald einen Arbeitskräftemangel geben. Dieser Mangel wird nicht auf niedrige Löhne zurückzuführen sein, sondern auf Impfvorschriften.

US-Präsident Biden hat angeordnet, dass alle Auftragnehmer des Bundes bis zum 18. Januar 2022 vollständig geimpft sein müssen. Die Impfrate bei den Bundesbediensteten ist niedriger als unter der gesamten Bevölkerung der USA. Die landesweite Impfrate liegt bei fast 70 %, während die Quote bei den Bundesbediensteten eher bei 60 % liegt.

In einigen Fachbereichen wie der Avionik ist sie sogar noch niedriger. Diese Arbeitnehmer wissen, dass es den Impfstoff gibt, sie kennen die Risiken und haben sich entschieden, sich nicht…..

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