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Exportweltmeister Deutschland – Ist unser Wohlstand in Gefahr?

Hamburger Hafen mit Containerschiffen

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

vorige Woche wurde die Außenhandelsstatistik der Bundesrepublik Deutschland für den Monat Mai veröffentlicht. Und die hatte es in sich. Erstmals seit 2008 wies die Statistik ein Defizit aus. Das bedeutet, es wurde mehr importiert als exportiert.

Selbstverständlich ist die Statistik nur eine Momentaufnahme für einen Monat, aber dennoch ist es ein Warnsignal für den Exportweltmeister Deutschland. Die internationale Konjunktur stottert. Zudem fehlen durch die Störungen in den Lieferketten wichtige Teile für deutsche Maschinen und Autos. Es wird ganz einfach weniger produziert.

Auf der Importseite schlagen vor allem die hohen Energiekosten zu Buche. Deutschland zahlt dadurch viel mehr für seine Importe, ohne mehr Waren zu bekommen. Volkswirte sprechen bei dieser Konstellation von einer importierten Inflation. Jeder von uns kann diese sehr gut an der Tankstelle oder auf der Stromrechnung nachvollziehen.

Auf den ersten Blick sieht es also nicht gut aus für den Exportweltmeister Deutschland. Doch eine Katastrophe ist ein Defizit im Außenhandel auch nicht. Viele Länder – allen voran die USA – haben Deutschland für seine starke Exportorientierung kritisiert. Den Kritikern wird jetzt der Wind aus den Segeln genommen.

Zudem ist das Defizit durch externe Einflüsse zu begründen, die sich vielleicht in den kommenden Monaten wieder relativieren können. Unser Wohlstand ist also definitiv noch nicht in Gefahr. Trotzdem zeigt sich in der Statistik die gefährliche Abhängigkeit von…..

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3 Kommentare

  1. Die stümperhafte Energiepolitik der Bundesregierung im Zusammenhang mit dem russischen Öl-Embargo geht zu Lasten der deutschen Industrie.

    1. Die VORSÄTZLICH stümperhafte Energiepolitik…
      Denn so dämlich, sich die Energie sich selbst abzustellen, ohne schon Ersatz zu haben, kann nur vorsätzlich geschehen.

      Viele Grüße aus Andalusien Helmut

      1. Antwort und mögliche weitere ähnliche hierzu als demokratisch zur Kenntnis genommen.

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