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Aktien

Exxon und Chevron mit deutlicher Gewinnverbesserung im Jahresvergleich, Adidas nach tollen Zahlen mit Durchbruch im Langfristchart

Die beiden US-Ölgiganten Exxcon und Chevron haben heute ihre Quartalszahlen vermeldet. Exxon liegt beim Umsatz bei 62,9 Milliarden Dollar…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die beiden US-Ölgiganten Exxcon und Chevron haben heute ihre Quartalszahlen vermeldet.

Exxon liegt beim Umsatz bei 62,9 Milliarden Dollar ( erwartet ca 62 / Vorjahresquartal 57,7 ).

Der Gewinn liegt bei 0,78 Dollar pro Aktie ( erwartet 0,84 / Vorjahresquartal 0,41 Dollar ).

Die Aktie geht heute in den Handel mit -2,8%.

Chevron

Chevron liegt beim Umsatz bei 34,5 Milliarden Dollar ( erwartet ca 32 / Vorjahresquartal 29,3 ).

Der Gewinn liegt bei 0,77 Dollar pro Aktie ( Erwartungen nicht eindeutig / Vorjahresquartal -0,78 Dollar ).

Die Aktie geht heute in den Handel mit +1,8%.

Was man sieht: Bei beiden sind die Umsätze spürbar gestiegen, und die Gewinne sogar drastisch! Bei der Frage ob das gut oder schlecht für den Aktienkurs ist, geht es dann immer um die Erwartungen der Analysten. Und das ist eben so eine Sache. Aber festzuhalten ist eben, dass der leicht bessere Ölpreis die Gewinnsituation deutlich verbessert hat!

Adidas

Adidas hat heute sensationell gute Zahlen vermeldet als Vorabschätzung auf die ausführlichen Quartalszahlen, die am 3. August veröffentlicht werden. Zitat:

Der Umsatz aus den fortgeführten Geschäftsbereichen des Unternehmens stieg währungsbereinigt um 19% bzw. in Euro um 20% auf 5,0 Mrd. €. Das Betriebsergebnis des Unternehmens verbesserte sich im zweiten Quartal 2017 um 18% auf 505 Mio. € (2016: 429 Mio. €). Angesichts der starken Entwicklung im ersten Halbjahr hat das Unternehmen seine Prognose für das Geschäftsjahr 2017 angehoben. Das Management geht nun davon aus, dass der währungsbereinigte Umsatz 2017 um 17% bis 19% steigen wird (bisherige Prognose: Anstieg zwischen 12% und 14% im Vergleich zum angepassten Umsatz der fortgeführten Geschäftsbereiche des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2016 in Höhe von 18,483 Mrd. €). Darüber hinaus rechnet das Unternehmen mit einer Verbesserung der Bruttomarge in der zweiten Jahreshälfte 2017 gegenüber dem Vorjahr sowie mit fortgesetzten operativen Verbesserungen im gesamten weiteren Verlauf des Jahres. Infolgedessen wird nun erwartet, dass der Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen 2017 um 26% bis 28% auf einen Wert zwischen 1,360 Mrd. € und 1,390 Mrd. € steigen wird.

Das bedeutet: Das Geschäft boomt, die Aussichten sind rosig. Die Aktie steigt heute um satte 7,18%. Der Langfristchart der Adidas-Aktie ist da noch viel interessanter. Rot eingekreist ist der heutige Anstieg. Mit heutigen Kursen bis 193 Euro liegt die Aktie über dem bisherigen Allzeithoch aus Mai bei 189 Euro. Hält die Aktie dieses Niveau, ist der Weg nach oben aus einfacher charttechnischer Sicht (!) frei.


Der Chart der Adidas-Aktie seit 2014.

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Impfstoff-Montag 3.0

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Den dritten Montag in Folge veröffentlicht ein Pharmahersteller einen konkrete Impfstoff-Meldung.

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Aktien

SAP nach Kurssturz antizyklisch kaufen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

das war nicht das Gelbe vom Ei, liebe SAP! Während die US-Konkurrenz in den Coronazeiten mit Cloud und anderen digitalen Anwendungen punktet, tritt die europäische Branchengröße auf der Stelle. Unter dem Strich sank der Umsatz um 4 %, während der operative Gewinn sogar um 12 % schrumpfte.

Offensichtlich sind die schwachen Quartalszahlen keine Eintagsfliege. So hat man die Umsatz- und Gewinnprognosen auch für die Jahre 2021 und 2022 gleich nach unten korrigiert. In der Folge erlebte die Aktie einen mächtigen Ausverkauf und verlor zeitweise über 20 % ihres ursprünglichen Wertes. Das kommt einem mittelprächtigen Erdbeben gleich.

Wo hakt es bei der SAP, warum kann das Unternehmen aus Walldorf zunächst nicht an die starken Wachstumsraten der vergangenen Jahre anknüpfen? Ich sehe drei Faktoren:

1)
Negative Währungseffekte: Die Dollarschwäche bzw. Eurostärke hat die Gewinnentwicklung spürbar belastet. Die US-Konkurrenz hingegen profitiert vom weichen Dollar.

2)
Das Covid-Virus: Die Software-Palette des Unternehmens ist nur eingeschränkt Corona-fest. Ein Beispiel: Mit der SAP-Software Concur planen die Unternehmenskunden der SAP Dienst- und Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter. Es bedarf keiner besonderen Erklärung: Diese Anwendung war in diesem Jahr kein Verkaufsknüller, sondern schlichtweg überflüssig.

3)
Schwächen in der Cloud: Aus der Branche hört man, dass SAP derzeit Defizite im Cloud-Geschäft hat. Die Kunden streben in die Cloud, allein SAP konnte nicht immer liefern. Hier gilt also: US-Konkurrenten wie Oracle und Salesforce haben hier die Nase vorne. Deshalb schwächelt das Neugeschäft der SAP.

Gleichwohl haben die Investoren – wie so oft – das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Der Kursrücksetzer war zwar notwendig, aber in seiner Dimension stark übertrieben. SAP verfügt über eine treue Kundenbasis. Rund 74 % des Umsatzes beruhen auf langfristigen Software-Verträgen. Mit anderen Worten: Das Unternehmen wird auch künftig gut verdienen und verfügt über die Mittel, um den technologischen Rückstand im Cloud-Geschäft wettzumachen.

Trotzdem: Kurzfristig ist die SAP-Aktie sicherlich noch kein Kauf. Wie gesagt es wurde schon Porzellan zerschlagen und Vertrauen verloren. Das deutsche Software-Unternehmen muss sich also nun…..

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Aktien

Achtung Trader: Deutsche Börse führt „Xetra Trade-at-Close“ ein

Claudio Kummerfeld

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Achtung Trader! Ab 24. November bietet die Deutsche Börse für Trades über Xetra eine neue Handelsmöglichkeit an, die „Xetra Trade-at-Close“ Order. Sie bietet laut aktueller Aussage der Deutschen Börse eine zusätzliche Möglichkeit für Handelsteilnehmer zum offiziellen Schlusskurs zu handeln. Der Service steht dann für alle Wertpapiere im Xetra-Handel zur Verfügung. Hier die Details zu dem neuen Angebot im Wortlaut von der Deutschen Börse:

„Schlussauktionen gelten als Säule der Marktstabilität und des Anlegerschutzes. Sie bündeln die Liquidität pro Wertpapier zu einem Zeitpunkt und gewährleisten eine effiziente Preisbildung unter Berücksichtigung aller relevanten Informationen. Xetra Trade-at-Close adressiert die wachsende Nachfrage nach Orderausführungen am Ende des Handelstages“, sagt Michael Krogmann, Geschäftsführer der Frankfurter Wertpapierbörse.

Der neue Service bietet verschiedene Vorteile: Mit Xetra Trade-at-Close können Marktteilnehmer Aufträge auch nach Ende der Schlussauktion auf Xetra eingeben. Sie profitieren davon, zu einem festen Preis zu handeln, ohne an der Preisbildung in der Schlussauktion teilzunehmen. Außerdem erhalten sie eine zusätzliche Möglichkeit, Positionen vor Ende des Handelstages zu schließen und dabei mit zusätzlicher Liquidität im börslichen Handel zu interagieren.

Wird die Option Trade-at-Close für eine Order ausgewählt, werden Aufträge, die in der Schlussauktion nicht ausgeführt wurden, automatisch in die Trade-at-Close-Phase übertragen. Während der Trade-at-Close-Phase können auch neue Orders eingegeben werden. Der Schlusskurs wird vor allem von Buy-side-Kunden wie Pensionskassen oder Investmentfonds zur Berechnung von Portfoliorenditen, zur Bewertung von Investmentfonds und als Grundlage für viele Derivategeschäfte verwendet.

Xetra-Bildschirme der Deutschen Börse
Xetra-Bildschirme. Foto: Deutsche Börse AG

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